Posts by wolfgangh

    Sehr schön, da steckt viel Einsatz an Zeit, Material und Kosten dahinter. Ein paar Details würde ich noch ändern um die Maschine noch authentischer zu machen. Vielleicht ein paar klassische Marzocchi Federbeine anbauen, die YSS sehen mir zu modern aus und die Honda Blinker? Braucht man in Austria nur hintere Blinker? Da wären Lenkerendenblinker zeitgemäßer. Aber, alles Geschmackssache; ist auf jeden Fall ein Hingucker!!!! Gruss MArtin

    Servus Martin, Du hast Dir Fotos ja genau angeschaut! Ja, Du hast mit Allem recht. Die HONDA Blinker habe ich vorläufig gewählt weil sie klein sind und zeitgemäß aussehen, ich bin noch auf der Suche nach korrekten Alternativen möglichst natürlich von SUZUKI. Lenkerendenblinker fallen aus, weil ich die Rückspiegel an die Lenkerenden montieren muß, die Verkleidung vibriert dazu zu sehr. Ja, wir benötigen natürlich auch von vorne sichtbare Blinker.

    MARZOCCHI Stoßdämpfer habe ich seltsamerweise auf originalen Vallelungas noch nicht gesehen, wenn dann originale oder KONIS. Die YSS habe ich gewählt weil sie den KONIs ähneln und preisgünstig waren.

    PS: ich bekomme das Motorrad in Ö nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen, genau wie mein BIMOTA Büffel. Blinker und Spiegel montiere ich eigentlich nur für gelegentliche Probefahrten bzw. Bewegungsfahrten mit blauem Kennzeichen

    Hallo, mein originalgetreuer Nachbau eines Vallelunga Büffels ist endlich abgeschlossen. Basis war ein K-Büffel der mir freundlicherweise von Gerald Bertl vom WBC Österreich als Spenderbike zur Verfügung gestellt wurde. Die Karosserieteile originalgetreu nachfertigen zu lassen war sehr zeitaufwändig und kostspielig. Grundlage war ein originaler Tank und eine Verkleidung, beide aus Polyester und in traurigem Zustand aber als Modell brauchbar. Den Tank ließ ich in Aluminium nachbauen, wobei der Originaltank als "Kern" zum Dengeln der Alusegmente verwendet wurde. Für die Sitzbank fertigte ich ein Modell aus Holz und 3D gedruckten Details. Davon und von der alten Originalverkleidung wurden Negativformen angefertigt, und dann die Teile aus Epoxy laminiert.

    Auch die FIGAROLIs waren nicht einfach aufzutreiben, letztlich fand ich in Italien ein Set das sogar früher auf einer Vallelunga montiert war, allerdings mit etlichen Dellen und Abschürfungen. Mangels Kontakte im deutschsprachigen Raum ließ ich diese in UK aufarbeiten, wobei die Arbeitszeit weniger kostete als der Hin- und Rückversand. Abschließend wurden die Auspuffbirnen keramikbeschichtet.

    Die Lackierung ist in RENAULT ALPINE Blue metallic.

    Designpreis gewinnt man mit diesem Modell keinen, aber alleine die ungewöhnliche Heckansicht ist aufsehenerregend.DSC_1459.jpg

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    ich hab einen funktionierenden Anlasser einer frühen GSX750 (1984?) im Ersatzteillager, der ident zur GT750 sein könnte. Ich schick Dir Fotos wenn Du Interesse hast

    Heute habe ich weiter Erkenntnisse zum Thema Benzinhahn-Durchflußrate, das mich ja schon länger beschäftigt, gewonnen. Wie einer der vorigen Poster richtig bemerkt hatte, sollte das Nadelöhr für den Benzindurchfluß bei den BS40 Vergasern das Schwimmernadelventil sein. Der Benzinhahn sollte also mehr liefern können, als bei allen drei voll geöffneten Nadelventilen ( d.h. Schwimmer in Einbaulage des Vergasers ganz unten / leere Schwimmerkammer) durch die Vergaser rinnen kann.

    Also habe ich heute einen Testaufbau gemacht: eine BS40 Vergaserbatterie ohne Schwimmerkammern über einem Auffanggefäß installiert, sodaß die Schwimmer ganz unten hingen und die Nadelventile voll geöffnet waren. Dann den Gesamt-Durchfluß durch die 3 Vergaser gemessen - ergab 0,8l/ min. Wir erinnern uns, der manuelle Benzinhahn den Martin und ich gekauft haben, liefert 0,6l/min. Ich fahre schon seit einer Woche damit (cruising) und habe keine Probleme damit. Da ich nicht erwarte, den auf der Werkbank simulierten Betriebszustand jemals im Fahrbetrieb zu erreichen, kann ich mit dieser theoretischen Unterversorgung des Benzinhahnes soweit leben.

