Motor zieht unten rum nicht

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    • Motor zieht unten rum nicht

      ich will mal in die Runde nach eurer Meinung fragen, um einen Startpunkt zu bekommen, wo ich am besten anfange, da ich im Moment zu faul bin zigmal die Vergaser Ein und auszubauen. :rolleyes: Also der Büffel meiner Frau hat längere Zeit gestanden und soll jetzt neu getüvt werden. Also Probefahrt, zieht bis 2500-3000 überhaupt nicht, ab da geht dann die Post ab, sowie es sein soll. Die Vergaser sind auf Standard bis auf folgende Abweichungen, mittlere HD gleich wie außen und Luftkorrektur gegen Schieberuckeln gemäß Suzuki Bulletin geändert. Meine Vermutung, zu wenig Sprit, denn wenn ich den Choke reinmache, dann läuft es mehr oder weniger normal. irgendwer eine Idee.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin,

      J/K oder später?

      Definitiv Falschluft oder dichte Düsen, wenn's mit Choke funktioniert.
      Erste Idee wäre Falschluft durch geschrumpfte und abgerutschte Gummi(s) zwischen Versager und Luftfilter? Wenn Schaumstofffilter, evt. zerbröselt? Ansonsten einmal Versager runter, Ultraschall mit entsprechendem Reiniger und Gummis prüfen. Von ungefähr tritt der Fehler ja nicht auf.

      Viel Glück bei der Fehlersuche
      Gruß
      Dirk
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      Dann eben von vorne........scheiß drauf :D
    • Gummis sind es nicht, da schon malerneuert und weich. Filter ist es auch nicht. Als ich das letzte mal vor dem Stillstand gefahren war, hatte er diesen Effekt auch aber bei weitem nicht so ausgeprägt. Damals hatte ich die Zündung in Verdacht, da ich von Piranha auf Silent Hectik gewechselt hatte. Unterschied jetzt zu diesem Zustand, ich habe die Leerlaufgemischschraube von 1 1/5 auf die Werksangabe von 3/4 Umdrehungen gesetzt.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Eigentlich kann dir mit der Beschreibung niemand wirklich weiter helfen, wär ein Glückstreffer. Da gibt es einfach zu viele Möglichkeiten, vom Auspuff angefangen über Düsen Membrane Zündung,undichte Simmerringe, denke da musst du das Problem erst etwas eingrenzen.
      Frage , bist du sicher das alle Zylinder im Leerlauf sauber laufen ?
      Vielleicht mal probieren ob alle drei Krümmer ohne Kaltstarter und ohne Gas zu geben etwa gleiche Temperatur haben.
      Wenn ja, und du sicher bist das es doch vom Vergaser kommt, dann sollte es im Übergang vom Leerlauf zur Düsennadel, also Gasschieber das Problem liegen, sofern es ein Gleichdruckvergaser ist. Dann würde ich die Schieber ausbauen , die Membrane auf Löcher prüfen und auch mal sehen ob die Schieber nicht verklebt sind und dadurch hängen bleiben, gibt es oft nach langer Standzeit. Das Problem versuchen so weit wie möglich einzugrenzen, denk dann kann man die weiter helfen.

      Zum Schiebegeruckel und der Anfettung über die Luftkorrektur ist nur Symtome beseitigen und geht auch nur eine weile gut, da sind die Drosselklappen mit Sicherheit seitlich eingelaufenund und auch sicher undichte Wellen. Der Bergmann ist da gerade dabei so Vergaser wieder instand zu setzen, ist aber schon mehr als schwierig, zumindest solange er beim original Drosselklappendurchmesser bleibt. Ich hatte erst ein Vergaser der nicht extrem eingelaufen war, der hatte aber gerade mal echte 50 000 km, wird man nicht wirklich oft finden.
    • Das Phänomen hatte ich bei meinem auch vor und leider auch nach der Komplett OP.

