Posts by dirksandmann

    ich habe gerade mal etwas im Netz gestöbert, aber keine einzige solche Feder gefunden. Was daran liegen mag, dass sie so auf einem "normalen" Federfertigungsautomaten nicht herstellbar ist und eine Sondermaschine benötigt. Ineinander gedreht haben sie die jedenfalls ziemlich sicher nicht. Ich sehe auch eigentlich keinen Grund, solche Federn herzustellen. Entweder nehme ich eine andere Drahtstärke, wenn ich mehr Kraft brauche oder auch zwei ineinander liegende Federn. Aber so etwas? Ist mir absolut neu.


    Mit etwas Geschick, viel Geduld und einer kleinen Vorrichtung könnte man so etwas als Einzelstück auf der Drehbank wickeln, aber wie schon gesagt - wozu? Die Konstruktion ist unnötig kompliziert und eigentlich sinnfrei.

    hast du mal versucht, die einfach seitlich ineinander zu drücken?


    edit: nee, ist Blödsinn. Mal abgesehen davon, dass die Feder auf deinem Bild mit Sicherheit zweigängig hergestellt worden ist, könntest du versuchen, die im ersten Gang ineinander zu drücken und dann quasi zu verdrillen wie ein Seil. Dann müssten die wieder an die korrekte Stelle kommen. Dürfte aber nicht ganz einfach sein.


    Warum hast du die überhaupt auseinander gepult?

    Die verhalten sich komplett unterschiedlich, abhängig davon, an welcher Seite der Feder du sie drehst. Evt musst du die eine durch die andere hindurch packen um sie rein zu drehen. Ist sogar relativ wahrscheinlich, wenn du sie so demontiert bekommen hast.

    Ich habe das z.B. bei meiner Quickly an der Vorderrad-Federung. Da werden die Federn auf ein Formteil gedreht. Das Teil in den Schraubstock, dann kannst du die Feder am Ende packen und draufdrehen. Ist gar kein Problem. Runter geht so aber absolut nicht mehr, weil sich die Feder dann zudreht und verkeilt. Die musst du dann zwingend an der Montageseite packen, um sie zu lösen.


    Wenn es richtig scheiße läuft, sind die Federn sogar so im Verbund gefertigt worden. Dann wird es richtig schwierig.


    Hast du mal ein Bild?

    Das Problem ist nicht nur sie wieder neu zu erstellen, sondern daß der Chrom durch das Schweißen bereits zerstört ist und daß das Neuerstellen ihn weiter schädigen wird. Und du kriegst heute keinen der die Rohre neu verchromt.


    Dirk, welche Repros hast du, Italien oder Australien?

    ist schon etliche Jahre her, aber ich meine, aus Australien.

    Die Endkappen habe ich als Repros an meiner dran. Die sind top. Die abgesägten Querverbinder waren mir erst gar nicht aufgefallen, das ist natürlich ärgerlich.

    Moin,


    falls da ein Röhrchen hin gehört, solltest du an der Dichtfläche die entsprechende Bohrung vorfinden. Natürlich auch gehäuseseitig. Sonst bringt das ja nicht ganz viel.

    Gab es da evt. 2 Varianten und bei einer wurde das Öl über den Vergaser zugeführt?

    wenn die Innengewinde in Ordnung sind und man nicht zu den völlig gefühlsbefreiten Gröbstmotorikern gehört - was ich der Mehrzahl der hier Mitforierenden zutraue, nicht zu sein - sollte das eigentlich kein Problem sein.

    Schraube von Hand ansetzen, am kurzen Ende des Inbusschlüssels greifen und drehen, bis die Schraube anliegt. Den Rest dann mit Gefühl oder besser noch einem Drehmomentschlüssel und in meinem Fall anschließend noch die Drahtsicherung korrekt durchführen. Da kann man fast nix mehr verkehrt machen. Meine Zylinder an GT750 und T500 haben es bislang noch ohne Gewindebuchsen überstanden.

    und wieder was gelernt.....


    Wobei ich Auspuffe nicht gerne mit Stehbolzen montiere. Ist einfach doof, die Mutter auf die richtige Position zu bringen. Das geht mit Schrauben deutlich fluffiger. Ich habe da bei den Büffeln seit bestimmt 20 Jahren Inbus drin. Die Köpfe habe ich für Drahtsicherungen angebohrt. Da löst sich auch nix mehr.

    Es mag ja sein, das es Leute gibt, die minimale Fahrwerksveränderungen merken, ich gehöre nicht dazu, aber als ich den Büffel das erste Mal mit BT45 gefahren habe, dachte ich das komplette Fahrwerk wäre getauscht.

