Der eingelaufene Kupplungskorb ist "nur" insofern ein Problem, daß die Kupplung so u.U. schlechter trennt, weil die Belagscheiben-Mitnehmer in den Gruben an der seitlichen Bewegung behindert sind.
Man kann das aufwendig durch spanende Bearbeitung glätten, Das muß aber gleichmäßig sein, damit alle Mitnehmer tragen.
Eine andere Möglichkeit wäre, zuunterst eine zusätzliche Stahlkupplungsscheibe einzulegen, so liegen die Mitnehmer nicht mehr in den Gruben sondern dazwischen, sodaß die seitliche Beweglichkeit wieder hergestellt ist. Damit wird dann auch die altersbedingte Verkürzung der Kupplungsfedern berücksichtigt, die um den Betrag der Stahlscheibendicke (ca. 2mm) weiter zusammengedrückt werden.
Neue Belagscheiben würde ich in jedem Fall verwenden, wenn da wirklich MoS2-Zusatz dran war, der dürfte sich nicht komplett wieder aus dem Belag entfernen lassen. Das Zeug ist nicht für diese Kupplungen zuträglich.
Auf sog. verstärkte Kupplungsfedern aus dem Zubehör würde ich eher verzichten, denn dadurch erhöht sich die erfolderliche Handkraft am Kupplungshebel um ca. 30%. Und die Kupplungsdruckschnecke mag das auch nicht gerne.
Etwas Spiel hat die o.g. Buchse immer. Stört nicht weiter, wenn es nicht zu groß ist. Die Buchse läuft nur auf der Welle/Hülse, wenn die Kupplung getrennt ist. Darum kann da eigentlich kein besonders großer Verschleiß stattfinden. Wenn nicht gerade ewig lange mit rutschender Kupplung gefahren wurde