Bremsflüssigkeit DOT4

  • Na gut Dirk...dann muss ich den DOT5 Plan wohl eher aufgeben...ist mir echt zu viel Aufwand....


    Zusatzfrage:

    Was spricht für oder gegen DOT 5.1 ????

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    Gruß Klaus

  • Wikipedia weiß da was:


    Mischen von Bremsflüssigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das Mischen von DOT-3- und DOT-4-Bremsflüssigkeit ist möglich, aber generell sollte die Bremsflüssigkeit in das Bremssystem eingefüllt werden, welche auf dem Deckel des Ausgleichsbehälters spezifiziert ist oder für die eine Freigabe des Fahrzeugherstellers vorliegt.

    Um eine zu DOT 3 und DOT 4 kompatible Bremsflüssigkeit mit DOT-5-Spezifikationen zu erhalten, wurde die Bremsflüssigkeit DOT 5.1 auf Glykolbasis entwickelt. DOT-5-Bremsflüssigkeit (Silikonbasis) darf mit keiner Bremsflüssigkeit eines anderen Typs gemischt werden. Jedoch ist es kein Problem, DOT 3 bzw. DOT 4 mit DOT 5.1 zu mischen, allerdings verändern sich dadurch die Siedepunkte.

    Die DOT-5.1-Bremsflüssigkeit zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass der Siedepunkt mit der Wasseraufnahme weniger stark sinkt (d. h. der Nass-Siedepunkt liegt höher, dadurch werden längere Wartungsintervalle ermöglicht). Andererseits weist diese Bremsflüssigkeit bei tiefen Temperaturen eine niedrigere Viskosität auf, wodurch Fahrdynamikregelsysteme mit aktivem Druckaufbau besser funktionieren. Sie findet daher eher Verwendung in Fahrzeugen mit Fahrdynamikregelung wie Antiblockiersystem und Antriebsschlupfregelung.

    Beim versehentlichen Vermischen nicht mischbarer Bremsflüssigkeiten muss schnellstens ein Bremsflüssigkeitswechsel folgen.

    Bremsflüssigkeiten aus dem Motorsport sind für den Dauereinsatz ungeeignet – sie werden beim Rennsport nach jedem Einsatz gewechselt.

    Bei der Mischung von Bremsflüssigkeiten mit Bremsflüssigkeiten auf Mineralölbasis können Dichtungen im Bremssystem beschädigt werden.

    Gruß

    Dirk



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  • Ich denke, das stellt die Problematik gut dar! Ob man die Manschetten drin lassen kann, will ich nicht ausprobieren. Tatsache ist aber, dass die Dichtmanschetten jahrelang in DOT3 oder 4 gebadet wurden und wenn man die Anlage gründlich reinigt macht der Austausch der paar Gummiteile den Bock auch nicht mehr fett! Ich empfehle nach jahrelangen Betrieb so einer Bremsanlage sowieso die Zangen und den HBZ komplett zu zerlegen und z.B den Nuten für die Manschetten besondere Aufmerksamkeit zu schenken, die geringste Verschmutzung oder Korrosionsspuren dort kann zu schwergängigen Kolben führen, mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Bremsverhalten. Der Aufwand ist nicht ohne....,aber doch überschaubar!


    Gruß


    Karl

  • Ich denke, das stellt die Problematik gut dar! Ob man die Manschetten drin lassen kann, will ich nicht ausprobieren. Tatsache ist aber, dass die Dichtmanschetten jahrelang in DOT3 oder 4 gebadet wurden und wenn man die Anlage gründlich reinigt macht der Austausch der paar Gummiteile den Bock auch nicht mehr fett! Ich empfehle nach jahrelangen Betrieb so einer Bremsanlage sowieso die Zangen und den HBZ komplett zu zerlegen und z.B den Nuten für die Manschetten besondere Aufmerksamkeit zu schenken, die geringste Verschmutzung oder Korrosionsspuren dort kann zu schwergängigen Kolben führen, mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Bremsverhalten. Der Aufwand ist nicht ohne....,aber doch überschaubar!


