GT 750 wie viel darf sie qualmen?

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    • GT 750 wie viel darf sie qualmen?

      Hallo, Frohe Ostern zusammen. Finde in der Suchfunktion leider nichts passendes. Wie stark darf denn so ein Büffel qualmen? Wenn ich Gas gebe, sieht man hinter mir nichts mehr. Motor wurde komplett überholt. Kann auch keinen großen Ölverbrauch seitens Getriebe feststellen. Habe sowieso noch eine Undichtigkeit am Ganganzeigenschalter... Ich hoffe nur nicht, dass der Motor ein 3. mal zerlegt werden muss. Danke! Grüße und schöne Ostern
    • Eigentlich müsste alles passen. Hab das für viel Geld überholen lassen.
      Auch der Zweitaktölverbrauch ist nicht übermäßig hoch.
      Wie äußert sich denn tatsächlich verbrennendes Getriebeöl?
      Sie müsste ja dann auch dementsprechend schlecht laufen oder?
    • Also bei Vollgas kommen schon ziemliche Nebelschwaden aus dem Auspuff. Im Rückspiegel sieht man das. Allerdings sehe ich nicht ob nur aus dem rechten Auspuff oder aus allen.
    • Moin!

      Wenn der Motor nach einigen 10km zügiger Fahrt immer noch dauernd stark qualmt, stimmt entweder die Ölpumpe nicht oder es wird Getriebeöl angesaugt. Bei (relativ viel) Getriebeöl ist der Qualm eher weiß und riecht anders, mehr nach altem Viertakter mit Ölverbrauch.

      Ist der Motor denn schon mal richtig freigefahren worden?
      Wenn man nur untertourig herum "cruised", wird er beim nur gelegentlichen Vollgas geben immer qualmen.

      bis dann
      Markus
      suzuki-gt250.de

      Beiträge = Anzeige + Offset
      Offset ≈ 1000 :evil:
    • also ich habe das Gefühl, dass es nach zügiger Fahrt besser wird. Aber irgendwann kommt es halt wieder. Das wäre noch eine Option mit dem Freifahren. Habe auch schon die SRIS Ventile getauscht.
      Ansonsten muss er wohl oder übel leider doch nochmal aufgemacht werden.

      Danke und Grüße
    • aber nach Viertakt Ölverbrenner riecht sie eigentlich tatsächlich nicht. Vom Geruch eher normal. Man stinkt hinterher sowieso nach Öl und Sprit. Aber schon zweitakttypischer Geruch.
    • Das Gequalme kann mehrere Ursachen haben, oft undichte Schwimmer oder Düsennadel aus dem Zubehör (gibt es die im geraden Teil dünner sind) oder zu fette Clipstellung, falsche Luftkorrekturdüsen oder zu große Leerlaufdüse evtl in Verbindung mit zu weit aufgedrehten Gemischsschrauben. Oft werden die Vergaser fetter eingestellt als notwendig um das Geruckel beim abtouren weg zu bekommen. Das Geruckel kommt zum großen Teil von stark eingelaufenen Drosselklappen und undichten Drosselklappenwellen. Stinkt die im Leerlauf stark nach Benzin, dann ist das (zu fette Einstellung) schon mal der Fall. Ein zu fettes Gemisch landet früher oder später im Auspuff und nimmt dabei auch recht viel Öl mit. So ein paar Tropfen Öl können eine kleine Ewigkeit qualmen. Letzten Sommer ist mir in einem Auspuff scheinbar mal wieder ein Teil abgefallen und hat wieder irgendwas verstopft. Die Folge war das der Motor bei wenig Gas ab und an mal geklingelt hat, natürlich obenrum Leistung fehlte und ,warum auch immer die Qualmerei an einem Topf stark zugenommen hat. Da denkt man gleich an Simmerringe, war aber nur sie Auspuffanlage. Und weil die einfach durch war hab ich mir eine neue Delkevic gekauft, nicht den nachbau, die Sportanlage. Seither ist wieder Ruhe, qualmt eigentlich überhaut nicht mehr. Kann also viele Ursachen haben.
    • du sagst das Qualmen wird weniger, aber du hättest das Gefühl das es wiederkommt.
      Wann kommt es wieder, während der Fahrt oder nach dem sie gestanden hat?
      wenn es nach einer Standzeit passiert, schraub vor der nächsten Fahrt mal die Sris raus und schau ob und wieviel Öl rausläuft. Wenn mehr als ein paar Tropfen rausläuft, hast du ein Problem mit den Ventilen in der Ölspinne.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Danke für die vielen Antworten.
      Ich hab die Nachbau Delkevic dran. Bedüsung und Nadeln wurden alle erneuert mit Originalteilen. Aber klingt schon plausibel. Mir fällt auf, dass ab und zu auch gar nichts zu sehen ist und manchmal kommt es volle Kanne. Aber so wie es aussieht, denke ich auch dass es eher von der Ölpumpe in Verbindung mit Vergasereinstellung und nicht warm genug zusammenhängt. Zumal die Kurbelwelle ja komplett instandgesetzt wurde. Ich werde es sehen, ob der Ölstand sinkt, wenn die Undichtigkeit beseitigt ist und ich ein paar Kilometer schrubben kann.
    • Foxkilo wrote:

