Bremsbeläge

  • Die originalen Bremsklötze von Vesrah und die von EBC haben mir bisher keine Probleme bereitet.

    Genau genommen überhaupt keine Beläge irgendwelcher Hersteller.


    Das Quietschproblem liegt m.M.N. nicht an bestimmten Bremsbelägen/Herstellern, sondern am (Verschleiß-)Zustand von Belag, Scheibe und Sattel.

  • Die originalen Bremsklötze von Vesrah und die von EBC haben mir bisher keine Probleme bereitet.

    Genau genommen überhaupt keine Beläge irgendwelcher Hersteller.


    Das Quietschproblem liegt m.M.N. nicht an bestimmten Bremsbelägen/Herstellern, sondern am (Verschleiß-)Zustand von Belag, Scheibe und Sattel.

    ...ich hab sehr lange gebraucht, um das Problem zu beseitigen, auch dank Markus Ratschlägen...

    Habe beide Bremssättel komplett überholt, neue O-Ringe auf die Spindeln, neue Bremsbelag-Stoppergummis, alte Originalbremsscheiben drin gelassen und nach wenigen 100km hat's gequietscht ohne Ende.

    Dann großes Programm, also Bremsbeläge (EBC) auf Rückseite mit Antiquietschpaste von Liqui Moly behandelt, Bremsbeläge planeben abgezogen und außen angefast...hat nix gebracht.

    Erst nach Kauf von gelochten EBC-Scheiben war dann Ruhe und bis Heute quietscht da nix mehr...

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
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    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Das Quietschen/Kreischen zeigt, das Teile des Bremssystems schwingen, angeregt durch den Kontakt zwischen Belag und Scheibe.

    Abhilfe schafft, die Schwingung zu vermeiden oder zu dämpfen.

    Dämpfen durch möglichst spielfreie und ggf. gut gefettete Bremssattelteile.

    Vermeiden durch veränderte Kontaktfläche zwischen Scheibe und Belag. Ein neuer/anderer Belag schafft u.U. nur kurzfristig Abhilfe, da er sich bald an die Scheibe anpasst. Manchmal hilft dauerhaft eher, die Scheibe etwas abzuschleifen, die Riefen zu egalisieren.


    Ich hatte auch mal so eine Quietschbremse trotz überholtem Bremssattel, das hatte sich aber nach einigen (nervtötenden) 100km mit hauptsächlich Vollbremsungen von selbst erledigt.

  • Ich habe deshalb gefragt, weil ich das Problem von Sinterbelägen kenne. Da kann man machen was man will, wenn man Glück hat quietscht es kurze Zeit nicht und dann geht es wieder los, allerdings nur die letzten Meter kurz vorm anhalten. Hab das Problem bei 2 Maschinen mit 3 Bremsscheiben und auch Belägen verschiedener Hersteller. Sind allerdings Kawas aus den 90ern und bremsen auch nicht besser als organische.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Ich hab über die Jahre im wieder Quitschen gehabt. Meist hat es sich nach einiger Zeit von selbst erledigt.


    Ich hätte zum Thema Bremsen noch was beizutragen. Hab ihr schon gehört, dass man auf die Bremsbeläge bei einer Trommel Kupferpaste schmiert?

    Als ich das von meiner Freundin gehört habe, habe zuerst mit dem Kopf geschüttelt. Sie hat früher Vespas geschraubt und wenn es quitschte hat sie die Paste drauf gepackt. Sie häufiger mal einen älteren Herrn aus der Nachbarschaft bei sich, der ihr beim Schrauben zugeschaut hat. Der meinte nur geht, aber nicht so viel. Worauf sie nur meinte, viel hilft viel. Der Herr hat den Roller dann auch probegefahren und meinte nur, bremst gut.

    Ach ja, ich glaube ich hatte nicht erwähnt, daß der Herr Friedel Münch hieß und bekanntermaßen hatte der wirklich Ahnung von Bremsen.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Ich hätte zum Thema Bremsen noch was beizutragen. Hab ihr schon gehört, dass man auf die Bremsbeläge bei einer Trommel Kupferpaste schmiert?

