Zündkerzen

  • …mein J Büffel (Martin kennt den😉), hat seit der Überholung 10 Liter und mehr gesoffen (Delkevic 3-3 kurze Version). Alle nasenlang ist ne Kerze verreckt und das meist bei verhaltener Fahrweise.


    Es hat ein paar Jahre gedauert bis ich darauf gekommen bin, hatte echt die Schnauze voll vom Büffel.


    Da viel mir ein, dass ich bei der Restauration die neuen Düsenstöcke von CruzingImages verbaut hatte, aber das hatte ich wohl verdrängt und als Möglichkeit auch ausgeschlossen.


    Egal, die alten Nadeldüsen aus der Kiste geholt, verbaut und siehe da…


    Neuer Büffel, endlich auch gut fahrbar bei niedrigen Drehzahlen, kein Nebel des Grauens mehr beim Anlassen, Kerzenverbrauch null. Ob BR7ES oder B7ES egal in Kombi mit 5K Kerzenstecker.


    Aber das Beste ist, dass der J Büffel jetzt sparsamer ist als meine RD350 1WT.


    Zwischen 5,3 und 6 Liter und das bei kurzer Übersetzung (Vmax nur 150km/h bei 7000 U/min.


    Die Cruzin Düsen hab ich sofort ins Altmessing geschmissen, damit die ja kein Schaden mehr anrichten können….

  • ....also Markus...das ist nicht rehbraun, sondern eher haselnußbraun...

    :lachen:

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    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Ich habe bei den Standartbüffeln mit B8ES (A-Modell) und B7ES (J-Modell) eigentlich seit Jahren keine Probleme.


    Anders war es bei den Rennern, als ich meine TR750 in England abgeholt habe (im Jahr 2000 glaub ich) waren da alte ND Iridiumkerzen eingeschraubt. Die habe ich gegen brandneue NGK B10EV getauscht und doch immer wieder, und das bei sehr wenigen Betriebsstunden (aber das kann auch das Problem gewesen sein) Probleme gehabt. Irgendwann nach ziemlich langer Zeit, so vier oder fünf jahren, fielen mir die drei alten ND Kerzen wieder in die Hand. Ein Freund von mir hat ein altes BERU Kerzenprüfgerät mit Sandstrahleinrichtung. Die drei Kerzen gereinigt und in die Prüfgewinde eingeschraubt (die Elektroden werden bei der Prüfung mit Pressluft beaufschlagt um Brennraumbedingungen zu simulieren) und diese Uraltkerzen funkten wie der Teufel! Ich benutze sie bis zum heutigen Tag ohne Probleme ....!


    Gruß


    Karl

  • Hallo zusammen,


    ich habe das Thema mit den Zündkerzen seit Kurzem ebenfalls, allerdings nicht bei einer GT 750, sondern bei meiner Kawa H1.

    Nach dem Neuaufbau fahre ich momentan vollsynthetisches Öl von Motul. Laut Motorenbauer soll ich während der Einfahrphase zusätzlich zur Ölpumpe noch 1:50 beimischen. Je nach Nikasil-Beschichtung oder Graugusszylinder für etwa 200 bis 500 km.


    Seitdem fällt mir regelmäßig die mittlere Kerze nach ca. 10 bis 15 km aus. Sie wird einfach zu nass und zündet dann nicht mehr. Erst läuft sie schlechter, dann gar nicht mehr. Die Vergaserabstimmung passt mittlerweile schon sehr gut, wir haben sie sogar mit einer transparenten Prüfkerze abgestimmt.

    Mit genau denselben Kerzen bin ich vor dem Neuaufbau rund 6.000 km problemlos gefahren. Das Kerzenbild war zwar auch eher dunkel und etwas nass, was damals aber vermutlich eher an der nicht optimalen Vergaserabstimmung lag.


    Bei der Kawa ist serienmäßig eine B9HS vorgeschrieben, ich fahre besser stehe derzeit mit den BR9HIX. Zum Testen liegen hier inzwischen BR8HIX und BR7HIX bereit. Meine Überlegung war, dass die wärmeren Kerzen das zusätzliche Öl besser verbrennen können. Hat hier jemand schon mal Erfahrung gemacht?

    Mit einer alten B9HS gab es bislang allerdings noch keine Probleme!!


