Posts by GT Karl

    Ich habe tatsächlich noch die ersten Kegelrollenlager in der Hillmerschwinge. In den frühen Jahren regelmäßig die Schwinge vorn abgelassen (Schwingenachse gezogen) und schön gereinigt und nachgefettet. Inzwischen wird das Moped nicht mehr so beansprucht, mag auch nicht gern im Regen fahren..., da hält das Fett einfach länger :winking_face: !


    Karl

    Zumindest ohne die Schwinge zu wechseln die beste Lösung!


    Ich habe vor 40 Jahren als Azubi tief in die Tasche gegriffenund mir bei der Fa. Hillmer in Hamburg eine Kastenschwinge mit Kegelrollenlagerung gekauft für ca. 550 gute deutsche Märker (mit Gutachten) bei knapp 350 Mark Lehrgeld eine echte Investition. Das Gewackel muss mich schwer gestört haben.....! Machte sich aber bezahlt, hält bis heute, also für 50Cent pro Monat ohne Wackelei bis heute (und hoffentlich noch länger) Büffel gefahren .


    Gruß


    Karl

    Diese KW Lager-Bauform ist eigentlich genial, gilt aber nur für die beiden äußeren Lager des 500er Motors. Die TR 750 Kurbelwellen haben das auch so, leider mit etwas größerem Durchmesser als bei der 500er :frowning_face:! Diese Lager waren der SMC wohl zu teuer für die Büffel Großserie.


    Karl

    Na, da solltest du ja jetzt genügend Argumente für eine problemlose Abnahme vorlegen können. Das Teilegutachten des TÜH hat übrigens immer noch Gültigkeit (aber demnächst lässt der Gesetzgeber was neues vom Stapel), wenn man also auf die (breiteren) metrischen Maße umrüsten will ist das damit problemlos möglich. Von einer Herstellerbindung steht da nix!! Und soweit ich mich erinnere steht auch in der ABE der GT550B Nichts von Hersteller oder Typbindung bei der Bereifung.

    Man beachte die erste Fußnote im Schreiben von Bridgstone bzgl. der ECE Genehmigung, die steht auch auf dem Reifen, hätte der Prüfer also leicht selber lesen können...... :kratz: !


    Dann mal los ....(eigentlich müsste dir die Prüforganisation des Kollegen einen Teil der Prüfgebühr wegen der Fortbildung des Mitarbeiters erstatten :winking_face:)



    Gruß


    Karl

    Das B steht für "bias belted" also Diagonalgürtelreifen. Eine Mischform eben...!


    Wenn die auf dem Motorrad vorhandene Reifengröße als Kombination in den Papieren steht und die Reifen eine ECE Kennzeichnung tragen gibt es keine Fabrikatsbindung,.....das sollte jeder Prüfer wissen. Wenn der Hersteller eines der beiden Reifen eine Kombination mit einem anderen ECE genehmigten nicht ausdrücklich(!!) ausschließt können auch verschiedene Fabrikate mit der richtigen Größe gefahren werden (ob das sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt).


    Gruß


    Karl

    Also meine alte GT250A hat die Instrumentendeckel tatsächlich aus VA, die Büffel aber immer in (Industrie-) Chrom. Die Hochglanzvariante mit umfangreichen Polierarbeiten anschl. Vernickeln, Verkupfern und dann Verchromen war der SMC (wie den meisten anderen Herstellern auch) viel zu teuer für die Großserie.

    Industrieverchromungen sind auch heute in vielen Galvanisierbetrieben relativ günstig zu bekommen. Diese bieten das Privatleuten oft nur ungern an, weil der private Kunde oft ein anderes Ergebnis erwartet als am Ende dann dabei herauskommt. Wenn man sich bestens erhaltene origiginale Takasago Felgen anschaut kann man häufig noch die Schleifspuren unter der Chromschicht erkennen. Insofern ist eine Industieverchromung von alten entrosteten und verschliffenen Felgen näher am Original als alle anderen Lösungen. Ein Kumpel von mir hat vor vielen Jahren mal einen Büffel bewußt low-budget restauriert, Sitzbank selber bezogen, Lack selber in der Garage gemacht und den Chrom auf die oben geschilderte Art erneuert und die Räder selber gespeicht usw.... das Ergebnis war (und ist) erstaunlich gut.


    Gruß


    Karl

    Das macht grundsätzlich Sinn, jetzt frage ich als ausgewiesener Nicht-Kenner der 500er, gab es auch Motoren die anstelle des Nadellagers auf der linken Seite nur eine Laufbuchse haben?