    Der meinte nur geht, aber nicht so viel. Worauf sie nur meinte, viel hilft viel. Der Herr hat den Roller dann auch probegefahren und meinte nur, bremst gut.

    Ach ja, ich glaube ich hatte nicht erwähnt, daß der Herr Friedel Münch hieß und bekanntermaßen hatte der wirklich Ahnung von Bremsen.

    :hm: ....leider kann man den Friedel Münch nicht mehr fragen aber Kupferpaste auf die


    Reibfläche der Bremsbeläge halte ich für absoluten Quatsch...

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    Gruß Klaus

  • Na, wir warten mal auf die Lösung.


    Friedel Münch kannte ich persönlich, war einige Male bei ihm in der Werkstatt, über sein Wissen brauchen wir, glaube ich, nicht diskutieren. Er hatte mir seinerzeit für meinen TT das erleichterte Schwungrad mit Kupplung gewuchtet.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Ja, auf den Belag. Er hat ihr auch gesagt, dass man in Belag diagonal Riefen rein schleifen soll. Den genauen Winkel weiss sie nicht mehr, aber irgendwas um 30 Grad. Sie ist auch mit ihm mit seinem Motorrad zum einkaufen gefahren und er saß hinten mit Einkaufstüten in der Hand. Ich weiß nicht was für ein Motorrad er damals hatte, ein Mammut war es wohl nicht, da meine Freundin nur knapp 1,60 ist. Wußte sie auch nicht, war schließlich kein Roller. Man muß dazu sagen, dass sie nicht wußte wer er war, er war für sie der Herr Münch aus der Nachbarschaft. Das wer hab ich ihr dann erklärt. Sie fiel aus allen Wolken. Schade, dass kein Bild von Friedel bei der Probefahrt mit dem Roller existiert.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Oft wird der viereckiger "o- ring" vergessen im Gehäuse bei einer Überholung der Bremse. Durch Aluminiumoxid wird der viereckiger "0-Ring" starker auf die Bremskolbe gepresst als normal.

    Mann braucht mehr kraft zum bremsen, oder bei Normalbremskraft geht Zuviel verloren und ergibt der Hydraulikdruck nicht genügend mechanische spannung auf das Schiebeteil.

    Vielleicht hat das quietschen etwas damit zu tun. Ich Kratze die Rille immer mit eine Art Zahnarzt Zahnhaken sauber.

    In 50 Jahren GT's fahren hab ich noch nie eine Quietschende Bremse gehabt. Übrigens verwende ich Sinter Belag .


    Gr Thijs

  • Ja, auf den Belag. Er hat ihr auch gesagt, dass man in Belag diagonal Riefen rein schleifen soll. Den genauen Winkel weiss sie nicht mehr, aber irgendwas um 30 Grad

    Moin Mario...auch von dieser Methode wird von Fachleuten dringend abgeraten, da man dadurch die Beläge in ihrer Struktur schwächt und die Gefahr besteht, dass sich der Belag von der Trägerplatte oder dem Bremsbacken löst.

    A propos Mario, wann machst du das Experiment mit den mit Kupferpaste eingeschmierten Trommelbremsbelägen und wenn ja mit welchem Moped :?:

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    Gruß Klaus

  • und sagst du mir dann bitte vorher Bescheid, damit ich keinesfalls dann in der Nähe bin? Wer kommt eigentlich auf einen solchen Schwachsinn? Nur weil ein Friedel Münch angeblich mal vor Urzeiten sowas gesagt hat? :abgelehnt:

    Gruß

    Dirk



    Über 1000 Beiträge, alle weg :klo:
    Dann eben von vorne........scheiß drauf :grinning_squinting_face:

  • Ich war genauso verblüfft wie ihr und ich werde das Experiment garantiert nicht selbst machen.

    Meine Freundin hat mir zwar auf Nachfrage gesagt, dass es funktioniert, aber in diesem Fall bin ich lieber ein ungläubigen Thomas.


    Was das vor Urzeiten betrifft, dass war erst Anfang der 2000er.