    Gruß


    Karl

    Karl....OK das hab ich ja jetzt verstanden...mir ist der Aufwand zu hoch....die Bremsen funktionieren hervorragend, deshalb nehm ich da jetzt nicht alles auseinander...

    Aber wie ist denn nun die DOT5.1 zu bewerten....hat die tatsächlich irgendwelche nennenswerten Vorteile gegenüber DOT4 oder sind das nur Werbesprüche der Hersteller???

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    Gruß Klaus

  • ich zitiere mich bzw. Wikipedia da mal selbst:


    Die DOT-5.1-Bremsflüssigkeit zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass der Siedepunkt mit der Wasseraufnahme weniger stark sinkt (d. h. der Nass-Siedepunkt liegt höher, dadurch werden längere Wartungsintervalle ermöglicht). Andererseits weist diese Bremsflüssigkeit bei tiefen Temperaturen eine niedrigere Viskosität auf, wodurch Fahrdynamikregelsysteme mit aktivem Druckaufbau besser funktionieren. Sie findet daher eher Verwendung in Fahrzeugen mit Fahrdynamikregelung wie Antiblockiersystem und Antriebsschlupfregelung.

    Gruß

    Dirk



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  • So richtig lohnt sich das also nicht für uns. In unseren Bremssystem ist bei steigendem Wasseranteil nicht das Sieden der Flüssigkeit sondern das Festgehen durch Korrosion das Problem. Und DOT 5.1 vermindert ja nicht die Wasseraufnahme an sich.


    Gruß

    Bernard

  • Gegen DOT 5 spricht auch, da es kein Wasser aufnimmt, kann jeder Tropfen Wasser, der ins System kommt zur Dampfblasenbildung führen. Bei DOT 3/4/5.1 sinkt erst einmal nur der Siedepunkt.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Gegen DOT 5 spricht auch, da es kein Wasser aufnimmt, kann jeder Tropfen Wasser, der ins System kommt zur Dampfblasenbildung führen. Bei DOT 3/4/5.1 sinkt erst einmal nur der Siedepunkt.

    erstmal weiß ich nicht, wie da Wasser rein kommen sollte, wenn das Zeug nicht hygroskopisch ist. Und dann wäre noch die Frage, was schwerer ist, also ob der Tropfen nach unten sinken oder oben bleiben würde. In letzterem Fall wäre das dann bedeutungslos.

    Gruß

    Dirk



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  • Hey Jungs...da ein bedeutsamer Öl-/Flüssigkeitsproduzent gleich hier um die Ecke residiert...ihr dürft raten....nicht Liquvino, aber so ähnlich 😜...hab ich dort mal angerufen und wg. DOT5.1 nachgefragt...der nette Techniker meinte, lieber bei DOT4 bleiben, da DOT5.1 ne andere Viskosität hätte (= ist deutlich dünnflüssiger) und dies bei unseren Oldtimern im Bremssystem evtl. problematisch sein könnte...da für mich DOT5 wg. des Aufwandes nicht mehr in Frage kommt, kann ich dieses Thema für mich jedenfalls beenden...ich bleibe somit bei DOT4 und wechsle schön brav, wenn das Messgerät einen nennenswerten Wasseranteil anzeigt...


    Ach ja und ein Fachmann aus der Werkstatt meines Vertrauens hat mir erklärt, dass die Bremsflüssigkeit in einem Motorradbremssystem heißer als im PKW wird und deshalb mehr Wasser aufnehmen kann und es deshalb auch früher zum höheren Wasseranteil als im PKW kommt...

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    Gruß Klaus

  • Klaus danke für die Zusatzinfo und genau so machen wir's dann weiterhin.

    ...da werden wenigstens ab und an die Entlüftungsventile mal bewegt und können nicht festrosten.


    Gruß

    Bernard

  • Aber was dein Fachmann da so meint verstehe ich nicht.

    1. Warum sollte heißere Flüssigkeit mehr Wasser aufnehmen?

    2. Bremsflüssigkeit wird im Motorrad eben nicht so heiß wie im Auto, Die Erwärmung erfolgt ja über Flächen, die sich berühren, Also vom Bremsbelag über den Kolben in die Flüssigkeit. Und diese Flächen sind ja bei uns viel kleiner als im PKW.


