Hallo zusammen,
ich habe heute eine erste kleine Runde mit dem B-Büffel gedreht.
Ich habe jetzt nach dem Winter ein Ruckeln zwischen 3000/min und 4500/min, wenn ich das Gas aufziehe.
Es fühlt sich an wie heftige Aussetzer.
Darüber hinaus, bei ordentlich Zug läuft er ganz normal.
Ich habe nach der Rückkehr zur Garage mal mit Bremsenreiniger die Vergaser angesprüht und nach Falschluft gesucht.
Der Leerlauf ist stabil bei ca. 1200/min.
Wenn ich den mittleren Vergaser, an den Stellen wo die Drosselklappenwelle reingeht, anblase, dann geht der Motor erst mit der Drehzahl runter und bei etwas mehr Bremsenreiniger sogar aus.
Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Drehzahl steigt.
Bei den beiden äußeren Vergasern bleibt alles schön unverändert.
Ich schließe auf Drosselklappenwellendichtungen, und zwar beidseits.
Beim Anblasen von links ist der Effekt stärker als von rechts.
Ein Anblasen aller Gummis bringt keine Veränderung.
Könnt ihr meinen Verdacht bestätigen?
Motor geht aus
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So, habe jetzt die Vergaser raus.
Die linke Schraube des mittleren Vergasers hat sich angefühlt als sei sie aus Blei.
Das Kreuz hat sich trotz passendem neuen Dreher einfach weggedreht.
Was würdet ihr mir jetzt jetzt raten, wie ich das am Besten rauskriege ?Beste Grüße Axel
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Zuerst die Frage, warum soll die Drosselklappe raus?
Wenn kein wichtiger Grund, rechte sSchraube wieder rein drehen.
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das dürften M4 sein. Kopf mit 3,3mm Bohrer wegbohren. Dann solltest du die Drosselklappe raus bekommen
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Zuerst die Frage, warum soll die Drosselklappe raus?
Wenn kein wichtiger Grund, rechte sSchraube wieder rein drehen.
Weil ich dieses blöde Stottern habe, wie ganz oben beschrieben, der Motor reagiert stark auf Bremsenreiniger an den Drosselklappenwellendichtungen beim draufhalten und geht dann mit der Drehzahl ordentlich runter bis aus.
Ich würde deshalb die Wellendichtungen wechseln wollen. -
das dürften M4 sein. Kopf mit 3,3mm Bohrer wegbohren. Dann solltest du die Drosselklappe raus bekommen
Ist M3
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ich würde erst mal nach den Leerlaufdüsen schauen. Habe in 45 Jahren GT Fahrens noch nie einen Drosselklappenwellen Dichtring wechseln müssen.
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Hast du trotz allem eventuell Kerzen und Kerzenstecker geprüft?
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Wenn die Drosselklappe raus muss,den Gewindestumpf bis Ende der Drosselklappenstärke mit 3mm Bohrer abbohren. Den Rest mit 2,5mm ausbohren.
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Das Gestottere fing letztes Jahr schon etwas an, in der Steiermark, ich hatte den Eindruck jedenfalls.
Es war aber zu Hause wieder etwas besser, bilde ich mir ein, hatte wohl was mit der Höhe zu tun.
Ich schau mir die LL-Düsen noch mal an.
Morgen Abend mach ich weiter. -
Ist M3
dann mit 2,5 bohren
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Ich denke das sind zwei unterschiedliche Fehler,war aber nicht dabei. Das mit der Drosselklappe an dem Vergaser ist ein elendig Thema. Das Gestottere wird eher zu fett sein
Ich tippe mal auf voll gelaufenen Schwimmer wenn du nicht vorher irgendwann die Nadel fetter eingestellt hast oder die Hd größer gemacht hast. Abmagern im leerlauf oder leicht darüber,wobei leicht max 1mm am Gasgriff ist merkt man wenn man versucht mit 1500 Umdrehungen im 5 Gang zu fahren und es ständig hart hackt , extremes Kettenschlagen usw. Wenn du den Hahn schon aufgedreht hast abgesehen vom aller ertsten moment beim Gasgeben,spielt die Falschluft an der Klappe keine Rolle.
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Die Schwimmer habe ich schon in warmes Waser getaucht, da blubbert nichts raus.
Ich schau mir jetzt nochmal die Dichtung am Emulsionsrohr an, die Leerlaufdüse und den Schwimmerstand.
Ich drehe erstmal die andere Schraube wieder rein und mach noch einen Fahrversuch.
Irgendwie habe ich nämlich keine große Motivationdiese blöde Schraube da rauszufummeln.
Vielleicht sind die Dichtungen der DK-Welle doch noch brauchbar, Martin hat die Hoffnung etwas in mir geschürt. -
Wenn der Vergaser schon raus ist,dann guck dir die Luftkortekturdüsen an,nicht das da eine verstopft ist.