    Gruß


    Karl

    Das macht durchaus Sinn für sehr sportlich bewegte Büffel. Das originale TR750 5-Gang Getriebe ist im 1. Gang so unendlich lang übersetzt, dass es wirklich nur auf schnellen Strecken brauchbar ist. Auf den Micky-Maus Strecken auf denen viele Demoläufe stattfinden ist es eine Qual und oft der reine Kupplungsmord!!! Ich war schon versucht ein modifiziertes Büffel Seriengetriebe einzubauen, das Novaracing Getriebe bzw. die Konversion wäre eine Lösung...und der Preis ist absolut o.k. und keiner Diskussion wert.


    Gruß


    Karl

    Die Hagons kann man sich bei verschiedenen Typen konfigurieren lassen, z.B. in der Länge und Federhärte auch, verschiedene Dämpfungsstufen (Komfort weich, normal, sportlich hart) sind wählbar. Es gibt auch Modelle mit Chromkappen. Leider kann man im Nachgang keine anderen Federn mehr wählen, zusätzliche andere Federpaare sind nicht erhältlich. Also muss die erste Wahl passen.


    Mit minimalen Änderungen passen die Ikon(Koni) Federn, da gibt es dann große Auswahl. Allerdings kann man dann auch gleich zu den Ikon Dämpfern greifen. Die haben zwar nicht mehr ganz die Qualität der alten Konis, aber die Version mit der verstellbaren Dämpfung (die ich seit Jahren in der originalen Koni Version fahre) ist für den Büffel absolut geeignet.


    Gruß


    Karl

    Bin mir sicher, dass auch bei den 380ern die sehr seltenen J-Modelle höher gehandelt werden als die Jüngeren . Ich meinte aber J-Modelle von der GT 750 im Vergleich zu späteren Büffelversionen, wobei die Werte bei GT750K-Modellen auf ähnlichem Niveau liegen.

    Das Problem mit der Doppelflinte lässt sich durch einen entsprechenden Schalldämpfer lösen, früher wurden da VW Käfer Dämpfer hineinoperiert. Die dürften inzwischen auch selten sein. Ich mach noch mal ein Bild vom Endrohr und messe das mal aus.


    Die Anlage stammt vom niederländischen Hersteller Bullit (Amsterdam), die Fa. heißt heute wohl BOS, die Anlage ist aber nicht gekennzeichnet!


    Gruß


    Karl

    Ich erwarte keine 1000 Euro, aber verschenkt wird sie auch nicht! Ist halt selten geworden, wie alle Büffelteile die früher an jeder Ecke zu haben waren...!


    Und über Preise kann man sich nur wundern, siehe Thread "Sonderangebot". Ich denke ich selber bin da auch in einer anderen Zeit stehen geblieben (wo man neue Büffel DZM für 57 D-Mark bei e-bay bekam)!!!


    Gruß


    Karl

    Schaut euch meinen letzten post in "Suche eine GT750" an, da gibt's das Gleiche, aber man bekommt noch ein ganzes Moped als Zugabe umsonst dazu:upside_down_face:!


    Gruß


    Karl

    So, endlich mal ein paar Fotos gemacht. Der Motor ist zwar nicht viel gelaufen, die KW war aber schon mal bei Bernd Braun. Der Kilometerstand ist natürlich echt!! Das Moped läuft traumhaft und diese Kupplung ist perfekt (Neid,Neid,.......)!



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    Wie schon mal erwähnt, alle Originalteile in perfektem Zustand (plus versigeltemTank und Seitendeckeln) sind dabei, progresive Federn in der Gabel, Messingbuchsen in der Schwingenlagerung, Kegelrollenlager im Steuerkopf und, und...!


    Erstzulassung ist 23.06.1981 und Fahrgestellnr. ist GT750-76298 (für Martin)



    Gruß


    Karl

    Falls es jemand mal mit 3 in 1 probieren möchte, der Sound erinnert an einen Starfighter....! Sollte ein passables Angebot kommen such ich mir einen anderen Wandschmuck für die Schrauberbude. Wenn nicht .....bleibt sie halt da hängen:winking_face:!


    Hat ein paar wenige Kampfspuren, allerdings nicht auf der Sichtseite, Chrom ist besser als bei mancher neuen Anlage....!

    Ich selber habe noch keine Anlage von der Firma, habe aber englische Freunde die ihr GT Projekt damit "gekrönt " haben, da keine vernünftige gebrauchte Anlage zu finden war. Von da habe ich nur positive Aussagen gehört, allerdings sind das alles keine Vielfahrer. Eine Aussage über die Dauerhaltbarkeit kenne ich deshalb nicht. Passform und Aussehen waren aber wirklich gut, darf man bei dem Preis auch erwarten! Am besten in England kaufen und nach Hause schmuggeln, der Brexit lässt grüßen.....!

    Zu meinen eher geringen Erfahrungen mit 3 in 1 Anlagen am Büffel, ich glaube ich hab das hier schon mal geschrieben, der Motor, soweit serienmäßig, drehte wie irre, aber im 5.Gang ging es wegen Kraftlosigkeit nicht mehr über 5500 U/min.


