Posts by Hogger GT

    GT Karl, ganz genau so wie du das beschreibst ist das auch . Du hast das Leerlaufsystem fetter gemacht in dem du die Luftkorrektur vom Leerlauf system von 10 auf 0,8 verkleinert hast . Das Ruckeln bei geschlossenen Drosselklappen ist verschwunden oder zumindest viel besser geworden. Das haben ja eigentlich alle so festgestellt. Wenn das Problem wie oben beschrieben vom Schieber kommen würde , dann hätte der Umbau rein garnichts bewirkt. Das war es von mir aber jetzt mal wirklich, jeder wie er will.

    Glaube ich habe das schon 1000 mal geschrieben , das mit den Federn und dem Schiebegruckel ist Quatsch ,auch wenn es an jedem Lagerfeuer neu erzählt wird.Das könnte höchstens auswirkungen haben bei Konstantfahrt bei 1/4 Gas oder knapp darunter haben. Da war in meiner Lehrzeit schon so . Dann macht euch doch einfach mal die Mühe und blockiert die Schieber, einfach festklemmen oder Gewicht hinen legen und dann eine Runde drehen. Das ändert an dem Geruckel gar nichts . Unter dem Schieber passt zig mal mehr Luft durch wie an einer undichten Drosselklappe, da bewegt sich bei Gas zu überhaupt nix.

    Suzuki Federn, wobei ich nicht 100 Prozent sicher bin ob das GT Federn waren oder Ersatz für die Federn, dazu original Beläge und neue Stahlscheiben und ein wirklich gutes Öl. Natürlich alles spielfrei. Im Vergleich zu den Motorrädern die ich in den letzten 4 Wochen gefahren bin (Gsx600f VFR 750 MV 1000 F4 )geht die Kupplung sehr leicht und rutscht in keiner Weise. Beim Kauf 2015 war eine Kupplung mit verstärkten Federn verbaut und auch das Problem bzw Seitenspiel im Lagersitz. Die Handkraft war extrem hoch, kann mich an kein Motorrad erinnern das so eine schwergänige Kupplung hatte, zudem ist die Kupplung unter Zug (wegen Seitenspiel) durchgerutscht und war nur schlecht zu dosieren .

    Also, hohe Handkraft , dann Teile wieder ausbauen und mal beim Rainer nach original Federn fragen. Den Rest wie Lagerspiele hast du ja gemacht, dann funktioniert das auch mit den weichen Federn, gutes Öl vorrausgesetzt.


    Federwage habe ich nicht sonst könnte ich das mal messen was da wirklich an Handkraft notwendig ist.

    Wo läuft sie zu mager, im Standgas oder beim öffnen bis 1/4 Gasstellung ? Es nutzt nichts wenn du zu stark anreicherst aber der Leerlauf zu mager ist und umgekehrt das gleiche. Der Leerlauf wird hauptsächlich geregelt über die Einstellschraube und über die erste Anreicherungsbohrung, weil die gerade unter der Drosselklappe liegt. Erst wenn alle Anreicherungsbohrungen erreicht sind sollte die Düse die Menge begrenzen, sofern nichts eingelaufen oder undicht ist.

    Bei mir (neue Vergaser) ist das eigentlich egal ob ich 35 er Leerlaufdüsen oder 45 er Leerlaufdüsen fahre um einen sauberen Leerlauf einstellen zu können. Ich muss das Leerlaufgemisch je nach Düsengröße und Luftkorrektur natürlich etwas anpassen (grob von 35 auf 40 max eine halbe Umdrehung) ,die 35 er reicht aber locker um den Leerlauf sauber einstellen zu können. Um einen sauberen Übergang vom Leerlaufsystem zur Düsennadel zu bekommen braucht man beim BST38 (hab ich dort durchgetestet) mindestens eine 40 er bis max 45 er Düse, in Abhänigkeit von der Luftkorrektur für den Leerlauf und der einstellung der Düsennadel. Die Unterschiede dabei sind wirklich größer als man glauben sollte ,auch was gefühlte Leistung angeht . Auch wenn der Unterschied auf einem Prüfstand vielleich nicht so groß ist sind die Unterschiede gefühlt sehr groß. Wobei beim bst 38 Vergaser den ich eingebaut habe die 45 er bei nicht oder nicht zu stark getunten Motoren nach meiner Erfahrung das Maximum ist.

