Posts by Markush

    Dann habe ich noch die Buchse (Stahl), auf der der Kupplungskorb läuft, gekürzt. Immer wieder ein Hundertstel weggenommen und wieder probiert. Am Ende sind ca. 8 Hundertstel weggekommen. Jetzt fühlt sich das noch vorhandene Spiel viel besser an

    Es ging um das Axialspiel? Das war bisher nicht kommuniziert worden und ist ja auch eher unproblematisch. Ich nahm an, es ginge um Radialspiel.

    Jedenfalls gibt Suzuki eine recht breite Toleranz für das Axialspiel des Korbes auf der Buchse an:

    min. 0,05mm bis max 0,25mm.

    Ich habe auch noch so einen alten M22 Hahn liegen ohne brauchbare Dichtung. Ich werde mal diese o. a. Dichtungen aus dem Zubehör bestellen, Wenn's nicht passt, ist es bei dem Preis kein Riesenverlust.

    Vielleicht habe ich ja Glück damit....

    So, die Dichtung ist angekommen (braun).


    Dichtung.jpg


    Die ist mit 21,5 mm knapp 0.5 mm im Durchmesser größer als die alte originale (schwarz), ist aber elastisch genug, um sie rein zu drücken. Es wird auch dicht. Der Hebel geht etwas schwerer zu drehen, das ist aber machbar.

    hier nochmal der LINK

    Alte Federn „unterlegen“ um etwas mehr Druck ausüben zu können

    so viel unterlegen, daß Du auf die Gesamtlänge von neuen original-Federn kommst.


    Am Kupplungskorb die Übergänge/Rundungen unten möglichst glatt machen, um Kerbwirkung zu vermeiden. Keine Feilstriche stehen lassen, eher Richtung poliert gehen.

    Die (alte) Schnecke, der Kunststoffteil, gibt dem Druck nach, besonders bei Wärme und/oder erhöhter Belastung durch verstärkte Kupplungsfedern und/oder häufige Betätigung. Dadurch erhöht sich während des Betriebs das Spiel am Kupplungszug und die Kupplung trennt schlecht.

    Man stellt also den Zug oben am Hebel nach. Ist die Mopete abgestellt und abgekühlt, geht die Kunststoffschnecke wieder in die ursprüngliche Form zurück und das Bowdenzugspiel ist jetzt zu klein. Also wird wieder zurück gedreht...usw. usf...

    Der eingelaufene Kupplungskorb ist "nur" insofern ein Problem, daß die Kupplung so u.U. schlechter trennt, weil die Belagscheiben-Mitnehmer in den Gruben an der seitlichen Bewegung behindert sind.

    Man kann das aufwendig durch spanende Bearbeitung glätten, Das muß aber gleichmäßig sein, damit alle Mitnehmer tragen.

    Eine andere Möglichkeit wäre, zuunterst eine zusätzliche Stahlkupplungsscheibe einzulegen, so liegen die Mitnehmer nicht mehr in den Gruben sondern dazwischen, sodaß die seitliche Beweglichkeit wieder hergestellt ist. Damit wird dann auch die altersbedingte Verkürzung der Kupplungsfedern berücksichtigt, die um den Betrag der Stahlscheibendicke (ca. 2mm) weiter zusammengedrückt werden.


    Neue Belagscheiben würde ich in jedem Fall verwenden, wenn da wirklich MoS2-Zusatz dran war, der dürfte sich nicht komplett wieder aus dem Belag entfernen lassen. Das Zeug ist nicht für diese Kupplungen zuträglich.


    Auf sog. verstärkte Kupplungsfedern aus dem Zubehör würde ich eher verzichten, denn dadurch erhöht sich die erfolderliche Handkraft am Kupplungshebel um ca. 30%. Und die Kupplungsdruckschnecke mag das auch nicht gerne.


    Etwas Spiel hat die o.g. Buchse immer. Stört nicht weiter, wenn es nicht zu groß ist. Die Buchse läuft nur auf der Welle/Hülse, wenn die Kupplung getrennt ist. Darum kann da eigentlich kein besonders großer Verschleiß stattfinden. Wenn nicht gerade ewig lange mit rutschender Kupplung gefahren wurde

    Ich würde gegebenenfalls auch in Vorlage gehen,

    Wenn Du Dir das antun willst,..

    Die Idee an sich finde ich gut.

    Vielleicht kontaktierst Du mal die Firma Haas aus dem Link oben, die machen ja so einiges an Gummiteilen für GTs.

    Vielleicht haben die Interesse, von sich aus die Benzinhahndichtungen zu machen. die Membranen haben sie ja auch schon.

