Getribeölfüllmenge

  • Wieviel Getriebeöl bekommt die GT550B?

    Am Gehäusdeckel befindet sich die Angabe 1500ccm. Wenn die 6mm Schraube im Gehäusedeckel die Füllmengenbegrenzung ist, passt da was nicht. Wenn ich ca. 1L Öl aufgefüllt habe läuft aus der Bohrung das Öl raus. Füllt ihr trotzdem 1,5L auf? Ich finde nur Füllmengenangabe von 1,5L.

  • Wieviel Getriebeöl bekommt die GT550B?

    Am Gehäusdeckel befindet sich die Angabe 1500ccm. Wenn die 6mm Schraube im Gehäusedeckel die Füllmengenbegrenzung ist, passt da was nicht. Wenn ich ca. 1L Öl aufgefüllt habe läuft aus der Bohrung das Öl raus. Füllt ihr trotzdem 1,5L auf? Ich finde nur Füllmengenangabe von 1,5L.

    Moin Alfred...man muss da schon einige Zeit warten, bis sich das Getriebeöl verteilt hat, erst dann die Überlaufschraube rausdrehen...wenn du das Altöl in warmgefahrenem Zustand rauslässt und zwar vollständig, dann füll einfach die 1,5 Liter bzw. a bissle weniger ein...das mit der Überlaufschraube ist mir zu blöd...


    Das mach ich so seit ca. 42 Tkm und bisher hat's sowohl die GT250, als auch die GT550 klaglos überstanden...

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    Gruß Klaus

  • zumal das mit der Prüfschraube nur funktioniert, wenn das Moped mit beiden Rädern auf dem Boden steht. Was natürlich unglaublich praktisch ist, wenn man alleine vor sich hin schraubt.....

    Ich lasse den alten Schmock schön lange rauslaufen und fülle dann die Nenn-Füllmenge ein. Lieber etwas zu viel, als zu wenig. Im Getriebe richtet das keinen Schaden an.


    Gruß

    Dirk

    Gruß

    Dirk



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  • Hallo Alfred,

    schön von dir zu hören/lesen. Kontrollöffnung stimmt eigentlich ziemlich genau für gut 1,5 l. Wenn es da nach 1 l schon rausläuft, dann kann vorher nicht alles abgelassen worden sein. Ursache könnte auch die Verwendung einer falschen, zu kurzen Ablassschraube sein. Eingeschraubt soll diese nämlich Kupplungs- und Getrieberaum voneinander trennen, damit sich im Getriebe ein höherer Ölstand einstellt. Ist sie zu kurz, läuft mehr Öl in die Kupplung und es läuft früher aus der Kontrollöffnung. Siehe Suzuki Service Manual S. 48.


    Gruß

    Bernard

  • Hallo Alfred,

    schön von dir zu hören/lesen. Kontrollöffnung stimmt eigentlich ziemlich genau für gut 1,5 l. Wenn es da nach 1 l schon rausläuft, dann kann vorher nicht alles abgelassen worden sein. Ursache könnte auch die Verwendung einer falschen, zu kurzen Ablassschraube sein. Eingeschraubt soll diese nämlich Kupplungs- und Getrieberaum voneinander trennen, damit sich im Getriebe ein höherer Ölstand einstellt. Ist sie zu kurz, läuft mehr Öl in die Kupplung und es läuft früher aus der Kontrollöffnung. Siehe Suzuki Service Manual S. 48.


    Gruß

    Bernard

    Na Bernard, das mit der zu kurzen Ölablassschraube scheint mir etwas weit hergeholt zu sein:ja:, wenn man das Getriebeöl frisch einfüllt, dann läuft es je nach "Viskosität" (kalte Garage = zähes Öl) mehr oder weniger schnell in das Getriebegehäuse rein, wenn man die Überlaufschraube zu früh oder sogar während des Einfüllvorganges aufmacht , läuft es da dann logischerweise raus.


    Das kupplungsseitige Gehäuseteil füllt sich quasi komplett auf und erst nach ner Weile gleicht sich das Niveau dann aus...deshalb das vorzeitige Auslaufen an der Überlauföffnung.

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    Gruß Klaus

  • Beim Ölwechsel bleibt immer etwas Öl im Gehäuse drin. Ich mache z. B. bei der 750er beim Wechsel immer 200 ccm weniger rein (2,0 l), dann passts.

    Nur nach Motorüberholung fülle ich die volle Menge (2,2 l) ein. Bei der 550er wirds ähnlich sein.

    Gruss Martin

  • Moin...