    Gruß

    Bernard

  • Das Bremsflüssigkeit im Motorrad heißer als im Auto wird kann ich mir beim bestem willen nicht vorstellen.

    Die Bremsleitungen und Sättel liegen komplett im Fahrtwind wobei beim Auto die Bremsscheiben und Sättel noch komplett in der Felge liegen.

    Auch im Motorraum der Autos liegt direkt neben dem Motor so einiges an Bremszylindern, ABS geräten und Vorratsbehältern

    Beim gemütlichem Cruisen über Land bekomme ich bei meinen Autos auch locker die Bremsscheiben zum glühen.

    Das habe ich bei Motorradbremsen noch nie gesehen.

    "Like tasting beer for the first time or losing one's virginity, seeing a Gt750 is never forgotten"

  • .....nur so mal als Denkanstoss....überlegt euch mal wieviel mehr an Bremsflüssigkeit in einem PKW drin ist im Vergleich zum Motorrad, allein schon die langen Leitungen bis zur Hinterachse bzw. den Bremssätteln/-trommeln...

    Ich hab nur wiedergegeben, was ein KFZ-Mechanikermeister dazu geäußert hat...


    :nixwiss:

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    Gruß Klaus

  • ich muss sagen, ich tendiere auch eher dazu, mich Essex anzuschließen. Zumal - wie ich weiter oben schon schrob - das System beim Motorrad wesentlich besser abgedichtet ist, als beim Auto.

    Gruß

    Dirk



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  • In den Leitungen ist die wenigste Flüssigkeit, die meiste befindet sich in den Bremssätteln.


    Gruß Micha

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Bernard, ich weiss nicht wie es bei hygroskopischen Flüssigkeiten ist, aber in der Luft steigt die Menge an Wasser die auf genommen werden kann mit der Temperatur. Deswegen auch die Bedeutung des Taupunkts.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • ich weiss nicht wie es bei hygroskopischen Flüssigkeiten ist, aber in der Luft steigt die Menge an Wasser die auf genommen werden kann mit der Temperatur.

    Ich denke, das ist ein anderer Fall. In der Bremsflüssigkeit vermischen sich ja Alkohol (Glykol) und Wasser, Schnaps kann ich ja auch unabhängig von der Temperatur mit Wasser mischen.


    In den Leitungen ist die wenigste Flüssigkeit, die meiste befindet sich in den Bremssätteln.

    Das meiste befindet sich gerade bei Autos im Vorratsbehälter.


    Wenn die Bremse versagt, das Pedal sich durchtreten lässt. heißt das nicht, dass die ganze Bremsflüssigkeit gasförmig ist. Es bilden sich lokal an den heißesten Stellen Dampfblasen. Das ist logischerweise direkt an den Kolben. Und deswegen bin ich wieder an dem Punkt zu sagen, diese Gefahr ist im Auto wegen der größeren Kolbenflächen größer.


    Gruß

    Bernard

  • Kommt auf die Bremsanlage/ Bremssättel des Autos an.

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  • ....jetzt brauchen wir dann doch mal einen Bremstechnikinschenör oder nen Bremsflüssigkeitsvorkoster :lachen:oder was auch immer...

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    Gruß Klaus

  • Bernard, stimmt schon aber schnaps zieht Wasser nicht an. Die Frage ist bis zu welchem Grad ziehen hygroskopische Flüssigkeiten Wasser und wann sind sie gesättigt.


    Was mich mal interessiert ist wie weit sich im Betrieb die Flüssigkeit in den Leitungen mit denen im Reservoir überhaupt austauschen. Meine Vermutung fast gar nicht. Das was inder Leitung ist bleibt darin es wird nur von oben aus dem Reservoir etwas nachgeschoben um den Verschleißß der Beläge auszugleichen.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • ....Was mich mal interessiert ist wie weit sich im Betrieb die Flüssigkeit in den Leitungen mit denen im Reservoir überhaupt austauschen. Meine Vermutung fast gar nicht. Das was inder Leitung ist bleibt darin es wird nur von oben aus dem Reservoir etwas nachgeschoben um den Verschleißß der Beläge auszugleichen.