    Gruß


    Karl

    Es gibt bzw. gab sogar Vergleichstabellen für metrische und zöllige Reifengrößen und wie gesagt, eine ganze Zeit lang gab es sogar Reifen mit beiden Größenbezeichnungen. Die Hersteller haben früher, in Papierform, solche Tabellen auch mit umrüstbaren Größen den Prüfstellen zur Verfügung gestellt. Suzuki wa da sogar vorbildlich, die haben auch alle Leistungsumrüstungen in Katalogen bei uns hinterlegt.

    Junge Kollegen kennen u.U. das zöllige System gar nicht mehr und bekommen es in der Ausbildung auch nicht mehr erklärt, kein Wunder bei dem Wust von aktuellen Vorschriften und Normen die sie heute im Kopf haben müssen.

    Ich gehe zum Glück bald in wenigen Jahren in Rente und dann können mir all die Gesetze und Verordnungen mal den Buckel herun....!


    Gruß


    Karl

    O.K. vergesst es! Ich habe mal Alles gelesen.


    Wenn solche Mengen Getriebeöl verschwinden, muss das aber schon ein massives Loch oder ein ebensolcher Riss sein! Den sollte man finden! Die Tatsache, dass eine Restmenge Öl im Getriebe verbleibt zeigt ja, dass die Verluststelle nicht ganzunten liegen kann!

    Bei defektem Siri, fällt der Ölstand soweit ab, dass der Unterdruck in der Kurbelkammer nicht mehr aussreicht um das aufgeschleuderte Öl durch die undichte Stelle zu saugen. Irgendwann wird eben wegen der geringeren Füllmenge nicht mehr soviel hochgeschleudert! Bin mal gespannt wo das durch die Wand geht!!!


    Gruß


    Karl

    Vielleicht bin ich ja im falschen Film, aber sehe ich das richtig, rechter Zylinder qualmt kräftig und richtig eingefülltes Getriebeöl verschwindet im Nebel des Grauens! Das hatten aber schon viele Kollegen, mich eingeschlossen! Das Getriebeöl wird über den Primärtrieb und den danebenliegenden (defekten) linken Simmerring ins Kurbelhaus des rechten Zylinders gesaugt und geht dort zum Kamin hinaus! Es hört dann auf, wenn der Getriebeölstand bei ca. 1 Liter angekommen ist....!

    Ich war vielleicht zu faul zum Lesen und es hat das schon jemand angemerkt...., dann vergesst einfach was ich geschrieben habe!


    Gruß


    Karl

    ...immer wieder Reifen, never ending story...


    Gruß

    Bernard

    Ich hatte, damals war ich noch nicht vom Fach, mir ein Stück aus einer Reifenflanke (ich denke es war ein Dunlop) herazsgeschnitten wo beide Größen gleichzeitig draufgestanden sind! Das konnte ich dann bei Problemen vorlegen.


    Auf meiner GT 750 J fahre ich ja "historische" Dunlop Red Arrow, zumindest auf dem Hinterreifen stehen die Größen 4,25/85-18 und 110/90-18 einträchtig nebeneinander auf der Flanke. Da konnte sich der Kollege vom TÜV Rheinland (ja, damit war ich tatsächlich beim Mitbewerber) aussuchen, was er bei der §21 Untersuchung in den Bericht schreiben wollte!:smiling_face:


    Gruß


    Karl


    P.S.: Er hat die metrischen Größen eingetragen! Den Originaleintrag mit 3.25-19H und 4.00-18H hat er aber auch gleich übernommen ,macht ja auch alles Sinn....!

    Er hätte ja auch einen "geringen Mangel " draus machen können .Den muß der Halter zwar beheben aber nicht wieder vorführen .:bier:

    Das ist so (fast) richtig, der Text in der StVZO lautet: die Plakette "kann" erteilt werden, wenn zu erwarten ist, dass etwaige geringe Mängel behoben werden! Bedeutet im Umkehrschluss, stellt der Prüfer fest (z.B. durch Einsicht in einen alten Prüfbericht), dass der Mangel offensichtlich nicht behoben wird....., dann kann er die Plakette auch bei geringen Mängeln verweigern. Dieser Umstand ist den meisten Fahrzeughaltern (und wohl auch manchem Prüfer) sicher nicht bekannt.


    Leute, nichts für ungut, ich lese die Kommentare zu meinem Berufsstand gerne und meist mit einem Schmunzeln. Es ist wie im richtigen Leben, es gibt Solche und Solche! Und von jeder Kleinigkeit Ahnung haben kann niemand, Typenkenntnis kommt durch Erfahrung und Beschäftigung mit der Materie.


    Gruß vom Onkel TÜKRA


    Karl