      Auch Belomondo stand erst vor einem Rätsel, als er nach Komplettrestauration nicht laufen wollte.
      Des Rätsels Lösung nach Tausch der Auspuffanlage, der Zündanlage und letztlich der Vergaserbatterie( dann lief sie plötzlich) waren falsche Leerlaufdüsen, die beim Ultraschalreiniigen ohne mein Wissen von der Werkstatt eingesetzt wurden (bei2 Zylindern). Die Düsen aus nem China Rep.-Satz waren komplett anders und sorgten eben für keinen richtigen Durchsatz.
      Siehe auch Belmondos Homepage unter Karls Büffel.

      Würde daher auf die Leerlaufdüsen tippen, evtl. sind sie zugesetzt mit Ablagerungen von unserem schlechten Sprit, wenn der Büffel lange stand.
    • Moin,
      das Problem beruht nach meinen Erfahrungen auf verstopften bzw, "verglasten" Leerlaufdüsen (pilot jet).
      Wenn der heutige Sprit länger als einige Monate steht, dann zerfällt er mit den üblichen Nachwirkungen.
      Also Leerlaufdüsen und auch alle entspr. Kanäle entsprechen reinigen, manchmal helfen auch nur neue LLD´s.
      Vermeiden kann man das, wenn vor dem Abstellen des Moppeds Benzinstabilisator mit in den Tabnk gegeben wird und mit dem Zeug drin noch ein paar km gefahren werden damit eine gute Durchmischung, auch in den Vergasern stattfindet.
      Gruss MArtin
    • danke für euren Input.
      Grundsätzlich , die Rohre sind sauber, die Vergaser wurden nicht zerlegt, somit entfällt vertauschen. Diaphragmatic sind gut und was ausgeschlagen angeht, ich habe im Laufe der Jahrzehnte zig Vergaseranlagen in den Fingern gehabt, mit den unterschiedlichsten Laufleistungen und alle hatten Schieberuckeln. Selbst bei Anlagen mit ca. 20 tkm auf der Uhr. Ich denke wir alle haben im Laufe der JahrZehnte so ziemlich alles dagegen versucht. Einzig J/K mit den Schiebervergasern haben das Problem so gut wie nicht. Ein bisschen was lernt man nach 40 Jahren schon. Ist halt 2T und das Problem gibts auch bei nur einem Vergaser oder warum hatte DKW bei seinen Autos einen Freilauf.

      Was die Membranvergaser angeht, ein kleiner aber feiner Punkt wird immer unterschätzt oder übersehen und zwar die Schieberfedern , die Leiern auch aus und stell mal Vergaser damit ein, Glückwunsch zur Eintrittskarte. Macht euch mal den Spaß und klemmt die Syncro-Uhren auf die Brücke und fahrt mit denen angeschlossen. Da setzt Staunen ein.

      Ich denke ich geh nach Martins Diagnose, also raus mit der Anlage und in das US Bad und dann mal schauen. Nebenbei zum Kanäle und Düsen reinigen, zumindest fürs Grobe, sin alte Gitarrenseiten richtig gut.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin,

      ich denke auch, die Reinigung ist erst mal der erste richtige Schritt. Die Düsen würde ich allerdings eher mit Kupferlitzen reinigen, Gitarrensaiten sind dazu deutlich zu hart. Mit Kupferlitzen (evt. 2-4 Stück verdrillen) geht das auch super und du kannst die Messingdüsen nicht beschädigen.
      Ich habe noch einige Unterdruckversager auf dem Dachboden liegen, da müssten wenigstens noch 2 komplette Batterien sein. Falls Interesse besteht, gehe ich da mal wühlen und sehe sie mir mal hinsichtlich Verschleiß an. Ich meine,die wären noch recht ordentlich.