    Mario.....wenn dem so wäre, was sich durchaus plausibel anhört, dann ist möglicherweise der gemessene Wasseranteil im Vorratsbehälter deutlich höher als weiter unten in den Leitungen und im Bremssattel...da könnte man doch jetzt glatt eine separate wissenschaftliche Disziplin draus machen... :leute:


    Heute habe ich an beiden PKW die DOT4 Brühe wechseln lassen...GOLF Baujahr 2015 erster Wechsel nach quasi 7 Jahren 😳 und noch extremer FABIA Baujahr 2011 erster Wechsel nach quasi 11 Jahren 😳😳😳 ...bei beiden hat der Tester letztes Jahr noch 1/2 % angezeigt...beim GOLF sind die Angaben absolut sicher...beim Fabia ist im Serviceheft kein Wechsel eingetragen (vlt. vergessen..) , den haben wir uns auch erst 2016 zugelegt...soll ich mich jetzt in die Ecke stellen und mich deshalb schämen???


    Und bei den Mopeds, gewechselt letztmals im Februar 2021, bereits nach 1 1/2 Jahren 3/4 %...das ist echt krass...


    Ich werde mir beim nächsten Wechsel im Frühjahr 2023 die Mühe machen und beim Rauspumpen der alten Bremsflüssigkeit einen Zwischenstop einlegen und die im unteren Bereich (Bremssattel/-kolben) abfliessende Flüssigkeit erst mal messen und vorher ne Kotrollmessung noch mal oben im Vorratsbehälter machen, bin gespannt, ob es einen Unterschied ergibt.

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    Gruß Klaus

  • Die Kontrollmessung hätte mich bei den Autos interessiert.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Schaut mal hier:


    Hygroskopisch - Erklärung im Bremsen Fachlexikon - at-rs.de


    Zitat daraus:

    Der regelmäßige Wechsel der Bremsschläuche ist deshalb wichtig, weil bereits Gefahr droht, bevor der Mann vom TÜV mahnend den Finger hebt. Noch bevor poröse Stellen sichtbar werden, kann durch den Gummi der Bremsschläuche Wasser in die Bremsflüssigkeit diffundieren. Abhilfe schaffen hier Stahlflex-Bremsleitungen, die aus dem Rennsport bekannt und mittlerweile für alle gängigen Fahrzeugmodelle erhältlich sind.

    Es kommt anders, WENN man denkt !

  • ...hab in beiden Mopeds Stahlflex drin...trotzdem die starke Wasseraufnahme...

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    Gruß Klaus

  • Was mich mal interessiert ist wie weit sich im Betrieb die Flüssigkeit in den Leitungen mit denen im Reservoir überhaupt austauschen. Meine Vermutung fast gar nicht. Das was inder Leitung ist bleibt darin es wird nur von oben aus dem Reservoir etwas nachgeschoben um den Verschleißß der Beläge auszugleichen.

    Vorratsbehälter und Leitungen sind über die Ausgleichsbohrung (die ganz kleine vordere Bohrung im Hauptbremszylinder) ständig miteinander verbunden. Das ist nötig, damit sich bei Erwärmung der Umgebungsluft kein Druck in der Bremsanlage aufbaut. Somit muss die Wasserkonzentration in jedem Bereich der Bremsanlage gleich sein.

    Beim Bremsen wird die Ausgleichsbohrung nach kurzem Weg von der Primärmanschette überfahren und es wird Bremsdruck aufgebaut.


    Gruß

    Bernard

  • Moin zusammen…ich hatte gestern mal wieder Kontakt zu Carlos, der hier im Forum bzw. im WBC sicher Einigen bekannt sein wird.

    Carlos ist Zweiradmechaniker und als solcher sicherlich auch sachkundig, was die Problematik Bremsflüssigkeit in Motorrad Bremssystemen angeht.