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    Das wäre natürlich super, kann man die zwischen GT750 und 550 einfach so tauschen? Sind doch Su6a und 6b wenn ich mich richtig erinnere?

    Da hab ich keine Ahnung, ich nehme an die Elektronik ist ident, ich werde recherchieren.

    Update nach Recherche:

    Su6a und Su6b unterscheiden sich nur in der Sensor-Grundplatte und dem Triggerrotor.


    https://autocar-electrical.co.uk/images/pdf/pdf_newtronic/AK-SU6A-fitting-instruction-v3-3.pdf


    Übrigens - hast Du beachtet daß beim Prüfen der Newtronic Zündung im Freien der Zünddeckel über der Grundplatte montiert sein sollte, da direktes Sonnenlicht den optischen Trigger lahmlegt? Frag mich warum ich das weiß - ich hab vor gar nicht langer Zeit einige Stunden den Fehler gesucht, und es war genau dieser Grund!

    Ich hätte eine NEWTRONIC zu verkaufen. Sie war 12 Jahre in meiner GT750 verbaut, ich hab sie jetzt gegen eine ACCENT getauscht weil ich die extra Box mit der Elektronik loswerden wollte. Für 60.- EUR plus Versand gehört sie Dir (beim Impulsgeber/"Zeiger" ist die Lötstelle aufgegangen) .

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    Und warum nicht einen kleinen Inline Benzinhahn zusätzlich nehmen, vorausgesetzt es geht nur um undichte O-Ringe auf dem Membrankolben.

    so hatte ich das zwischenzeitlich auch gelöst, sieht aber Sch...e aus weil zwischen waagrechtem Benzinhahnausgang und senkrechtem Vergaseranschluß nur wenig Platz ist, man müßte praktisch die Benzinleitung in einer Schleife verlegen...nein, das gefällt mir so nicht.

    bei mir und einigen Freunden tritt derzeit vermehrt ein Sterben der Unterdruckhähne auf, bei diversen verschiedenen Motorrädern. Bei mir 2x GT750, RD500, Z1100R, alles innerhalb eines Jahres. Ich verwende nur mehr manuell. Basta. Ich hab auch extra Absperrventile in den Ölleitungen zwischen Öltank und Ölpumpe, falls die Einwegventile undicht werden. Mittlerweile ist das Öffnen und Schließen der Hähne schon zum Automatismus geworden, genau wie das Einklappen des Seitenständers.

    die 45mm waren ein Tippfehler von mir, sorry. Ich hab den Benzinhahn jetzt bestellt und werde mal den Durchfluß testen. 0,5l pro Minute ist für mich das akzeptable Minimum, bei scharfen Motoren anderer Marken gehe ich eher Richtung 1-2l. Ich sehe daß bei dem Benzinhahn der Auslaß offenbar geschraubt ist, vielleicht kann man das dann ja entsprechend umbauen. Jedenfalls vielen Dank für den Tipp!

    Hallo, meine sowie etliche andere Unterdruck-Benzinhähne ähnlicher Klassischer Motorräder versagen mittlerweile Ihren Dienst und schließen bei abgestelltem Motor nicht mehr. Bei mir haben selbst teure Reparatursätze nicht geholfen, und letztlich zu einem Benzinschlag bei meinem A-Büffel geführt mit verdrehter Kurbelwelle als Ergebnis. Ich baue jetzt sämtliche Benzinhähne meiner Motorräder auf manuell um. Nur für den Büffel hab ich noch keinen passenden manuellen Benzinhahn mit 44mm Lochabstand und einzelnem Ausgang am besten nach hinten gefunden. Martin K. hat beim Büffeltreffen erzählt er hätte einen auf Ebay gefunden. Können wir bitte den Link haben? Danke!