    Auf der oben von Bernard erwähnten 550er-Sevice-Manual-Seite (Kap. 7-9-2) steht auch, daß die 1500cm³ sich auf die Füllmenge beim Ölwechsel beziehen, beim komplett neufüllen sollten es demnach 1600cm³ sein.

    Zumindest für die 550er ist dann die Angabe auf dem Getriebedeckel für den normalen Ölwechsel gedacht.

    Ich vermute aber, daß das bei den anderen Modellen genauso ist.

    bis dann

    Markus

  • OK...guter Hinweis, alles Andere macht ja eigentlich wirklich auch keinen Sinn...der Eine zieht 100ml und der Andere gar 300ml ab, das könnte ja u.U. mal ins Auge gehn...

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    Gruß Klaus

  • Beim Ölwechsel bleibt immer etwas Öl im Gehäuse drin. Ich mache z. B. bei der 750er beim Wechsel immer 200 ccm weniger rein (2,0 l), dann passts.

    Nur nach Motorüberholung fülle ich die volle Menge (2,2 l) ein. Bei der 550er wirds ähnlich sein.

    Gruss Martin


    Hallo Martin, Moin Markus...du hattest Recht und Martin muss künftig seine Ölmenge beim Getriebeölwechsel erhöhen, denn auch beim GT750 SHOP MANUAL ist ein derartiger Passus enthalten, normaler Ölwechsel 2,2 Liter wie auf Gehäusedeckel und bei revidiertem Motor 300ml mehr, also 2,5 Liter...

    Hier der Beweis:


    Screenshot_20240218-234915_Chrome.jpg

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    Gruß Klaus

  • Guten Morgen alle Miteinnand,

    Danke für die Antworten.

    Den Motor hatte ich komplett zerlegt. KW neu gelagert bei Bernd. Im Getriebe 2 Lager neu. Zyl.neu beschichtet bei Racing Grün. Neue Kolben aus Japan und einiges mehr.

    Motor in den Rahmen gehängt. 1L Öl aufgefüllt.

    Öl trat aus der Kontrollbohrung aus. 6mm Schraube rein. Am nächsten Tag Kontrollschraube raus. Es lief Öl raus. Da wurde ich unsicher.

    Wenn die GT auf dem H.-Ständer steht, ist die Kontrollbohrung höher als auf den Rädern.

    Wenn ihr mit 1,5L Öl fahrt, werde ich es auch machen. Meine Bedenken, Ölaustritt bei hohen Drehzahlen durch Überdruck im Gehäuse.

  • Wenn's nach 1 Liter Öl auch noch 1 Tag später aus der Kontrollöffnung rausgelaufen ist, dann könnte Bernard mit seinem Hinweis auf eine zu kurze Ölablassschraube durchaus Recht haben...lass das Öl ab in eine Wanne (kannste ja hinterher wieder einfüllen) und schau dir die Ölablassschraube bzgl. der Gewindelänge genau an...


    Hier zur Veranschaulichung das Bild und der Text aus dem Service Manual...


    Screenshot_20240219-091102_Chrome.jpg

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    Gruß Klaus

  • Der Motor war furztrocken und picobello sauber von innen. Nix Restöl.

    Sag mal, liest du eigentlich die Hinweise, die man dir hier gibt, durch oder nicht :kratz: :kratz: :kratz:


    Es geht um die Länge der Ölablassschraube, die aus meiner Sicht und so wie Bernard das von Anfang an befürchtet hatte...als plausible Problemursache übrig bleibt...

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    Gruß Klaus

  • Mmmh

    OK, wieder was gelernt!

    :hm: ...andererseits haben es alle deine Büffelmotoren klaglos überlebt und sind dauerhaft auch mit


    den 300ml weniger Öl ausgekommen :ja: :ja: :ja:

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  • :hm: ...andererseits haben es alle deine Büffelmotoren klaglos überlebt und sind dauerhaft auch mit


    den 300ml weniger Öl ausgekommen :ja: :ja: :ja:

    Ja, das stimmt. Ich denke, mit 2 l nachfüllen beim Ölwechsel reicht es für sicheren Betrieb. Dauervollgas fahren wir eh nicht mehr mit den alten Teilen, wo ggf. eine größere Ölmenge vielleicht sinnvoll ist, um größeren Verschleiß im Getriebe zu verhindern :smiling_face_with_sunglasses:

  • unter Umständen ist weniger Öl auch günstiger als zu viel. Wenn die Kupplung im Übermaß darin rum rührt, kann es aufschäumen und einen großen Teil seiner Schmierfähigkeit verlieren.