      du sagst das Qualmen wird weniger, aber du hättest das Gefühl das es wiederkommt.
      Wann kommt es wieder, während der Fahrt oder nach dem sie gestanden hat?
      wenn es nach einer Standzeit passiert, schraub vor der nächsten Fahrt mal die Sris raus und schau ob und wieviel Öl rausläuft. Wenn mehr als ein paar Tropfen rausläuft, hast du ein Problem mit den Ventilen in der Ölspinne.
      ja stimmt, als ich das eine getauscht habe, kam eine Pfütze raus.
      Welche Ventile in der Spinne meinst du?
      Danke für den Tipp.
    • Mit einer Spritze kannst du das Kurbelgehäuse nach längerer Standzeit recht einfach absaugen. Einfach an die Leitungen (Schläuche) vom Siris gehen. Dann siehst du auch wie viel sich ansammelt. Sollte etwa gleich sein bei allen Zylindern. Was ich noch vergessen hab, beim original Vergaser ist mir immer passiert das sich der Inhalt vom Benzinschlauch über Nacht ganz langsam ins Kurbelgehäuse gelaufen ist. Das hatte ich nie richtig weg bekommen. Das merkt man gut , wenn der Motor nach ca 2 bis 3 km anfängt war zu werden und man kurz anhält, dann überfettet der kurz stark. Ein oder zwei Gasstöße und er läuft wieder ganz normal. Man merkt nichts davon wenn man gleich eine längere Strecke ohne anzuhalten fährt. Das reicht aber auch schon das sich Öl im Auspuff sammelt und die Qualmerei losgeht. Wenn man vor Fahrt beginn das Gehäuse leer macht passiert das nicht. Ich hab eine andere Vergaseranlage bei einer meiner GT,s eingebaut, da passiert das überhaupt nicht mehr. Ich kann die warmlaufen lassen und auch anschließend 10 Minuten an der Ampel stehen, da passiert nichts.
    • okay danke, ich denke dass wird mein Problem sein. Außer das mit dem Überfetten. Das konnte ich seither nicht feststellen. Aber das klingt natürlich schon so, als ob sich zu viel Öl im Auspuff ansammelt. Kann man das auch iwie technisch beseitigen? Weil ich glaube ich mach das zwei mal mit Absaugen vor der Fahrt und dann lass ich das.
      Es lohnt sich doch immer wieder über so Sachen zu sprechen, bevor man sich viel Arbeit macht. Danke!
    • Das Problem mit den Rückschlagventilen in den Ölzuleitungen habe (hatte) ich auch, es gibt sie wohl als Nachfertigung zu kaufen, aber nur die, die am Ende der Leitungen sitzen. Das Ventil in der Zuleitung zur Lagerschmierung im linken Zylinder ist ja mitten in der Leitung und genau dieses gibt es nicht, soweit ich weiß :( !

      Bei meinem Motor lief das Öl natürlich immer in die linke Kurbelkammer, es muss also Stellungen der Pumpenkolben der Ölpumpe geben, die das Öl mit Hilfe der Schwerkraft frei vom Öltank zum Anschluss am Zylinderfuss durchlaufen lassen und die Ventile in der Leitung sollen genau das verhindern.

      Ich habe vor einigen Jahren versucht, diese Ventile in der Leitung wieder gängig zu machen, mit kurzfristigem Erfolg! Man muss sehr vorsichtig vorgehen, der Einsatz von Pressluft ist keine Option.......!

      Um das Problem abzustellen nehme ich eine Schlauchklemmzange zu Hilfe, mit der ich die Zuleitung vom Tank zur Ölpumpe unterbreche wenn der Motor längere Zeit nicht läuft!........man darf halt nicht vergessen sie abzunehmen bevor man losfährt! Zum Glück ist die Zange grellorange :rolleyes: !

      Gruß

      Karl
    • Das ist natürlich edel! Aber mit der Klemmzange geht es auch, wenn man die Maschine täglich fährt ist das Problem nicht ganz so groß und man saugt das überschüssige Öl bei entsprechender Fahrweise recht schnell aus dem Kurbelgehäuse. Das Problem waren, zumindest bei mir, die langen Standzeiten!

      Ich denke dieses Problem ist früher den Leuten nicht so bewusst gewesen, man fuhr insgesamt viel mehr und regelmäßiger, ich zumindest. Wenn man so durch die Ortschaften gebummelt ist und dann hintenraus mächtig Gas gemacht hat, dann hat das immer ordentlich gequalmt, man hat sich nicht viel dabei gedacht! In der Eifel, meinem Hauptrevier, konnte man früher immer und überall recht gefahrlos am Hahn drehen, da hörte das Qualmen schnell auf! Heute hockt hinter jedem zweiten Busch ein Sheriff mit 'ner Radarpistole, da ist weiterqualmen angesagt :( .