      Gruß
      Dirk
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    • Manchmal sind Leerlaufdüsen derart zugesetzt, das man da mit der Kupferlitze und sogar mit einem Stahldraht nicht zum Erfolg kommt. Unter Kontrolle in Salzsäure eingelegt sind die Düsen in ca. 2 Std. frei, nach 8 Std. lösen sich die Düsen auf, also aufpassen.
      Würde bei den Symthomen auch auf verstopfte Leerlaufdüsen tippen, das habe ich in der letzten Zeit immer wieder gehabt, wenn Motorräder länger gestanden haben, egal welcher Hersteller.

      Gruß Micha
      Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.
    • Moin,

      Messingteile gaaaaaanz kurz in HNO3 (Salpetersäure) tauchen und sofort in Wasser spülen geht auch. Aber wirklich nur eine oder 2 Sekunden, sonst hast du die Düsen ne Nummer größer :D Ist aber eher was, wenn sie Grünspan angesetzt haben.
      Gruß
      Dirk
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    • danke für Dein Angebot Dirk, aber ich habe selbst noch 3-4 Anlagen liegen, plus einen Satz K.
      GitarrenSeiten haben den Vorteil, dass es sie in verschiedenen genau defInierten Durchmessern gibt und richtig hart sind nur die aus Stahl, aber es gibt ja auch welche aus Bronze oder Phosphor Bronze für Akustische.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Zum Schiebegeruckel, das kommt rein vom abmagern. Wenn sich die Drosselklappe seitlich einläuft, so das schon so viel Luft durchpasst wie eigentlich für den Leerlauf notwendig ist, dann wird kein Sprit über Anreicherungsbohrungen mehr angesaugt, ganz normaler Vorgang und bei allen Vergasern gleich. Schiebervergaser können so nicht einlaufen, genau deshalb gibt es bei einigermaßen richtiger Einstellung die Probleme dort nicht. Ich könnte Bilder davon machen, das ist nicht wenig, das ist extrem eingelaufen und beinahe bei jedem original Vergaser. Grund dafür ist schon mal das extreme Seitenspiel das original vorhanden ist. Der Bergmann hat sich das angesehen und versucht gerade mit ausbuchsen das Problem zu beseitigen. Ich hab es irgendwann einfach sein lassen und mir für 50 Euro recht gute Vergaser von der GSXR750 W besorgt und auf meine beiden GT,s . Keine hat Schiebegeruckel, nicht mal mit der originalen 35 er Leerlaufdüse , die sehr mager ist. Und , von den Schiebern kommt das auch nicht, hört man immer wieder, ist aber trotzdem nicht richtig. Blockier die Schieber, am Geruckel ändert sich überhaupt nix. Das hat jetzt mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun, ist aber halt ein Thema bei den alten Kisten das den Fahrspaß deutlich senkt. Und, wenn jemand kein Bock mehr auf die alten 45 Jahre alten Dinger hat helfe ich gerne beim anpassen, alles mit ein bisschen Geschick und ein bisschen Werkzeug in einem Tag zu erledigen. Die Dinger funktionieren und laufen auch nicht ein, da die Verarbeitung nach ca 30 Jahren Entwickung um eine ganze Welt besser ist als 1975.
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    • Wenn es wirklich am Verschleiß liegt, warum haben dann Büffel das Problem schon von neu an?
      Diese Phänomen kreist in Büffelkreisen solange ich denken kann und warum haben auch Maschinen mit Schiebervergasern das Problem?
      Wir sind damals zu dem Schluss gekommen, dass es an rücklaufenden Druck(Unterdruck)Wellen liegt und diese die Schieber beeinflussen. Da diese nur durch den Unterdruck gesteuert werden wirkt es sich natürlich stärker aus. Schieber werden durch Züge in Position gehalten, zu mindest in eine Richtung.
      Aber für mich hat sich ein Umbau auch dadurch erledigt, da ich immer weniger Lust und Spaß am fahren habe. Wir werden zwar unsere Tierchen nicht mehr abgeben, aber den Stellenwert den sie mal hatten , haben sie längst nicht mehr. Würde ich auf dem Land leben, wäre es vielleicht anders, aber in einer Stadt wie Frankfurt, bin ich lieber mit dem Rad unterwegs.