    Einfach nur die Düse größer machen ohne weitere Anpassungen wird schrecklich laufen .


    Und nicht zu vergessen, bei den original Vergaseranlagen die ich hatte war nicht eine einzigste Anlage dabei die sich auch nur annähernd so einstellen lies wie die neuen Mikunis. Ich habe da abgedichtet was möglich war und das war auch ok, aber ich würde dafür keine Minute mehr verschwenden. Ich kenne das was du da beschreiben willst und du wirst es bestimmt zeitweise auch mal besser hin bekommen, nur so richtig gut wird das nie. Und jeden Tag läuft die ein bisschen anders, mal besser mal schlechter beim abtouren und im Leerlauf.

    Das wird nicht so einfach funktionieren. Wenn du wirklich so große Düsen für den Leerlauf fahren willst , dann musst du auch die Luftkorrektur anpassen. Das würde funkrionieren wenn du die originale (glaube 1,0) ausbohrst und die dazu passende einbaust. Einfach nur die große Düse wird dann der Übergang viel zu fett, läuft schecklich. Anschliesend musst du die Düsennadel so einstellen das es kein Überfetten beim Übergang von Leerlaufsystem auf Hauptdüse gibt. Wenn du dir die Arbeit machst bin ich mir ziemlich sicher das du das besser hin bekommst wie mit der original Abstimmung. Da werden aber einige Probefahrten fällig bis das sauber läuft.

    Habe gerade mal über die Liste von 23 gesehen, da stand nix mehr von neuen Vergaser aber vielleicht auch nur übersehen. Kompl. Vergaseranlage steht da aber 90 Euro, wäre günstig für eine gebrauchte Anlage.

    Da wo das Licht durchscheint habe ich auf den ersten Blick überhaupt nichts auffälliges gesehen, erst beim genauen hin sehen und aufsetzen der Brille waren da kleine Einlaufspuren zu sehen und unter einer guten Lichtquelle im dunklen Raum sieht man dann erst richtig den Schaden. Da geht so viel Luft seitlich vorbei das man bei manchen Vergasern die Drosselklappe komplett zudrehen kann, was bei wenig Gas und hoher Drehzahl auch durchaus einen Motorschaden geben kann weil an den Anreicherungsbohrungen kein oder nur wenig Sprit mitgerissen wird. Alle anderen Probleme mit Gemisch und Drosselklappenstellung erklärt sich damit von selbst, gerade weil man aus Not die Korrekturdüse kleiner wählt und die Gemischschraube auch viel weiter aufdreht, was eine Zeit Lang auch irgendwie funktioniert. Stinkt nur wie die Hölle und läuft auch nicht besonders .

    Jo, könnte man ewig so weiter diskutieren, da passiert überhaupt nix ,auch nicht an angeschraubten Rahmenteilen wo gefräste Aluteile bei gleicher Stärke nach rechtkurzer Zeit abgerissen sind.

    Zu den Gsxr 750w Vergasern ,die laufen im Bereich Drosselklappe nicht ein und die Teile die einlaufen können (Schieberführung Gasschieber Düsenstock) kann man alle auswechseln. Ich habe lange bei Suzuki gearbeitet, da gibts nicht viele Probleme, abgesehen von den Nadeln die schräg eingebaut sind und sich natürlich mit der Zeit kaputt schleifen. Ich baue die anders bzw gerade ein was ein leichtes kaum hörbares klappern verursachen kann , dafür halten die Nadeln dann ewig. Das Anreicherungssystenm ist ganz anders aufgebaut, alle Bohrungen sitzen unten und sind nach der demontage der Schwimmerkammer frei gelegt.

    Vergaser von der GT hab ich einige, aber alle eingelaufen. Die Xs 650 Vergaser sind ja beinahe baugleich und deshalb auch nicht besser nur reagiert der Motor nicht ganz so

    extrem darauf wie der Zweitakter.

    Absolut bedenkenfrei. Eine Leiste Wagerecht vorne und eine hinten aufrecht. Das Zeug ist so extrem stabil cfk braucht man da nicht wüsste auch nicht ob überhaupt wer solche Platten anbietet, aber auch nicht danach gesucht. Gewinde schneiden hält änlich wie in Alu und brechen absolut unmöglich. Das hat nix mit Verkleidungsbau zu tun. Kauf dir so eine Platte und versuch es, gibt nix haltaberes und schon garnicht in Bezug auf Schwingungen. Ich habe sogar teilweise gefräste Aluhalterungen ersetzt gerade weil die irgendwann durch schwinungen gerissen sind.

