Stand 02.03.2011

  • Der Frühling treibt Blüten!


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    Ich hatte ja erwähnt, dass ich mit Vesrah-Kupplungsfeder gekauft habe, aber verstärkt sind die nicht wirklich, gleiche Drahtstärke, gleiche Wicklung, außer es waren auch schon Vesrahs drin. Jedenfalls, die Federn waren 40mm lang anstatt der normalen 38mm für neue Federn... was hab ich dadurch zu befürchten?


    Hat dazu mal jemand Infos?


    Und meine zweite Frage: Wie gehe ich bei der Gabelmontage vor? Habe das bisher immer einfach so zusammen gebaut, allerdings habe ich vor einiger Zeit mal gelesen das sich so etwas verspannen kann. Man muss irgendwie alles lösen und dann zweimal bremsen und so... wer hat das mal in korrekter und ausführlicher Form im Kopf?

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    Original von Streetfighter
    ....Ich hatte ja erwähnt, dass ich mit Vesrah-Kupplungsfeder gekauft habe, aber verstärkt sind die nicht wirklich, gleiche Drahtstärke, gleiche Wicklung, außer es waren auch schon Vesrahs drin. Jedenfalls, die Federn waren 40mm lang anstatt der normalen 38mm für neue Federn... was hab ich dadurch zu befürchten?
    Hat dazu mal jemand Infos?

    Wenn die Federn härter als die Originalfedern sind, entsteht an der Kupplungsdruckschnecke eine höhere Kraft. Besonders bei höheren Temperaturen gibt die Kunststoff-Schnecke dann etwas nach, sodaß das Spiel des Kupplungszuges größer wird. Wird die Schnecke eine Zeitlang nicht beansprucht oder kühlt ab, wird das Spiel wieder kleiner. Unter Umständen sieht man sich auf einer Tour öfter beim Spiel nachstellen am Kupplungshebel.



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    Und meine zweite Frage: Wie gehe ich bei der Gabelmontage vor? Habe das bisher immer einfach so zusammen gebaut, allerdings habe ich vor einiger Zeit mal gelesen das sich so etwas verspannen kann. Man muss irgendwie alles lösen und dann zweimal bremsen und so... wer hat das mal in korrekter und ausführlicher Form im Kopf?

    Hier gehen die Meinungen wahrscheinlich auseinander. Mir erscheint es folgendermaßen sinnvoll, weshalb ich es immer so mache:
    Voraussetzung: Die Gabelfedern sind gleich lang und haben die gleiche Federrate;
    also nicht z.B. eine ausgeleiert. Die Gabelholme sind bereits fertig zusammengebaut
    also: Gabelfedern und deren Stopfen sitzen und Tauchrohre sind fertig montiert.


    Die Gabel wird zusammengesteckt und das Vorderrad eingebaut. Falls der Kotflügel schon sitzt, dessen Schrauben sollten ihn hier nur lose am Platz halten. Die Klemmfäuste unten an den Tauchrohren und die Steckachse werden soweit angezogen, daß die Bauteile spielfrei aneinanderliegen, aber mit etwas Kraft noch gegeneinander bewegt werden könnten. Die Muttern werden praktisch kaum weiter angezogen, als das Federringe gerade anliegen. Die Standrohre können jetzt gemeinsam noch in den Gabelbrücken rauf oder runter verschoben werden, so wie man es braucht. Normalerweise sitzen die Standrohr-Oberkanten ungefähr bündig mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke. Jetzt werden die Klemmungen der unteren Gabelbrücke gerade spielfrei angezogen, dann die Tauchrohr-Klemmfäuste und Steckachse fertig angezogen (hierbei noch ggf. den Tachoantrieb in Position drehen), dann die Klemmungen in der unteren Gabelbrücke fertig angezogen.
    Jetzt Standrohrklemmungen der oberen Gabelbrücke gerade spielfrei anziehen, dann werden die Steuerkopflager eingestellt und die Steuerkopfmuttern (bzw. Schraube, je nach Bj.) angezogen. Nun noch die Standrohr-Klemmungen und die Steuerkopfklemmung (M8 Schraube, quer) der oberen Gabelbrücke fertig anziehen. Kotflügel-Schrauben fertig anziehen.


    Im Prinzip geht es darum, Bauteile nicht in einer Position zu fixieren, die das Anbauen weiterer Teile nur unter erheblichem Zwang ermöglicht.


    bis dann
    Markus

    Edited once, last by MarkusH ().