    Er ist ausdrücklich damit einverstanden, dass ich seine Meinung dazu hier preisgebe, weil er selbst aus Zeitgründen nicht mehr aktiv im Forum teilnimmt.

    Carlos sagt, dass der entscheidende Grund am unterschiedlich schnellen Anstieg im Bremssystem eines PKW und eines Motorrads darin liegt, dass der Vorratsbehälter im PKW absolut geschützt vor Witterungseinflüssen im, bei Betrieb warmen, trockenen Motorraum und beim Motorrad eben absolut ungeschützt montiert und sämtlichen Witterungsverhältnissen direkt ausgesetzt ist…

    In seinen vielen Berufsjahren sieht er immer wieder Motorräder mit massiven Kondenswasseransammlungen zwischen Schraubdeckel und Abdichtungsmembrane, vor allem nach längeren Standzeiten.

    Dieses Wasser reichert ständig und zunehmend aufgrund der Be-/Entlüftungsfunktion auch die Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter an…

    Im PKW kann im Vorratsbehälter durch die geschützte Lage im Motorraum nur wenig Kondenswasser entstehen.

    Anbei noch ein Bild von einer Moto Guzzi, die seit ca. 1 Jahr dort in der Werkstatt rumsteht und so sieht es laut Carlos in vielen Vorratsbehältern bei von ihm zu wartenden Motorrädern der Kundschaft aus…das geht auch bis zu ausblühenden Aluschraubdeckeln mit flockigen Rückständen…

    So viel Kondenswasser kann sich auf einer Gummimembrane in "kürzester" Zeit bilden...


    IMG-20220928-WA0002.jpg

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    Gruß Klaus

  • Die Erklärung kann ich nachvollziehen, habe mich bei vielen Bremsen schon über die innere Korrosion gewundert.

  • Damit wären wir da wo schon bei den ersten Kommentaren waren. Ich hatte seinerzeit zwar den Deckel in Verdacht, aber die Einbaulage spielt natürlich auch eine Rolle, obwohl viele Motorräder heute nicht mehr draußen stehen sondern meist warm und trocken in einer Garage. Vielleicht hängt es aber auche infach nur mit der Nutzungsfrequenz zusammen. Wievioel fahren wir eigentlich noch und wie lange stehen die Fahrzeuge ungenutzt herum. Ich denke allein die Wintermonate ohne Bewegung machen da schon einiges.


    Bernard: mir ist schon klar, dass die Flüssigkeit in der Leitung mit der im Behälter in Verbindung steht, aber es sagt nicht über die Durchmischung aus. Im Behälter kommt sie theoretisch eher mit Luft in Berührung als in der Leitung.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Damit wären wir da wo schon bei den ersten Kommentaren waren. Ich hatte seinerzeit zwar den Deckel in Verdacht, aber die Einbaulage spielt natürlich auch eine Rolle, obwohl viele Motorräder heute nicht mehr draußen stehen sondern meist warm und trocken in einer Garage. Vielleicht hängt es aber auche infach nur mit der Nutzungsfrequenz zusammen. Wievioel fahren wir eigentlich noch und wie lange stehen die Fahrzeuge ungenutzt herum. Ich denke allein die Wintermonate ohne Bewegung machen da schon einiges.


    Bernard: mir ist schon klar, dass die Flüssigkeit in der Leitung mit der im Behälter in Verbindung steht, aber es sagt nicht über die Durchmischung aus. Im Behälter kommt sie theoretisch eher mit Luft in Berührung als in der Leitung.

    ...von der Logik her betrachtet, liegst du da sicher nicht falsch, Mario...wie sollte sich denn da vom Vorratsbehälter bis nach unten, trotz Ausgleichsbohrung, was mischen...man muss die Bremsflüssigkeit quasi beinahe als "Festkörper" betrachten, der den Bremsdruck wie eine zylindrische Stange nach unten überträgt.

    Da es zu keinem Durchfluss kommt, kann sich auch nichts mischen...mal als Laie aber mit gesundem Menschenverstand betrachtet :leute:

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