    Iridium-Kerzen ohne Widerstand gibt es leider nicht, sonst hätte ich das ebenfalls getestet.

    Mich würde interessieren, welches Öl diejenigen von euch fahren, die ebenfalls Probleme mit ausfallenden Kerzen haben.

    Meines Wissens fahren die GT750 ja mit vergleichsweise viel Öl. Daher würden mich eure Erfahrungen besonders interessieren.


    Gruß

    Al

  • ...viel zu fette Ölbeimischung 1:50 + ohnehin fette Ölpumpeneinstellung der H1 Ölpumpe...


    :nauseated_face:

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    Gruß Klaus

  • Moin,

    unsere alten Kisten brauchen im Prinzip kein synth. Öl. Der Flammpunkt liegt meistens höher als bei Std. Ölen, was gerade in der Einfahrzeit leichter zum Verölen führen kann. Auch sollte man beim Einfahren Mineralöl fahren, damit sich die Kolbenringe schneller einlaufen, was bei synth. Öl viel länger dauert. Es reichen die normalen B8 oder B9HS Kerzen. Keine Kerzen mit "R" verwenden, auch die sind störanfälliger. Bei meiner GT 550 K sind einige dieser Iridium Kerzen ausgestiegen. Ich fahre bei der wieder B 7 ES.

    Der Büffel braucht wenig Öl, ca. 1 l auf 1000 km, die 550er noch weniger.

    Gruss Martin

  • Das mit dem Flammpunkt habe ich mir gerade angeschaut. Ja, das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, danke für den Hinweis!
    Ist ja wirklich extrem.


    Flammpunkt bei Vollsynthetik: ab 250 °C

    Flammpunkt bei Teilsynthetik: um die 100 °C
    Je nach Hersteller geringfügig anders.


    Ich werde wohl wieder auf teilsynthetisches Öl umsteigen. Damit lief der Motor vorher einwandfrei. Mineralöl ist mir bei meinem etwas hochgezüchteten Motorrad etwas zu kritisch.


    Auf dem WBC-Treffen sind wir auch auf das Thema gekommen, und einige haben mir erzählt, dass ihr Büffel 2 bis 3 Liter Öl auf 1000 km braucht, also ungefähr ein Verhältnis von 1:30 bis 1:50. Darüber war ich schon ziemlich überrascht, weil unsere GT 550 nur etwa 1:90 bis 1:100 benötigt.

    Grüße
    Al

  • Mir hat mal ein Händler erzählt, daß es 2 Sorten NGK gäbe. Solche, die der Händler über die Hersteller bezieht und solche die über die Filialketten wie Louis, Polo und früher Gericke vertrieben werden. Ob dem wirklich so ist, weiß ich nicht.


    Grundsätzlich gibt es Unterschiede zwischen OEM und Aftermarket. Das gilt nicht für alle Hersteller, aber zum Teil. Der Unterschied liegt z.B. in der Breite der akzeptierten Toleranzfelder. So ist z. B. die Rundlaufgenauigkeit bei Reifen erklärt. Ich habe einen sehr bekannten Reifenhersteller als Kunden. Das war die Aussage eines Planers in der Fertigung.


    Ob das bei NGK auch so ist, kann ich nicht sagen. Wundern würde es mich aber nicht. Gerade bei NGK sind mir inzwischen einige(!) Kerzen gestorben. Letzte Woche erst eine Iridium-Kerze nach 1000 - 2000 km.

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  • Keine Kerzen mit "R" verwenden, auch die sind störanfälliger. Bei meiner GT 550 K sind einige dieser Iridium Kerzen ausgestiegen. Ich fahre bei der wieder B 7 ES.

    Hallo Martin,

    meine Erfahrungen sind da umgekehrt. In den XS1100 sind mir im Laufe der Jahre von den "BP"-Kerzen einige ausgestiegen. Von den Iridium Kerzen ist mir bislang eine in der CB 750 Four gestorben. Im Büffel und den anderen Zweitaktern noch gar keine. Dort laufen sie einwandfrei und sogar besser als die Kupferkerzen.

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  • Da sind - wie bei allen Produkten/Ersatzteilen für den Massenmarkt - jede Menge Fakes auf dem Markt.