    Das größte Problem sehe ich da beim Zuschneiden. Wenn man denkt , einfach mal mit der Stichsäge zuschneiden, das geht so einfach nicht weil nach 1 cm die Zähne weg sind, halt Glasfaser. Aber, drüber reden bringt nix, kauf dir mal eine Platte und arbeite mal damit.

    Ich habe ganz früher auch Tanks Höcker ust laminiert, auch mit Druckprüfung usw. Das ist aber was völlig anderes. Bei so hergestellten Platten, auch vom Verkleidungsbauer ist das nicht zu vergleichen.



    Suche mal nach Blattfeder GFK zb beim Ducato und guck dir die Bilder an.

    Oder auch mal suchen Schraubenfeder GFK Audi.

    Ja , nur es sammelt sich aber auch bei der Fahrt an, kann auch mal länger dauern. Irgendwann ist so viel angesammelt das es von der Kurbelwelle mitgerissen wird oder man gibt halt mehr gas und dann wird es mitgerissen. Man kann auch mal den ganzen Tag unterwegs sein ohne die Qualmerei und irgendwann geht,s dann los hat mich immer genervt. Ich habe das alles mit mehr Querschnitt und Ventilen die leichter öffnen so lange geändert bis das nicht mehr aufgetreten ist. So lange ich transparente Schläuche hatte konnte man das morgends beim Start gut sehen wie das abgepumpt wird. Am Ende hat das dann so gut funktioniert das sich auch über Nacht kaum was angesammelt hat .

    Das ist garnicht so schlimm so eine Vergaseranlage anzupassen. Hier im Forum laufen 2 oder glaub 3 Stück und die haben alle keinen großen Zugang zu Drehbänken usw. Wenn du eine Drehbank hast ist das natürlich nochmal sehr viel einfacher. Ansaugstutzen weden aus Silikonschläuchen gemacht, muss aber eine große Buchse rein damit der Querschnitt zum Vergaser und Zylinder passt . Hinten passt der Durchmesser vom Schlauch auf Vergaser und Luftfilterkasten, also nichts kompliziertes. Die Wellen müssen etwas verlängert werden was mit einem geschraubten Blechteil das zurecht gebogen wird und auch kein großes Problem ist .Der rechte Vergaser bekommt noch eine Hebel für die Ölpumpe, in meinem Fall sogar längen verstellbar. Eine Schwimmerkammer muß neu gebohrt werden, ist aber schon vorgesehen, also nur durchbohren und die andere Seite mit einem Kunststoffstopfen verschließen. Ein paar Luft und Benzinanschlüsse drehen und ein Gestänge für den Kaltstarter basteln. Das ist schon mal das grobe. Wenn du das angehst kann ich dir gerne Bilder machen usw, kein Hexenwerk. Nichts im Vergleich zu dem was du bis jetzt geschraubt hast . Als Verbindung der Vergaser kann man Aluwinkel oder zb auch 5 mm starke GFK Platten nehmen, wird sehr stabil. Siris kann man weg lassen, haben aber vorteile wenn die bisschen umgebaut werden. Ich habe eine GT mit und eine ohne. Die GT hat ein sehr viel größeres Kurbelgehäuse als andere 2T, da kann sich schon eine ganze Menge Öl sammeln bis es mitgerissen wird, dann aber schlagartig. Die mit Siris hat im Urlaub und bei ewig langen Fahrten im Stau und in der Stadt ganz klare Vorteile, man fällt bei den ganzen 4Ts die mit fahren überhaupt nicht mehr auf weil,s einfach nicht mehr qualmt.Original funktioniert das aber nicht so gut bis sehr schlecht sogar. Für den Vergaser habe ich mit abholen umbau und Probefahrt ca einen Tag gebraucht, natürlich ohne die Abstimmung und mit allem an Werkzeug was man dafür braucht.

    Drei müsstest du ohne Drosselklappenausbau wechseln können, glaub ich mal. Ich kann das jetzt nicht kontrollieren weil ich die ganzen Altteile ausgelagert habe, kein Platz mehr :-)

    Spar dir die Arbeit.

