Hallo! ![]()
ich bin zwar schon länger im WBC, aber das ist meine erste Forumsanfrage. Ich heiße Dirk Drilling, bin 65 Jahre alt und inzwischen Rentner, wohne in Münster, habe 2-Takt-Erfahrung mit RD 250 und GT 380 und mir letztes Jahr zur 380er und meiner Guzzi V7 850 noch einen A-Büffel zugelegt.
Nun hat der Büffel leider einen KW-Schaden und ich habe auf Kulanz eine von BB überholte KW bekommen. Jetzt, erst nach Schließung des Rumpfmotors (A-Modell) habe ich festgestellt, dass das eine J/K Kurbelwelle ist und dass die Führung der Pleuel bei J/K unten statt oben war. Das heißt, man müsste eigentlich die Anlaufscheiben beim oberen Pleuellager weglassen, wie es damals für die ersten Baujahre Serie war. Ohne Anlaufscheiben hat das Pleuelauge dann links und rechts jeweils 2,2 mm Axialspiel - muss ich mir da Sorgen wegen der Belastung des schmalen Nadellager (schließt mit dem Pleuelauge ab) machen?
Martin hat mir bereits dringen davon abgeraten, oben UND unten Anlaufscheiben zu verwenden (oben wäre dann 0,5 mm Spiel auf jeder Seite), aber will doch noch mal andere Meinungen hören, es wird ja einen Grund gehabt haben, weshalb Suzuki die Pleuelführung auf Anlaufscheiben am Kolbenbolzen geändert hat. Den Goldstandard – Motor wieder öffnen und die alte KW bei BB überholen zu lassen – scheue ich aus Gründen.
Ich freue mich auf Ratschläge, denn mir fällt die Einschätzung etwas schwer.