    Es kann natürlich sein, das man mit modernen Reifen die auch richtigen Kontakt mit der Straße haben diese feinen Veränderungen besser merkt. :kratz:  :bier:

    Exakt das Erlebnis hatte ich damals auch. Das war nicht mehr das gleiche Moped....

    Die beiden Böcke stehen schon seit Jahren fast nur noch auf dem Seitenständer. Das Gewürge auf den Hauptständer machen meine Gelenke schon lange nicht mehr mit.


    ich hatte auch schon Mopeds mit eingelaufenen Kegelrollenlager auf dem Tisch. Die sind davor auch nicht gefeit. Waren aber nicht meine Mopeds, sondern aus dem Bekanntenkreis. Meist sind es aber wirklich Wartungsmängel. Kein Fett, Wasser in der Lagerung etc.

    Moin,


    wenn man die Thematik mal aufs Lenkkopflager umsetzt, müssten sämtliche Mopeds dort mittlerweile Bronzebuchsen haben. Der Vorteil der Rollenlager ist das deutlich geringere Losbrechmoment. Dass sich über Jahre/Jahrzehnte Setzungen im Material ergeben ist ja schon durch die alten Axialkugellager bekannt, die in Lenkköpfen früher serienmäßig verbaut wurden. Aber auch diese Setzmarken in den Lagerringen werden in den meisten Fällen auch durch Feuchtigkeit und Korrosion verursacht oder zumindest verstärkt. Nachschmieren bzw. dessen Mangel wird wohl in den meisten Fällen die Hauptursache sein.

    Ich fahre in einem Büffel eine Hillmer-Kastenschwinge mit Kegelrollenlager, im anderen Nadellager. Erstere sind seit über 30 Jahren verbaut, werden alle Jubeljahre mal nachgefettet und führen die Schwinge bis heute top. Die Nadellager sind jetzt auch seit ca. 12 Jahren verbaut und geben bislang auch keinen Grund zur Klage. Öfter gewechselt habe ich über die Jahrzehnte eigentlich immer nur die Buchsen. Kunststoff sowieso, aber auch Bronzebüchsen. Meist waren die von den Vorbesitzern her fast trocken eingebaut, hatten viel zu wenig Lagerluft oder waren schlicht endgültig ausgejuckelt.

    Moin,


    da gibt es viele Möglichkeiten. Die erste wäre ein Kupplungszug, der schlecht verlegt oder(und schlecht geschmiert oder verschlissen ist.

    Dann kann ein eingelaufener Kupplungskorb dafür verantwortlich sein. Eine verschlissene/verdreckte Schnecke ist auch denkbar.

    Und wahrscheinlich noch 100 andere Gründe, die mir gerade nicht einfallen....

    Moin Heri,


    in deinem Link sind leider ohne Anmeldung keine Bilder sichtbar und ohne ist das schon recht kryptisch. Ich habe das mal raus kopiert:

    Bild_2026-01-31_151639840.png


    Dazu noch den Forumsbeitrag, dann wird das wahrscheinlich verständlicher:


    Guten Morgen Gemeinde, moin Wolfgang,



    leider muß ich ein Veto einlegen: N° 2 ist die Schwingenlager Achse, diese wird mit N°6 lediglich am Ort des Geschehens gehalten und bildet im eingebauten Zustand sozusagen den nichtdrehenden Teil der Lagerung. Leider ist aufgrund dieser Fehldeutung viel Wackelpudding unterwegs. So ist es auch richtig von Rainer geschildert.



    So man alle Teile noch ungeschmiert vor sich liegen hat sollten die Teile 5,2,5, zusammen schon nun nur in den Rahmen passen. Die Teile 5,(4),3,1,3,(4),5, ebenso.



    Der Trick hier ist das richtige ausdistanzieren der Teile 5,(4),2,(4),5, und 3,1,3,!

    Ist 5,(4),2,(4),5, zusammengesteckt muß das "länger" als 3,1,3, sein wobei diese theoretische Betrachtung die elastische Verformung des Rahmens durch "Schraube anknallen" ausser acht lässt und die Teile "N°5" die Abdrücke des Lagerrohres, N°2, ja gerne zeigen.

    Eigentlich gehörten die Staubkappen, N°5, aus gehärtetem Material gemacht und wer eine entsprechende Werkstattausstattung hat ...