    Ich bin gestern abend schon vom Wasserbüffeltreffen 2025 abgereist und mittlerweile daheim in Wien. Ich war heuer erstmals seit ca. 30 Jahren wieder bei einem Treffen, um endlich alle die Forumsmitglieder persönlich kennenzulernen mit denen ich so oft im Forum diskutiere. Es ist schön, jetzt auch Gesichter hinter den Forumsnamen zu kennen. Ich hatte tolle Gespräche und eine sehr schöne Ausfahrt am Samstag. Vielen Dank noch mal explizit an alle, die mir an der Tankstelle geholfen haben, den Tankverschluß meiner Kawasaki S1 zerstörungsfrei zu öffnen, der Defekt ist schon behoben und der Tank hat durch die improvisierte Abdichtung keinerlei Schaden genommen. Grund war letztendlich die Kombination aus Fertigungstoleranzen beim Nachbaudeckel, zu dicker Lackauftrag am Tank sowie Ausdehnung durch die hohe Temperatur. Kommt alle gut heim oder an Euren nächsten Reisestop!

    ich hab die Plus-Versorgung der Zündspulen über ein Relais geschaltet um den Spannungsabfall zu reduzieren und die Zündenergie zu optimieren, und auch eigens abgesichert.

    2 Kerbe von oben stimmt nicht 3 oder 4 von oben.

    Beim Schwimmer einstellen,den Vergaser nicht auf den Kopf stellen sondern senkrecht und dann ca. 30° in die Horizontale. Die Lasche soll gerade den Stift berühren. In der Wagerechten drückt das Gewicht des Schwimmers den Stift hinein, da gefedert gelagert. Damit bekommst du eine zu niedrige Schwimmerhöhe.wenn du sie dann korrigierst, wird die Einstellung zu mager.

    ehrlich gesagt hab ich selten einen Vergaser eingestellt bei dem in horizontaler Lage die Feder am Nadelventil komprimiert wurde. Hatte fast immer das gleiche Meßergebnis wie in der schrägen Position wo die Lasche gerade den Stift berührt

    dreh die LLGES schrittweise weiter raus ( gegen den Uhrzeigersinn) und schau obs besser wird. Rausdrehen = fetteres Gemisch. Ich hatte das gleiche Phänomen, LLGES auf 2 U offen hat geholfen. Ich hab allerdings auch die Luftdüse zum Mindern des Schieberuckelns verbaut.

    Du hast doch auch den Gleichdruckvergaser BS40?

    Hallo, für mein Vallelunga Projekt habe ich seit über einem Jahr eine 3-3 Anlage von BASSANI oder FIGAROLI gesucht. Genau diese beiden deshalb, weil sie innerhalb der Unterzüge verlegt sind und daher genügend Platz für die zurückversetzte Fußrastenanlage bzw. den Schalt- und Bremshebel lassen. Ich hätte eine JEMCO Anlage von meinem BIMOTA Büffel übrig gehabt, die hätte aber eben gewaltige Einbuchtungen bei den Hebeln erfordert.

    Schließlich hab ich vor einigen Wochen in Italien die FIGAROLIs erworben, die tatsächlich auf einer Vallelunga montiert waren. Der optische Zustand ist erbärmlich, der Rost ist das kleinste Problem aber es gibt auch kräftige Schürfwunden und Dellen an der Unterseite die ich so weit als möglich beheben möchte. Zuerst werde ich mit Druckluft und Erhitzen arbeiten, damit kann ich hoffentlich annähernd die Originalform wieder herstellen. Für den Rest, die ganzen verbleibenden Dellen, Buckel etc. werde ich vermutlich die Birnen irgendwo aufschneiden müssen und von innen in Form klopfen.

    Gestern hab ich die Auspuffe probeweise montiert, gottseidank sind im montierten Zustand die Schäden kaum sichtbar- außer in Schräglage.

    Was ich Euch aber mitteilen möchte, für diejenigen die es interessiert: die Abmessungen der JEMCOs und der FIGAROLIs sind bis auf wenige cm ident (vor allem die Resonanzlänge). Das stimmt mich froh, den mein BIMOTA Büffel hat mit leicht geänderten JEMCOs (vergrößerte Schalldämpfer mit internem Stinger) immerhin 71PS am Hinterrad, nur mit VM34 Vergasern und leicht erhöhter Verdichtung.

    Nach dem Ausbeulen der FIGAROLIs werde ich sie schwarz keramikbeschichten (keracoat) lassen.


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    Hallo, mein A-Büffel hat hinter dem Kettenritzel diese 2,5mm dicke Distanzscheibe, als Resultat steht die Ritzelmutter etwas über die Getriebeausgangswelle hinaus. Mein anderer Büffel hat diese Scheibe nicht, auch in der Ersatzteilliste scheint sie nicht auf. Wenn ich sie jedoch weglasse, schleift die (zugegeben ziemlich breite) O-Ring Kette mit den Nieten manchmal auf der Lagerabdeckung (das mit 4 Schrauben befestigte Blech). Habt Ihr diese Scheibe auch?


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