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Gestern habe ich:
Leerlaufdüsen kontrolliert - passtHauptdüsen kontrolliert - passt
Schwimmerstände kontrolliert - der Mittlere war ca. 1mm zu hoch (stand bei 26mm) - ich stelle auf 27mm ein - mit aufgelegter Dichtung
Luftkorrekturdüsen kontrolliert und gespült - passt
Emulsionsrohre und Dichtungen kontrolliert - passt
Alle Kanäle mit Bremsenreiniger gespült
Alle Nadeln auf mittlerer Kerbe kontrolliert - passt
Alle Nadeln auf Einlaufspuren überprüft - passt
Alle Membranen kontrolliert - passt
Alles wieder schön zusammengebaut, die Drosselklappenstellungen möglichst gleich eingestellt und die ganze Vergaserbatterie wieder eingebaut
Vor dem Einbau habe ich mal mit der Hand den Unterdruck der einzelnen Einlässe durch Zuhalten kontrolliert.
Sie fühlen sich schön gleichmäßig an, die Welle ist vor 5000km vom Bernd gemacht worden.Sie ist direkt nach ein paar Umdrehungen angesprungen und stabil mit 1200/min gelaufen.
Die Probefahrt wurde wegen einsetzenden Regens dann doch nicht durchgeführt, das werde ich alsbald nachholen.
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Heute endlich mal gefahren.
Alle Kerzen gegen neue getauscht und wieder zurück gegen die alten, das hat nichts gebracht.
Ja, es ist deutlich besser geworden, es stottert nur noch ca. 25% von dem was vorher war.Der Bereich des Stotterns ist auch kleiner geworden, jetzt stottert´s nur noch von ca. 3000 bis 3800/min.
Als nächstes werde ich mal die Nadeln eine Kerbe magerer hängen und noch mal nach der Synchronisierung schauen.
Ich habe den Eindruck, sie überfettet in dem Bereich etwas. -
Deiner Beschreibung nach ist das auch so. Hast du Nadeln aus dem Zubehör verbaut ?
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Ja, Keyster Rep-Satz
GT750L/M Wasserbüffel<br />Bj. '74-'75 KS-0029GT750L/M BJ. '74-'75 für original Mikuni-Vergaser von Keyster carburetor parts * SCHWIMMERKAMMERDICHTUNG- Keyster = YFCG-16C - OEM =13251-31210 *…www.motorradbay.de -
Wenn ich mich noch richtig erinnere hatte ich mit Zubehör Nadel beim original Vergaser im Vergleich zu den Original Nadeln ca 1,5 Liter mehr verbrauch .
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Besonders dann,wenn der gesamte Kit eingebaut wird.47,5LLD anstatt 45
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Ich denke die Nadel könnte ein Problem sein.
Was die Reparatursätze angeht, finde ich es komisch, daß immer nur die Nadel drin ist aber nie die Nadeldüse. Wenn die Nadel verschliessen ist, müßte es auch die Düse sein.
Meiner unmassgeblichen Meinung nach, verschleisst die Düse sogar mehr als die Nadel. Während die Nadel durch die auf und ab Bewegung größere Kontaktsuche hat, reibt die Nadel immer an derselben Stelle innerhalb der Düse. Durch den Sog wird meistens an der selben Stelle gerieben und im Laufe der Zeit wird die Öffnung oval.
Aber wie gesagt nur mein eigenes Verständnis.
Zur Nadelstellung, ursprünglich hatte Suzuki die 3. Kerbe angegeben, es später aber auf die 4. geändert, also sogar fetter.
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3.Kerbe LLD 47,5 und Drosselklappe#120
4.Kerbe LLD 45 und Drosselklappe#110
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Ich kann nur von einem Keyster Satz berichten der, eingebaut in der GPZ 900 einen sehr schlechten Leerlauf hatte, an dem sich auch nichts verändern lies. Lösung waren LLEGS die einen völlig anderen Konus hatten. Also vor Einbau wenigsten per Auge die Bauteile vergleichen.
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Moin zusammen,
ich kann auch nicht behaupten, mit dem Keyster-Zeugs gute Erfahrungen gemacht zu habe. Und, wie oben schon geschrieben wurde, ohne neue Nadeldüse ergibt eine neue Nadel recht wenig Sinn. Schaut mal bei Cruzinimage.net nach. Die hatten zeitweise diverse Nadeldüsen im Angebot und haben eigentlich immer sehr gute Qualität. Soweit zumindest meine Erfahrung mit dem Laden.
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Dirk, das wäre interessant. Hab bei cruisinimage bisher nur Nadeldüsen für die Schiebervergaser gesehen.
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Dirk, das wäre interessant. Hab bei cruisinimage bisher nur Nadeldüsen für die Schiebervergaser gesehen.
...genau so ist es Mario...die Nadeldüsen für die späteren Modelle hat er nicht, zumindest momentan...
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3.Kerbe LLD 47,5 und Drosselklappe#120
4.Kerbe LLD 45 und Drosselklappe#110
Nur zur Sicherheit nochmal - die 4. Kerbe von oben oder unten ? Wie zählst du ?
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Von oben.
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Dann hab ich's richtig verstanden.

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So, nun habe ich es endlich getan.
- Leerlaufdüsen von 47,5 auf 45 reduziert.
- Die Düsennadeln auf die 4. Kerbe von oben gehängt.
- Gemischschrauben 1,5 Umdrehungen raus gedreht.
Was soll ich sagen - das Ruckeln ist weg.
Verbrauch bei knapp 8,5l/100km.