      Gruß

      Karl
    • okay vielen Dank für die vielen Antworten. Wahrscheinlich wird es auch ein Stück weit normal sein.
      Die rechte Zündkerze ist auch nicht ölig oder nass, was ja ein Verbrennen von Getriebeöl nahezu ausschließt. Die linke ist etwas ölig. Wird vermutlich mit dem SRIS zusammenhängen etc.

      Denke aber, dass dann das rauchen normal ist. Solange kein großer Defekt vorliegt, bin ich beruhigt.
    • Dann überprüfe ich noch die Ventile und Leitungen inklusive ob der Spritschlauch leer wird. Kann man eventuell auch die Ölpumpe etwas anpassen? Meine ist auf der Markierung (Grundeinstellung).
      Grüße
    • Moin, die Ölpumpe kann man zurücknehmen, bei meinen Büffeln ist der Hebel ca. 2 mm hinter Markierung,
      ohne Probleme, Ölverbrauch ca. 1 l/1000 km bei 7 l Durchschnittsverbrauch, Gruss Martin
    • Genau so sollte das sein. Sogar meine umgebaute GT , ohne Siris nebelt kaum wenn man sie lange genug warm fährt und dabei die Drehzahl langsam steigert. Warm dann überhaupt nicht mehr. Natürlich, wenn man sie kalt den Ort raus gleich aufzieht, und das angesammelte Gemisch oder Öl keine Zeit hat sich langsam abzubauen, dann qualmt die sogar recht stark für eine Weile. Mit dem original Auspuff wär das sicher schlimmer und würde länger anhalten.
    • Ok. Sobald ich die Undichtigkeit beseitigt habe werde ich ausgiebig testen und berichten. Konnte leider noch nicht länger als 200 km, da immer irgendetwas nicht gepasst hat. Meistens irgendwo ein Ölverlust. Naja so sind halt die Problemchen.
      Grüße
    • Glaube, ich habe den Fehler gefunden. Es raucht nur der rechte Zylinder. Kerze mittlerer und rechter Zylinder sind ölig. Getriebeölstand nimmt ab. Naja ich will es zwar nicht wahrhaben, aber das wird wohl Getriebeöl sein.
      Bei den anderen Auspuffrohren ist nahezu nichts feststellbar.
      Habe das ganze über eine Tankfüllung lang beobachtet. Es wird nicht besser.
      Die Undichtigkeit habe ich beseitigt. Getriebe mit Öl befüllt bis zur Markierung.
      Nach ca. 180 km Fahrt inkl. warmen Öl kommt nichts mehr zur Kontrollbohrung raus. Für mich ist das ein Indiz, dass es weniger wird.
    • Moin, da ist wohl etwas beim Einbau der Kurbelwelle schiefgegangen. Ich würde es vor dem Motor zerlegen erst mal mit Ölverlust-Stop im Getriebeöl probieren, vielleicht hilft es in deinem Fall. Gruss MArtin
    • Dann wird es wohl wirklich an undichten Simmerringen liegen. ich würde mir das aber trotzdem noch genau ansehen bevor ich mir die Arbeit wieder machen würde. Wenn das Motorrad nur minimal schief steht reicht es auch das nichts mehr aus der Kontrollschraube kommt. Eine Druckprüfung würde dir da sicher weiter helfen, danach kannst du sicher sagen ob da etwas undicht ist oder nicht.
    • Ich habe festgestellt, das 2,2 L Getriebeöl noch lange nicht aus der Kontrollbohrung laufen. Die Frage ist, ist zu wenig Füllmenge genannt oder ist die Bohrung zu hoch. Ich hatte auch einen qualmenden Motor, den ich mit Ölverlust-Stop und zuerst reduzierter Füllmenge noch 50.000 km gefahren habe. Später habe ich die empfohlenen 2,2 L aufgefüllt und mir einen Ölpeilstab in den Verschlussstopfen gebaut.
      Gruß Micha
      Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.
    • Mit der Prüfschraube zu messen ist nicht besonders genau. Mein Garagenboden ist eigentlich recht eben , dennoch messe ich je nach dem wo ich sie abstelle zu viel oder zu wenig bzw einmal läuft es raus und an einer anderen Stelle wieder nichts. Der Hauptständer wird auch mit Sicherheit bei jeder GT etwas anders sein, so genau ist das alles nicht. Mehr als ein Anhaltspunkt ist die Prüfschraube nicht , ein Messstab wär da sehr viel besser. Auch hab ich schon mal überlegt eine Messleitung einzubauen, dazu müsste man nur eine zweite Bohrung am Kupplungsdeckel machen und einen durchsichtigen Schlauch anschließen. Das ganze sollte natürlich optisch dazu passen, oder halt nur zum nachmessen benutzen und anschliesend abmontieren. Glaub das ist so ein Gimmick den ich an meiner umgebauten GT noch einbaue, gerade weil die kein Hauptständer mehr hat.