      Bevor ich es vergesse reden wir eigentlich von der Klappe oder der Welle?
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Was soll ich denn dazu noch sagen ?
      Der Zweitakter bremst sich halt nicht selbst wie der 4 T durch den Ventiltrieb usw und ist dann natürlich sehr empfindlich , gerade für das Schiebegeruckel, da markt man halt jede Kleininigkeit ,Trotzdem läuft die sehr rund und ohne Schieberuckeln mit ordentlichen Vergasern. Das Geruckel kann man aber auch bei jedem 2T durch zu magere Einstellung provozieren. Ich hab keine GT vor 45 Jahren gefahren, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen das die schon so ausgeliefert wurden. Wenn du dir mal die Mühe machst und dir mal ( Durchmesser Vergaser) die Fläche der Drosselklappe genau ansiehst wirst du sehr schnell verstehen warum das niemals sauber laufen kann. Das Material ist ja auch nicht besonders, trotzdem hatte ich vor kurzem mal ein Vergaser der nach knappen ( wirkichen ) 50 000 km nur sehr wenig eingelaufen war. Dagegen war meiner völlig ausgeschlagen und nur durch anfetten noch zu beruhigen. Ich hatte eine GT 550 , eine RD 250 RD 350 RD 500 RG 500 eine Banshee , eine TZR 250 usw , keine hatte das Geruckel, eigentlich nur die GT mit Gleichdruck - Vergaser, gerade wegen der Drosselklappe. Ansonsten hatte ab Werk nur meine EXC 300 Schieberuckeln, was aber mit der richtigen Einstellung genau so abzustellen ist. Die neuen BST Vergaser mit 4 Anreicherungsbohrungen und Luftkorrekturdüsen lassen sich da schon sehr viel besser abstimmen, da man eigentlich über den ganzen Bereich eingreifen kann. Das einzigste Problem bei diesen Vergasern ist das man keine Tuningteile wie unterschiedliche Nadeln oder Schieber zum abstimmen bekommt, bzw gibt es keine Liste . Man muss mit dem arbeiten was original bei verschiedenen Modellen verbaut war, ist aber gut machbar.
    • Zweitakter bremsen im Schiebebetrieb weniger, sicher auch wegen der höheren Reibung des nicht vorhandenen Ventiltriebs, aber hauptsächlich wegen der geringeren Verdichtung und der kleineren Drosselwiderstände!

      Das Schieberuckeln wird tatsächlich solange diskutiert wie ich mich mit dem Büffel beschäftige! Die von Solex entwickelten und von Mikuni übernommenen Vergaser BS40 haben im Prinzip den gleichen Wirkdurchmesser wie die Schiebervergaser VM32. Ich erinnere mich an viele Versuche zum Thema Schieberuckeln, Erkenntnisse waren damals z.B.: eine andere Auspuffanlage ändert das Verhalten, mit einer Allspeed 3in3 war der größte Teil schon weg! Genaue Synchronisation hilft, dazu noch eine Verbindung der Unterdruckanschlüsse der Vergaser entsp. z.B. der Lösung bei der Yamaha RD250LC! Eine genaue Einstellung des Leerlaufgemischs etc.

      Nachdem ich dann auch noch die Drosseldüsen in die Luftzulaufbohrung der BS40 montiert habe (die nur das Symptom durch Überanfetten bekämpften, aber nicht die Krankheit heilen) ist das Thema Schieberuckeln bei meiner GT750A seit Jahren kein Thema mehr!

      Ein guter unverschlissener Zustand der Vergaser ist natürlich obligatorisch und da meine ich vor allem auch die Nadeln und die Stöcke!