    Die Firma, in der ich arbeite stellt u.a. Verteilerdosenklemmen her. Also für die Elektroverkabelung für Haus und Hof. Unsere Produkte sind in China schon bis hin zu unserem Firmennamen 1:1 plagiiert worden. Das ist bei solchen Massenwaren wie Zündkerzen nicht anders. Ist halt ein lukrativer Markt. Nur die Qualität, die kopieren sie nur selten. Sieht und hört man öfters auch z.B. bei Bremsbelägen, bei denen sich dann schon mal schlagartig der Belag von der Trägerplatte verabschiedet u.ä.

    Sinnvoll ist wirklich, auch wenn es vielleicht etwas teurer scheint, beim seriösen Fachhandel zu kaufen und nicht immer die billigste Quelle zu nehmen.

    Gruß

    Dirk



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    Dann eben von vorne........scheiß drauf :grinning_squinting_face:

  • Ich glaube beim seriösen Handel müsste man noch save sein, in diesem Falle also Louis + Polo. Da die größere Chargen abnehmen dürften die Einkaufspreise auch ok sein. Beim Internethandel und Kleinstfirmen kann die Quelle schon zweifelhaft sein. Bei günstigsten Bremsteilen habe ich auch schon davon gehört.

    Gruß Micha,


    ich fahre auch bei schönem Wetter :nixwiss:

  • Ich hatte neue Trommel-Bremsbacken für's Auto gekauft. Gibt es nur noch NOS oder Aftermarket.

    Aktuell hergestellt irgendwo im ehemaligen Ostblock, vermutlich Ungarn oder Tschechien.

    Eine Backe fiel vom Tisch auf den Steinfußboden: Belag komplett abgesprungen.

    Solche Qualität kommt nicht nur aus China

    .

  • Unsere Produkte sind in China schon bis hin zu unserem Firmennamen 1:1 plagiiert worden.

    Aber sind die Plagiate dann auch auf den europäischen Markt gekommen? Also ganz regulär, ohne dass man über irgendwelche asiatischen Verkaufsplattformen bestellen musste?


    Ich glaube nicht, dass man da eine klare Trennung zwischen "kaufe bei Louis und du bist sicher" und "über das Internet ist gefährlich" ziehen kann. Ich habe schon jahrelang Öl, Zündkerzen etc. über verschiedene Quellen bezogen. Sei es der Kawaschrauber, Öldepot oder andere Quellen. Nie gab es Auffälligkeiten.

  • Aber sind die Plagiate dann auch auf den europäischen Markt gekommen? Also ganz regulär, ohne dass man über irgendwelche asiatischen Verkaufsplattformen bestellen musste?


    Ich glaube nicht, dass man da eine klare Trennung zwischen "kaufe bei Louis und du bist sicher" und "über das Internet ist gefährlich" ziehen kann. Ich habe schon jahrelang Öl, Zündkerzen etc. über verschiedene Quellen bezogen. Sei es der Kawaschrauber, Öldepot oder andere Quellen. Nie gab es Auffälligkeiten.

    Da kommst du ja kaum dahinter, weil du nie weißt, wie lange du bis zur Entdeckung gebraucht hast. Und die Dinger waren wirklich optisch perfekt. Und selbst, wenn die auf dem asiatischen Markt bleiben - wenn durch solch ein Teil ein Brand entsteht, durch den womöglich Menschen geschädigt werden, kommst du als Firma, die dort auch ansässig ist, in Teufels Küche. Wenn da aber irgendeine Hinterhofbude Bremsbeläge oder Zündkerzen plagiiert bis hin zur Verpackung und das Zeug nach Europa schafft, kann es denen egal sein, die bekommst du rechtlich nicht zu packen. Mag sein, dass NGK in diesem dann nachgeht und die aus dem Verkehr zieht, aber die Plagiate sind dann längst auf dem Markt und die fängt niemand mehr ein. Und ist der eine weg, macht der andere weiter.

    Gruß

    Dirk



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  • Aber den Importeur bekommst du rechtlich gepackt...theoretisch. Schlupflöcher gibt es natürlich genug , wie z.B. die errichteten europäischen Lager. Aber ob das soweit geht, dass Plagiate schon im kleinen Fachhandel auftauchen?

  • Ja, Öle sind schon länger betroffen...vorrangig allerdings in Asien/Russland. In Deutschland gab es wohl Fälle bei irgendwelchen (sehr billigen) Angeboten auf Ebay oder Amazon (über Drittanbieter, nicht Amazon direkt)