    Ich hatte in der Vergangenheit immer die 2200 nachgefüllt, die auf dem Deckel stehen. Ist aber auch nix passiert. Ist ja kein 4-Takter. Da kann zu viel Öl schnell tödlich sein.


    Gruß

    Dirk

    Gruß

    Dirk



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  • Na ja, es kann mit Zuviel Öl auch Probleme geben.

    Hatte mal das Öl gewechselt und es war alles okay. Dann hat ein Freund meinen Büffel für ein paar Tage gehabt und meinte, dass der KW Simmerring zum Getriebe wohl im Arsch wäre, es Käme Öl aus der Entlüftung.

    Konnte ich mir nicht vorstellen, da die Welle erst vor kurzem von BB gemacht worden war und es bei mir okay war. Es stellte sich heraus, dass der Büffel, aufgrund des um gut 50 kg höheren Körpergewichts, hinten tiefer in die Feder ging und damit das Öl einen anderen Winkel des Öllevels hatte und somit das Öl aus der Entlüftung schaufelte.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Mario, ich glaube den Freund kenne ich.


    Zum Getriebeöl kann ich nur sagen, das ich mich da nie so drum gekümmert habe. Den bunten Büffel habe ich sogar bewusst mit weniger Getriebeöl gefahren, da er Getriebeöl verbrannt wenn die Originalfüllmenge drin war. Nach 30tsd km bzw. 98tsd nach Tacho habe ich das Getriebe dann bei einer Motorüberholung mal getauscht. Nicht weil es defekt war, aber es hat im 3. 4. und 5. Gang gejault und das hat mich genervt. Bei meinem blauen Büffel, wo der Ölstand immer nach Kontrollbohrung aufgefüllt war, aber die Wechselintervalle bis 20tsd km ausgedehnt wurden hatte ich gleiches bei 150tsd km.
    Will sagen die Getriebe sind schon sehr robust und wer nicht so empfindlich ist der kann sie auch noch länger fahren.


    Gruß Micha

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Thomas Wahle hat mir mal erzählt, dass einer der Kawa 2T Häuptlinge die Belastbarkeit für Büffelgetriebe und damit auch bei der 550, bei ca. 130 PS liegen soll.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Der Büffel ist bei guter Pflege schon langlebig bzw. Mit Reserve konstruiert. Die Kurbelwelle war ja angeblich auch für 150tsd km ausgelegt. Stimmt ich hab’s ausprobiert.


    Ich hatte mal ne Pan European, da waren Im Service-Handbuch Inspektionen bis 200tsd km vorgesehen.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Moin Bernhard,

    ich habe mich heute mit der Ölgeschichte beschäftigt. Ein Servicemanual besitze ich nicht.

    Ich habe es mir in einem anderen Motorblock angesehen. Jetzt ist Klarheit eingekehrt. Die Ölablaßschraube müsste um ca 15mm rausgedreht werden dann besteht eine Verbindung zwischen Schaltgetriebe und Kupplungsgehäuse. Auch wird das Öl bei laufendem Motor vom Kupplungsgehäuse ins Getriebe befördert.

    Den Motor habe ich überholt. Dabei ist nicht alles zufriedenstellend gelaufen. Wenn die Aktion beendet ist werde ich in einem neuen Beitrag berichten. Bestimmt für einige Schrauber interessant.

  • Moin Bernhard,

    ich habe mich heute mit der Ölgeschichte beschäftigt. Ein Servicemanual besitze ich nicht.

    Ich habe es mir in einem anderen Motorblock angesehen. Jetzt ist Klarheit eingekehrt. Die Ölablaßschraube müsste um ca 15mm rausgedreht werden dann besteht eine Verbindung zwischen Schaltgetriebe und Kupplungsgehäuse. Auch wird das Öl bei laufendem Motor vom Kupplungsgehäuse ins Getriebe befördert.

    Den Motor habe ich überholt. Dabei ist nicht alles zufriedenstellend gelaufen. Wenn die Aktion beendet ist werde ich in einem neuen Beitrag berichten. Bestimmt für einige Schrauber interessant.

    Moin Alfred irgendwie drehn wir uns im Kreise...wie lang ist denn nun deine Ölablassschraube...ist sie so lang, dass der Kanal zum Kupplungsgehäuse zu ist oder nicht???


    :kratz: :kratz: :kratz:

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    Gruß Klaus


  • Ich hatte mal ne Pan European, da waren Im Service-Handbuch Inspektionen bis 200tsd km vorgesehen.

    ...das war doch die mit der gefährlichen Pendelneigung bei hoher Beladung und Geschwindigkeit :?:

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    Gruß Klaus