      Am Rande erinnere ich mich in dem Zusammenhang an einen Fall einer extrem bockigen GT750M, das Ding warf einen fast ab <X ! So ein Schieberuckeln hab ich vorher und nachher nie mehr erlebt, kurz gesagt, es waren völlig zugestopfte kleine Auspuffrohre daran schuld ^^ !
      Das ließ darauf schließen, dass der gestörte Gaswechsel bzw. die gestörte,ungleiche Füllung dafür verantwortlich war,
      Das Problem kann also von beiden Seiten herrühren...… ;) !

      Gruß

      Karl
    • Es gibt mit Sicherheit eingelaufene Drosselklappen, aber bei der letzten Vergaseranlage die ich gereinigt und geprüft habe, war nach über 110.000 km optisch kein Verschleiß zu sehen, oder zu spüren. Auch der andere Büffel, der schon gegen 200.000 km ging war bei der letzten Vergaserreinigung unauffällig. Das Schieberuckeln habe ich durch verschiedene Maßnahmen auf ein erträgliches Maß reduziert, unter anderem durch die Drosseldüsen.
      Ich würde also nicht pauschal behaupten, das Drosselklappen beim Büffel immer ausgeschlagen sind, dafür gibt es viel zu viele andere Komponenten die das Schieberuckeln begünstigen. Ich glaube früher war man auch nicht so empfindlich, aber heute wird ein Kult draus gemacht und es wird immer an der neuesten Entwicklung gemessen. Früher bin ich einfach nur gefahren und das sehr viel, da hat mich das überhaupt nicht gestört.
      Übrigens wie eingelaufene und ausgeschlagene Drosselklappen aussehen oder sich anfühlen kenne ich vom Solex Doppelvergaser des NSU TTS.

      Gruß Micha
      Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.
    • Hallo Michael,

      ich glaube du triffst den Nagel auf den Kopf! Ich bin zwar in meinem Motorradleben schon so ziemlich auf Allem gefahren was zwei Räder (oder drei!)hat, aber dauerhaft, als eigenes Motorrad, hauptsächlich auf der GT750 und da tritt eine gewisse Gewöhnung ein und man fährt einfach und es geht :D !

      Vielleicht am Rande noch erwähnt, die vergleichsweise große Kurbelwellenmasse der GT750 spielt bei dem Phänomen Schieberuckeln auch eine gewisse Rolle, sowie die großen Einzelhubräume. Ungleichmäßige Zündfolgen wirken sich halt einfach deutlicher als Impuls auf die Gesamtmasse des Motorads aus, als bei kleineren Motoren!

      Gruß

      Karl
    • Alles richtig, nur wenn alles ok ist kann es auch richtig laufen. Das größte Problem sehe ich aber bei der Drosselklappe, ist die eingelaufen kann es nicht laufen wie es soll, je mehr desto schlimmer wird das ganze. Ist auch gar nicht so lange her das ich das gleiche Gespräch schon mal hatte , und auch da hab ich genau das gleiche gehört, mein Vergaser ist absolut nicht eingelaufen. So in etwa hat das ganze dann am ende ausgesehen, sieht man bei montierten Drosselklappen auch nicht gut. Gegen das Licht halten hilft aber, liegt unten und oben an und an den Seiten scheint das Licht durch. Oben sind die Anreicherungsbohrungen.
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    • Das ist extrem und habe ich so bewußt noch nie gesehen und ich mache die Grundeinstellung immer über die Anreicherungsbohrung. Auch hatte ich bisher nicht das Problem mit ausgeschlagenen Wellen, denn nur daher kann das Phänomen kommen. Im übrigen kann die Klappe nicht ganz dicht sein, da sie eine gewisse Dicke hat und wenn sie exakt in den Kanal passt, wäre sie nicht zu kippen, sondern würde kanten.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin,

      also Zweitakter mit Schiebervergasern mit Schieberuckeln gesucht? Frag mal T/GT500-Fahrer. Meine T hat sämtliche Vergaserinnereien neu, der Schieber hat nur das Spiel, das er braucht und das Ding bockt wie ein wild gewordener Stier. Allen Abstimmversuchen zum Trotz. Schiebebetrieb ohne Gas geht nur mit leicht gezogener Kupplung. Und nach allem, was ich bisher gehört habe, bin ich nicht der Einzige, dem das so geht. Und ich fahre auch nicht erst seit gestern (mit einer einzigen Ausnahme ausschließlich) Zweitakter. Um genau zu sein, 39 Jahre. Wenn ich die Mofa-Zeit mal weg lasse....