    Ich habe auch noch so einen alten M22 Hahn liegen ohne brauchbare Dichtung. Ich werde mal diese o. a. Dichtungen aus dem Zubehör bestellen, Wenn's nicht passt, ist es bei dem Preis kein Riesenverlust.

    Vielleicht habe ich ja Glück damit....

    ich habe diese Teilenummern für die Hebeldichtung


    für Hahn mit 2x M6 Anschluss-Flansch

    44341-33150


    für Hahn mit M22 Überwurfmutter-Anschluss

    44341-18450



    evntl. passt auch diese (?),, Außenmaße passen

    https://www.sip-scootershop.com/de/product/dichtung-benzinhahn-sip-fast-flow-10-20-fuer-vespa-50-125-pv-et3-pk-s-v30-33-vm-vn-vna-ts-150-vl-vb-vba-t4-gs-vs1-5-160-gs-180-ss-rally-px-t5_14486000

    Bei Gabeln mit Verschluß-Stopfen (ohne Gewinde) und Sicherungsring laufen die Standrohre direkt im Material der Tauchrohre.

    Bei solchen mit Gewinde-Stopfen gibt es zwischen Standrohr und Tauchrohr noch extra Führungshülsen.

    (Im Teilekatalog als Guide, Slide oder Piston bezeichnet)

    Die Innen-Bauteile der unterschiedlichen Gabelholme sind nicht austauschbar/mixbar.

    Nur allgemein als Tipp:

    um den Auslass zu verschliessen hilft eine Gummi-Scheibe, die man anstelle der Auspuffdichting einlegt, dann erspart man sich solche Fummeleien mit Schraubzwinge etc.

    Kann man sich selbst aus z.b. 6mm-Gummimatte schneiden.

    Oder aus altem Motorradreifenschlauch ausschneiden, da braucht man dann aber noch eine zusätzliche Scheibe aus härterem Material, um das dünne Gummi abzustützen.

    Von den GT380-750 Reglern im Blechgehäuse sehe ich nur einen in dem Konvolut.

    Wären davon ab 10 Stück dabei bei dem Preis, hätte ich mir den Kauf evntl. angetan und dann mal ein paar auf Elektronik umgerüstet und angeboten. Für den Rex-Preis könnte ich theoretisch ca. 2,5 abgeben :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Wollte ich auch grade schreiben.

    Warum Die wohl alle ausgebaut sind...

    Für all das Zeug gibt es aktuellen Ersatz, da muß man sich nicht mit diesen zweifelhaften Teilen befassen.


    Für einen Originalfetischisten wären evntl. die Regler Blechgehäuse interessant um darin etwas elektronisches zu verstecken.

    Aus gegebenem Anlaß hole ich diesen Fred mal wieder hoch:


    Beim Rumkramen fiel mir heute eine GT380-Vergaserbatterie in die Hände. Die hatte ich 2014 komplett und beriebsbereit von meiner 380er abgebaut und eingelagert. (weil andere größere Vergaser drankamen)

    Die 380er Vergaser hatten etwa 10 jahre zuvor, also ca. 2004, neue original Faltenbälge bekommen (von R.Schneider), die waren beim Einlagern einwandfrei.

    Die Vergaser lagen eingepackt in einer Holzkiste, trocken, dunkel, frostfrei.

    Jetzt waren die Faltenbälge komplett aufgelöst und konnten/mußten wie Teer abgekratzt werden.

    Der Zerfall nach Jahren muß also am Gummi selbst liegen, denn Sprit und ungünstige Einflüsse kamen seit 2014 nicht dran.

    Die Pfeifen der kleinen 380er Auspuffe sind aus Blech, unordentlich/unrund zum Rohr gebogen, Naht nur teilweise verschweißt, Durchmesser ca 15,5mm (+/-0,5mm unrund), Gesamtlänge 344mm.

    Vielleicht kann ja mal jemand die von der 550er nachmessen zum Vergleich.

    Bei den Preisen, die unter den o.a. Links für dieses Stückchen Rohr aufgerufen werden, würde ich über's Selberbauen nachdenken.

    zum Beispiel so:

    diy_baffle_pipe.jpg


    Rohr passender Abmessung läßt sich finden, der Flansch hinten ist aus Alu gedreht und angeschraubt;

    letzteren könnte man aber auch aus Stahl herstellen und anlöten, dann aber besser hohl gedreht (>Gewicht).

    Das mußt du aber erst mal gebaut bekommen - mit TÜV

    :grinning_squinting_face: Falls Du Anregungen suchst, schau mal hier rein:

    (wer sich schon über die falsche Farbe von Bremsleitungen aufregt sollte vor dem Ansehen seine Herztabletten nehmen....)

    besonders interessant ab Minute 9:20. GTs bei 38:50 39:50 40:29

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