GT 500 Zündfunken

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    • GT 500 Zündfunken

      Hallo bei meiner GT 500 kriege ich keinen Funken es kommt kein Strom an die Zündspule ! Batterie ist angeklemmt Killschalter schaltet auf Masse Normalerweise muss doch Strom auf einem der beiden Eingänge der Zündspule liegen oder? Gruß Johannes ;( Spule 01.jpg
    • Moin Johannes...sieht ziemlich korrodiert aus, der Masseanschluss an der Zündspule...ob das auch die Ursache sein könnte, kann ich so nicht beurteilen....

      Den würde ich erst mal blank machen mit ner Stahlbürste und dann etwas Kontaktspray o. WD40 drauf...
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      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • Also wenn ich mir den Stromverlaufsplan anschaue, gibt es keine Verbindung zur Batterie. Die Zündung arbeitet komplett unabhängig von dieser, ähnlich einem Magdyno bei alten Engländern und Rennmaschinen. Es gehen 4 Leitungen in die CDI Einheit, 3 v. den Zündungsstromspulen, als da wären schwarz mit rotem Streifen, grün und got mit weissem Streifen. Dazu komt noch schwarz/weiss als Masse. Heraus kommt schwarz/weiss und weiss mit blauem Streifen die zur Spule gehen, dazu noch ein schwarzes mit gelbem Streifen, dass an das Zündschloss und den Kill Schalter geht. Also unabhängig von der Batterie, deshalb mußte man auch das Zündschloss ändern, da im Gegensatz zu den anderen GTs, es nichts bringt den Strom der Batterie abzudrehen. Denn wenn die Batterie nicht involviert ist hat es auch keine Auswirkung. Solange der Motor läuft, hat die Zündung Strom.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Guten Tag Johannes,

      vor 4 Monaten (also noch gar nicht so lange her) war ein fehlender Zündfunke bei der GT500 schon einmal ein Thema, das hier behandelt wurde, also bitte über die Suchfunktion
      "Frage zur Elektrik Gt 500 Kein Zündfunken"

      dort nachschauen. Es macht keine Freude, alles noch einmal wiederkäuen zu müssen. Bitte beachte auch den vorletzten Abschnitt im Beitrag #3 des Threads, viele hier im Forum sind froh, den Schritt getan zu haben.

      Sollten danach noch Fragen offen sein, können wir gerne eine erweiterte bzw. ergänzende Fehlersuche starten, aber erledige bitte erst die "Pflicht", dann kommt die "Kür".

      Viel Erfolg
      Siegbert
    • Danke Siegbert, dein Beitrag ist schon sehr informativ, erklärt aber nicht, dass es bei der GT sch.. egal ist, ob die Batterie angeschlosen ist oder nicht. Bei "normalen" Bikes hast du bei angeschlossener batterie Strom auf den Spulen und hier nicht. Kann schon verwirrent sein.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Hallo
      Wunder gibt es immer wieder ! gestern war der Zündfunke wieder da
      kann es daran liegen das ich das Motorrad mit dem Hochdruckreiniger abgestrahlt habe ?
      Gruß Johannes
    • Na dann, herzlichen Glückwunsch!
      Vielleicht war da ja irgendwo ein parasitärer Kontakt, z.B. am Killschalter, der durch irgendwelche Handlungen am Montorrad sich wieder verflüchtigt hat.
      Du solltest aber auf alle Fälle sowohl das Zündschloss, den Killschalter als auch die entsprechende Verkabelung auch zum Motor/LiMa hin untersuchen (gerne auch ein paar mal Zündung/Killschalter ein/aus).

      Viel Erfolg
      Siegbert
    • ...also Hochdruckreiniger oder Dampfstrahler kommt mir an meine Mopeds grundsätzlich nicht ran...solche elektrischen Probleme kenne ich noch von früher, als ich beim Opel Kadett A ne Motorreinigung an der Tanke gemacht habe....danach lief der Bock erst wieder nach Trockenlegung des Zündverteilers....

      ;( ;( ;(
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      Gruß Klaus
    • So ein Zündverteiler ist ja nun auch in keinster Weise strahlwasserfest. Wenn Du da auf die heiße Kappe mit Deinem Hochdruckreiniger sprühst, saugt sie sich natürlich durch die plötzliche Abkühlung erst einmal durch das Belüftungslöchlein Wassernebel herein und der schlägt sich dann natürlich zusammen mit der sowieso immer anwesenden Feuchtigkeit wegen Unterschreiten des Taupunktes an der Wandung der Kappe nieder - mit allen unliebsamen Folgen. Da konnte aber auch schon eine nebelige Nacht für Ärger sorgen. Daher ist bei Anlagen mit Zündverteiler eine Dose Caramba im Kofferraum nicht verkehrt, selbst wenn die Kappen wie bei VW oder Opel irgendwelche Verhüterlis übergezogen bekamen.