    DAS Spiel einstellen: alles mal auf der Werkbank trocken zusammenstecken und verschrauben ( entspechende Gewindestange, z.B.) - ohne den Rahmen - dann sollten entsprechend dicke, gehärtete Distanzscheiben (mit maxaussendurchmesser Teil N°2, innendurchmesser Teil N°6), dazwischengepackt werden, bis man bei angezogener "Schraube" N°6, nun das Lagerrohr samt Schraube so eben drehen kann. Das kann auch bedeuten das die "großen" Scheiben, Teil 4, wegfallen.



    Diese Reihenfolge muß so dann mit den Staubkappen in den Rahmen montiert werden.



    Die o.g. Schwingenfallenlasseneinstellmethode zeigt nicht ob die Lager lagern oder sich alles falschgeklemmt auf der Schraube dreht - dann hat das Lagerohr(N°2) immer Spiel trotz angezogener Schraube und keine Funktion. Der Rahmen stützt sich schon an den Bronzebuchsen ab. Das Axiale Spiel ist dann "0" aber radial das Spiel zwischen Schraube und Lagerohr!!!



    Das Lagerrohr N°2, muß immer "länger" sein, als der Planflächenabstand beider Buchsen! Wer alles ordendlich messen kann, kann die Buchsenplanflächen vor der Montage abplanen.

    darf ich mal fragen, wo du pulvern lässt?

    Ich finde nur die Art und Weise unmöglich, erst hier so ganz harmlos im Forum Informationen zu sammeln und dann die Teile zu unmöglichen Preisen zu inserieren. Ist ja nicht das erste mal bei dem Kollegen.

    Früher war das mal so, dass man solche Sachen erst einmal im Forum unter Gleichgesinnten zu einem fairen Preis angeboten hat. Also nicht, dass ich das Ding bräuchte, ich bin da komplett....

    wohl wahr. Was aber auch solchen Strategen zu verdanken ist, die glauben, alles maximal gewinnbringend verscherbeln zu müssen.

    Ja, ich bin auch froh, die großen Sachen durch zu haben. Ich habe jetzt mal etwas Kleinvieh in Arbeit. Eine Suzi RV50 für mich und eine Kreidler Florett RM, Bj. 1973 für meine Frau. Ziel ist der Weserbergland Moped Marathon im Juli. Das sind dann so zwischen 250 und 300km am Stück mit 666 Teilnehmern :neugier: Ist für uns das erste mal. Bin gerade dabei, die Mopeds zu zerlegen. Nächste Woche sollen die Brocken dann zum Abbeizen/entrosten. Dann wird noch frische Farbe drauf gekleckert, beide in RAL2004. Das gab es tatsächlich annähernd so bei beiden Mopeds auch im Original.


    Ist alles finanziell recht überschaubar und mal was ganz anderes. Ich habe mich gewundert, wie spottbillig die Kreidler-Teile sind. Und man bekommt wirklich noch nahezu alles neu für'n Appel und 'n Ei. Bei der RV ist das schon etwas schwieriger. Da lohnt sich die Suche im europäischen Ausland.....

    Moin Martin,


    danke für das Angebot, ich habe (wahrscheinlich) gerade jemanden aus einem anderen Forum gefunden, der aus Deutschland kommt und in Stockholm wohnt. Das ist von der Konversation dann natürlich in jedem Fall unkompliziert.

    Der Zylinder von der silbernen ist komplett gar, die bekommt den von der roten. Der ist noch tiptop. Für die rote gibt es dann einen K50-Zylinder mit 5,5PS. Die 14er Vergaser von der 4PS-Version sind ja schon bei beiden dabei.


    Die Shops von Melli und Hoffi kenne ich natürlich (!) schon.... :danke: Und im RV-Forum bin ich auch schon angemeldet und habe Abende lang gelesen :winking_face:

    Sollte das mit dem anderen Kollegen nicht klappen, komme ich gerne auf dich zurück.

    wenn er mit Falschluft läuft und ohne nicht, hat er ein Problem mit viel zu viel Sprit. Sind die Nadelventile neu?

    wo soll denn aus dem Getriebe Druck her kommen?

    Wenn bei der Montage der Kurbelwelle der Simmerring zwischen linkem und mittlerem Zylinder einen mit bekommen hat, kann genau das daraus entstehen. Und genau diese Undichtigkeiten kannst du wunderbar mit dem Drucktest finden. Die paar Sachen, die man dafür braucht, kann man sich mit wenigen Mitteln zusammenfrickeln.

    Undichtigkeiten zum Getriebe äußern sich immer in einer Rauchfahne und Getriebeölverlust. Meist durch einen undichten Siri zwischen rechtem und mittleren Zylinder.


    Ach so - Karls Einwand mit dem Auspuff ist auch unbedingt zu beherzigen!