      In den Staaten bietet einer eine Vergaseroptmierung an, die angeblich helfen soll. Will aber reichlich Kohle dafür sehen...

      Gruß
      Dirk
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    • Mal vorausgesetzt es ist sonst wirklich alles in Ordnung , dann bekommt man das sicher weg. Ob das dann andere Nachteile wie zb zu starkes anfetten über die Nadel hat kann ich natürlich ohne das Motorrad zu kennen auch nicht behaupten. Beim Abtouren sind auch die ganzen Übergänge wichtig . Was beim Drossselklappen-Vergaser die Luftkorrektur ist übernimmt beim Schiebervergaser zb der Ausschnitt am Schieber. Mal Schieber mit 1 mm kleinerem Ausschnitt versuchen und Bedüsung wieder anpassen. Man kann also die Leerlaufdüse versuchen so weit wie möglich anzupassen ,dann bei dem recht einfachen Vergaser (gibt nicht so viele Möglichkeiten wie zb bei einem BST Vergaser) die Luftschraube, den Schieberausschnitt und auch den Schwimmerstand. Ich hatte eine EXC 300 die von mir sehr viel auf der Straße gefahren wurde, die Dinger haben die PWK Vergaser , nicht gerade für die Straße geeignet, aber das Schiebegeruckel bekommt man bei denen auch weg, wenn auch nicht annähernd so gut wie mit einem BST. Es gibt beim BST auch Unterschiede, ich hab mich für einen mit 4 Anreicherungsbohrungen entschieden, womit ich auch recht hatte, gibt auch mit zwei und mit drei Bohrungen.