    Rechts und links von der Drosselklappe, die müssen auch dafür raus. Das macht aber nur Sinn wenn du seitlich bei geschlossenen Drosselklappen keine Einlaufspuren im Vergaser hast. Es ist auf den ersten Blick nicht gut zu erkennen sind aber beinahe 100 Prozent der Vergaser (je nach Laufleistung) eingelaufen. Ich habe Kistenweise Vergaser gekauft in der Hoffnung noch eine gute zu erwischen. Meinem Bruder seine mit echter Laufleistung knapp unter 50 000 war nur ganz leicht eingelaufeb und hatte wenig Schiebegeruckel, steht jetzt aber in einer Sammlung bei mehreren Hundert anderen Motorrädern :-) .Wenn die Drosselklappe seitlich bewegen kannst ist auch schon ein Luftspalt da ,dann spar dir diese Arbeit. Je weiter die einlaufen um so fetter nusst du die einstellen das die immer das Standgas gleich behällt und weniger Schieberuckeln beim geschlossenser Drosselklappe hat. Das merkst du oft erst nach einer gewissen Zeit wenn du längere Touren drehst .Die Vergaserbohrung durch eine Buchse wieder reparieren scheitert an den 3 Bohrungen für die Anreicherung glaub 0,6 bis 0, 8mm in etwa gebohrt von oben über der Drosselklappe. Abhilfe geht mit neuen Vergaseranlagen wobei ich die GSXR 750W Vergaser eingebaut habe, damit ist das Thema ein für alle mal gegesen . Egal was für eine Leerlaufdüse verbaut ist die 35 er von der GSX oder die 46 er bei der getunten GT , es gibt kein Schieberuckeln bei geschlossenen Drosselklappen.


    Aha, deine erste Runde war Nass :-) es steht rechts unter der Auspuffanlage wasser :-) wundert mich bei dem Wetter aber garnicht :-)

    Wenn ihr es ja getestet habt kann ja nix passieren.

    Bei undichten Kurbelwellensimmerringe so als Lebensverlängerung würde ich das vielleicht auch testen.

    Bei dem Ölverlust aber eher nicht weil man das ja durch tauschen der defekten Teile (oder fehlende) beseitihgen kann. Wie jeder will :nixwiss:

    An deinem Ritzel sieht man Spuren von der Welle aus, dicht ist die dor schon mal nicht. Ob das der Ölfleck ist, schwer zu sagen, ansonsten gibts noch den Leerlaufschalter, den Simmerring von der Schaltwelle oder der Blindstopfen.

    Wenn das so ein Ölstop ist würde ich das wegen der Kurbelwelle bzw Simmerringe nicht benutzen, die Kupplung ist da noch das geringste Problem.

    Guck dir den Kopf nochmal richtig an. Eine Kopfdichtung kann viel Probleme machen oder kaschieren, wenn,s aber mehr als nur ein Tropfen nach langer Standzeit ist, dann kannst du sicher davon ausgehen das da was schief ist.

    Ich hatte bei einem geplanten Kopf genau das Problem und weil ich bei einer der größten Motorinstandsetzungen mir den Kopf und den Zylinder planen lassen habe wollte ich das lange nicht glauben. Besorg die ein Haarlineal und mess selber.

    Ziehe mal die Buchse hinter dem Ritzel ab, da sollte ein dünner O Ring auf der Welle sein. Wenn die steht und die Welle nicht dreht und der ganze Kram dich nicht richtig dicht ist, dann läuft es halt:-)

    Sind die Federn original oder verstärkte aus dem Zubehör ? Bei den original Federn ist die Handkraft recht niedrig bei verstärkten teilweise so hoch das man vielleicht denken könnte das da irgend etwas ansteht. Diese Feden sind auf Dauer auch nicht gut für das Gehäuse.

    Die billigen 3 Arm Dinger sind nix,lass das. Ich habe das getestet und meine Schleiferei auch. Der wollte mur mal testen ob die Dinger funktionieren um die Spitzen zu brechen. Das ging voll in die Hose. Man schleift sich sehr schnell alle möglichen Formen damit in den Zylinder. Es gibt natürlich gutes Werkzeug, das lohnt sich aber nicht, sind sau teuer, da gehst du lieber in die Schleiferei.

    Diese Kugelbürsten hingegen haben beim Nachmessen bei mir absolut eine Probleme gemacht, natürlch auch nicht zu grobe Körnung nehmen.

    Das ist aber nicht zum Bohren und hohnen gedacht, eher zum leichten auffrischen reinigen, eher so zu sehen.