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  • Saß da Friedel Münch nicht schon im Rollstuhl.? 🤔

    1991 hat er den 1. Schlaganfall gehabt, danach war er schon körperlich eingeschränkt. Vielleich war‘s ja ein Namensvetter, der Name Münch ist im hessischen ja nicht unbedingt selten.

    Zu der Zeit fuhr er auch bestimmt kein Motorrad mehr, in der Firma hat er mit seinem Sohn zusammen noch gearbeitet, zumindest was er körperlich noch konnte. Und das Friedel Münch tagsüber auf der Straße rumlief kann ich mir auch kaum vorstellen, denn wenn er halbwegs fit war, hat er gearbeitet, das war sein Leben.

    Soweit meine Einschätzung zu dem Thema.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Saß da Friedel Münch nicht schon im Rollstuhl.? 🤔

    1991 hat er den 1. Schlaganfall gehabt, danach war er schon körperlich eingeschränkt. Vielleich war‘s ja ein Namensvetter, der Name Münch ist im hessischen ja nicht unbedingt selten.

    Zu der Zeit fuhr er auch bestimmt kein Motorrad mehr, in der Firma hat er mit seinem Sohn zusammen noch gearbeitet, zumindest was er körperlich noch konnte. Und das Friedel Münch tagsüber auf der Straße rumlief kann ich mir auch kaum vorstellen, denn wenn er halbwegs fit war, hat er gearbeitet, das war sein Leben.

    Soweit meine Einschätzung zu dem Thema.

    :hm: jetzt würde mich aber trotzdem saumäßig interessieren, was du auf deine Trommelbremsbeläge schmierst, damit sie besser greifen, Micha :idee:

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    Gruß Klaus

  • Ich hab nix über Trommelbremsen geschrieben und ich schmiere auch nix drauf.

    Die Kawa- und die Honda-Trommeln beißen eher zu gut zu und die Büffeltrommel überhaupt nicht,

    da hab ich schon einiges ausprobiert, nur keine Antiquietschpaste und auch kein Fett.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Also der Friedel hat in Rodenbach 2 Häuser weiter wie der Moogi gewohnt und es war auch nur ungefähr 100m weg vom Wohnort meiner Freundin. Klar könnte es auch ein anderer Münch gewesen sein, da sie ihn immer nur mit Herr Münch angeredet hat.


    Micha, ich weiß nicht was du für ein Problem mit der hinteren Bremse vom Büffel hast. Ich hab mir meine so sanft eingestellt, dass sie nicht dauernd blockierte.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Meine hat noch nie auch nur ansatzweise blockiert, selbst als der Büffel neu war.

    Bei meinem anderen Büffel ist die Bremse identisch. Hab sogar mal PKW Bremsbeläge

    aufgenietet, wurde aber nicht besser.

    Ich hab gelernt ohne hintere Bremse zu fahren und mache es auch meist heute noch.

    Bei der GPZ 900, bei der die Bremse funktionierte, war die sogar mal festgerostet,

    seitdem zwinge ich mich diese auch mal zu benutzen.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Ich hab nix über Trommelbremsen geschrieben und ich schmiere auch nix drauf.

    Die Kawa- und die Honda-Trommeln beißen eher zu gut zu und die Büffeltrommel überhaupt nicht,

    da hab ich schon einiges ausprobiert, nur keine Antiquietschpaste und auch kein Fett.

    Also meine hintere am Büffel funktioniert durchaus brauchbar. Die vordere (Doppelduplex) ist bei korrekter Einstellung richtiggehend bissig. An der 500er überbremst die hintere gnadenlos und die vordere (Duplex) ist eine Katastrophe. So eine Richtung ist da irgendwie nicht erkennbar.

    Gruß

    Dirk



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  • Manchmal hilft es auch die Kante am hinteren Rand des Belags zu brechen (leicht schräg zu feilen).

    Der Vorschlag mit dem Fett bzw. Kupferpaste ist wirklich hanebüchen. Vllt. verschwindet das Quietschen, aber GANZ SICHER wird der Reibwert vermindert und genau um den geht es ja beim Bremsen.


    Grüße

    Bernard