      Ich bin am Sonntag gut 400 km gefahren,bei Sonne und bei Regen und alles im Pulk von mehreren hundert Motorrädern, oft im Schleichtempo und dann auch mal etwas flotter,wenn die da so geruckelt hätte wie ab und an mit dem ausgelutschten original Vergaser hätte ich die Sache gleich wieder abgebrochen. Heimwärts dann genau das Gegenteil ,ca 150 km was die Kiste her gab,nach CBR 600 Tacho von meinem Kollegen bis 205 km/h, halt schnell nach Hause. Genau das gleiche , kein Schiebegeruckel nichts. Mit dem originalen ist das auch mal ohne gelaufen, dann aber in die nächste Baustelle wieder das geruckel und dann auch mal wieder nichts, einfach nicht konstant. So das ich irgendwann beinahe so weit war den Motor zu zerlegen um eine Undichtigkeit zu suchen. Das ständige Leerlauf hoch, dann wieder zu tief ist auch weg.
    • das mußt du mir nicht erzählen, nach 40 Jahren hinter der Lepraglocke, kenn ich so ziemlich das meiste was dir mit einem Büffel passieren kann. Glaublich zu mindest, obwohl es gibt immer wieder Sachen, Diamanten noch nicht kennt.
      Aber zurück zu den Klappen und zum Ruckeln. Die Diskussion hat mir keine Ruhe gelassen und darum hab ich mal ins Regal Gegriffen als nach Hause kam.
      Also in Vergaser die ich da zerlegt liegen hatte, zeigen zwar Verfärbungen in dem Bereich aber fast keinen Materialabtrag. Die Spuren die da sind deuten eher auf eine leichte Korrosion. In geschlossenem Zustand ist Klappe dicht, dicht heißt kein Licht dringt durch und geschlossen meint auf Anschlag und da steht diese nicht senkrecht.
      Was mir aber auffiel, waren die Verteilung der Verfärbung in Form von zwei dunklen Bändern und dazu zwischen ein Streifen ohne Ablagerungen. Das ist auch der Bereich In dem sich die Klappe in eingebautem und eingestelltem Zustand bewegt, wenn der Gashahn zugemacht wird. Das führt mich zu der Vermutung, das die Abnutzung vom Schieberuckeln herrührt, einhergehend mit einem graduellen Verschleiß der Wellenlagerung. Das führt dann zu weiterem und stärkeren Verschleiß. Fazit, zumindest für mich, das Ruckeln ist die Ursache und der Verschleiß die Wirkung, was im Endstadium zu mehr Ruckeln und damit mehr Verschleiß führt. Eins noch zu den modernen 2T, die haben meist Membraneinlass und der verhindert das Ruckeln fast ganz.
      Aber noch mal große Bewunderung zu deinem Vergaserumbau, ich hätte die Nerven das abzustimmen nicht. Ich kannte bisher nur 2 die die Nummer versucht und mehr oder weniger damit erfolgreich waren. Der eine war Kasi und der hat auch geflucht bis er es stehen hatte.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Na, ich kenne auch den Kasi etwas und auch den Vergaserumbau, bin die Sache aber etwas anders angegangen. Wenn ich mir so etwas in den Kopf gesetzt hab,dann zieh ich das auch durch. Ich hab aber ganz ehrlich bestimmt 30 mal den Vergaser zerlegt und geändert und das gleiche nochmal beim blauen Büffel. Dort ist minimal was am Zylinder geändert und halt eine ganz andere Auspuffanlage. Ich denk mal das ich jetzt so ziemlich durchsteige und bei dem Vergaser recht schnell bei Umbauten weiß was ihm gerade nicht passt und wie man es am besten beseitigt. Und da ich kein Geheimniskrämer bin kann von mir auch jeder erfahren wie das anzupassen und einzustellen ist, im Falle das jemand auch umbauen möchte.
    • vor 25 Jahren hätte ich jetzt mit sabbernden Lefzen vor deiner Haustür gestanden, aber heute.. Schade zu spät.
      Der letzte Umbau der Mich noch wirklich begeistert hat war der vom Candyman mit Membraneinlass, Zephyr Schwinge, GSXR Gabel etc. Lang ist’s her.

      ich find deinen blauen Büffel wirklich hübsch. Mein Traum war immer ein Lightweight Büffel, so gute 75 PS am Hinterrad und unter 200kg.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Dirksantmann , noch ein Tip für deine 500 er.
      Der Ivan hat gut 2 Jahre lang an einem Vergaserkit für die 500 er getüftelt, gerade um diese Probleme aus der Welt zu schaffen. Ich hab schon einiges über den gelesen und es war immer sehr positiv. Er mach scheinbar diese Sätze für alte Zweitakter weil er einfach nur Spaß an den Teilen hat, mit den 4 T Sätzen verdient der sein Geld. Ich würde das Geld ausgeben wenn es meine wäre und so ein Satz mal für die 500 er testen.

      ivansperformanceproducts.com/t500.htm


      Da sind Leistungsdiagramme dabei wo man sieht wie die Leistung einbricht und auch eine Erklärung warum das so ist, finde ich sehr interessant.
      Scheinbar gibt es auch ein Problem bei der Entlüftung der Schwimmerkammer bei der 500 er und die Nadel muss sehr grob daneben liegen.
    • Bin inzwischen dazu gekommen die Versager aus- und wieder einzubauen. Es waren die Leerlaufdüsen.
      Gestern war der Büffel krank, jetzt säuft er wieder, Gott sei Dank.

      Vielen Dank euch allen für die vielen, guten Tipps und nette Diskussion.

      And the winner is Martin :staub:
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin,

      der angebotene T500-Satz ist nur für die frühen Baujahre mit 34er Mikunis. Für die späteren mit den 32ern leider nicht zu gebrauchen. ;(

      Gruß
      Dirk
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