      Die Hochspannungsseite unserer Zündanlagen sollten aber in allen Teilen strahlwasserfest sein, schließlich soll ja in der Gischtwand eines vorausfahrenden Autos nicht die Zündungs ausfallen. Und die Niederspannungsseite ist - zumindest bei Kondensatorzündungen - schon sehr resistent gegen parasitäre Widerstände. Schau' Dir sicherheitshalber die betroffenen Schalter gut an (gerne auch Vaseline an bewegliche Teile), nicht dass da irgendwelcher Metallabrieb sein Unwesen treibt.

      Viele Grüße
      Siegbert
    • Hallo Siegbert...warum hatte die GT 500 von Johannes wohl keinen Zündfunken nach der Hochdruckreinigeraktion??? :nixwiss: ....da muss es ja offensichtlich einen Zusammenhang geben....

      Ich glaube nicht, dass unsere Suzies hochdruckreinigerfest sind....da wirken m. E. nach ganz andere Verhältnisse als im Nachfolgegischtverkehr von vorausfahrenden Autos....
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      Gruß Klaus
    • Es kommt ja auch immer drauf an, WIE man draufgehalten hat.
      Auch eine Taucheruhr ist nach über 40 Jahren nicht mehr wasserdicht. Um Wasserdichtigkeit zu erhalten, muss man schon ein bisschen nacharbeiten.
      Gruß Micha
      Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.
    • Da Leitungswasser nicht destiliert und damit leitend ist, kann es sehr wohl über Schalter zu einem Massekontakt gekommen sei, denn so ein Hochdruckstrahl geht fast überall rein.

      Um nochmal Michas Taucheruhrenbeispiel zu strapazieren. Viel Uhren sind Wasserdicht und da steht dann hinten z.B. 5 AT drauf, was bedeutet, dass sie den Wasserdruck von bis zu 50 Metern aushält. Aber diese 5 AT, kann ich auch schon beim Sprung ins Wasser erreichen, wenn die Dichtung den Druck beim Aufschlag aufs direkt abbekommt. Da können leicht mal etwas höhere Drücke entstehen. Ähnlich beim Dampfstrahler, wenn ich den im richtigen Winkel auf einen Schalter halte, dann ist der innen drin ruckzuck vollgelaufen. Das sind halt ganz andere Drücke als im normalen Betrieb, auch bei Hochgeschwindigkeit im Regen, anzutreffen sind.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Hallo
      Das Motorrad stand anscheinend 8 Jahre draußen Moos Flechten Flugrost etc.
      um überhaupt den Zustand des Motorrades zu erkennen brauchte es eine gründliche Reinigung,
      vermutlich habe ich es ein wenig übertrieben mit dem Wasser!
      Gruß Johannes
    • Moin!
      Kann ich in dem Fall (Moos usw.) verstehen, vermutlich willst Du die Mopete sowieso zerlegen und überholen?
      Ansonsten ist der Hochdruckreiniger nicht nur ein Problem für die Elektrik. Das Druck-Wasser (100 bar) dringt überall da ein, wo man es nicht haben will und wo es auch nicht wieder raus kann, auch durch enge Fugen bzw. Fügespalte.
      z.B. Laufrad- und Kettentrieb-Lager, um nur eine der ungünstigsten Stellen zu nennen.
      Für die normale Reinigung würde ich auf keinen Fall den Hochdruckreiniger verwenden.
      bis dann
      Markus
      suzuki-gt250.de

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      Offset ≈ 1000 :evil:
    • Mit der GT 500 (Bj. 76) bin ich nach Nebelfahrt über den Klausen anno 1984 ausgefallen.
      die Kiste sprang ums Verrecken nicht mehr an, Kerzentausch etc. nutzte alles nix.
      Irgendwann ging sie doch wieder, beim nächsten Halt an der Tanke laufen lassen, dann Stop am Berg.
      Trotz runterrollen lief sie nicht mehr. Dachte schon an den ADAC(den ich bis heute nicht habe...).
      Dann sprang sie doch irgenwann wieder an.
      In Lausanne zum Suzihändler, da gabs 2 neue Zündspulen von einer GS 400. Anschließend über alle Pässe der Seealpen bis nach Korsika, die Spulen sind heute noch drin.
      Der Kunststoff wird spröde(Weichmacher gehen raus) , dann gibts feine Haarrisse und dann geht halt Sprühnebel rein und legt die Elektriktrik lahm...
    • Dies Argument habe ich vor 30 Jahren von Don Leeson gehört, der mir dass auch über zu den übrigen GT Spulen sagte. Toi, toi, bisher nie Probleme gehabt, nur mal mit einer Z1300 auf dem Weg zum Elefantentreffen. Auch Risse in der Spule. Aber mal abgesehen von dem Doppelabgang, den auch die Z hatte, beide Spulen hatten diesen grauen Kunststoff, mag auch vielleicht daran liegen.

      Übrigens, viele werden Don Leeson nicht mehr kennen, er war in den 80-90er Jahren der Suzuki Papst in England und Racer auf klassischen Suzuki Rennern. Spruch: "Eine Suzuki die Don nicht hat, ist es nicht Wert gesammelt zu werden". Er verunglückte tödlich am 5.9.2005 beim Classic Rennen auf der Man. Er war auch mal bei uns auf einem Jahrestreffen, ich glaub es war das erste Berlin Treffen.
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