Schwingenlager J

  • Nach der weiter oben genannten Argumentation (keine Drehung der Lager sondern nur kleine Teil-Drehwinkel in sich wiederholenden Positionen) dürften Nadellager in Pleuel-/Kolbenbolzenlagerungen, Gelenkwellen (Kreuzgelenke), Tripodengelenken etc. überhaupt nicht längerfristig funktionieren.

    Wenn Nadellager in der Hinteradschwingenlagerung versagen dürfte das in erster Linie an fehlender Schmierung und Korrosion liegen.

    Fehlerhafter Einbau käme auch noch in Betracht. Für die Nadellager müssen GT-Schwingen "aufgebohrt" werden; fluchten die beiden Bohrungen/Seiten nicht ausreichend, werden die Lager u.U. überlastet.


    Ich hatte vor ca. 25 Jahren einen Nadellager-Umrüstsatz von R.Schneider in meine GT380 eingebaut. Der war eigentlich nur für GT750 und ich mußte das Distanzrohr entsprechend abdrehen. (Kürzen und neuen Lagersitz).

    Die Sitze der Kunststoffbuchsen in der Schwinge habe ein krummes Maß (ca. 28,5 mm); außerdem ist im Sitz in der Schwinge oft ein längs/achsial verlaufender, nicht versäuberter Grat von der Fertigung. Für die Kunststoffbuchsen stört das nicht, die werden daran vorbei reingewürgt bzw. geben dem Grat nach.

    Die hier verwendbaren Nadellager haben 29 mm Außendurchmesser, dafür müssen die Sitze in der Schwinge bearbeitet werden.

    Seit dem Einbau damals habe ich die Schwingenlagerung nicht mehr angefasst, ausser gelegentlich mal den Schmiernippel verwendet. In dieser Zeit bin ich so einige 10000 km gefahren und die Schwingenlagerung funktioniert bis heute einwandfrei. Würde ich jederzeit wieder einbauen.

    Die Verbesserung des Fahrverhaltens von Nadel- oder Broncebuchsen-Lagerung gegenüber den original Kunststoffbuchsen (solange letztere nicht verschlissen sind, was vergleichsweise schneller passiert) ist allerdings recht klein und für Wenigfahrer oder Cruiser unerheblich, besonders bei den kleineren GT-Modellen.

  • Messingbüchsen vs. Nadellager an der Schwinge – Interessant :winking_face:

    Nadellager und Büchsenlager kann man grundsätzlich gleich steif auslegen.
    Das Argument „geringere Reibung“ halte ich ebenfalls nicht für überzeugend. Im Kfz-Fahrwerk werden Gummibuchsen bewusst eingesetzt, weil innere Reibung/Dämpfung, abgesehen von den elastokinematischen Effekten, gewollt sind.

    Für Gleitlager spricht: billig, robust, verzeiht fertigungstechnische Ausrichtungsfehler etc. => kann sich auf Deutsch "einlaufen".

    Für Nadellager spricht: wartungsfreiheit (Staubdichtungen und üppige Fettpackung)
    (Nachteil: teuer, anspruchsvoll bezüglich Ausrichtungsfehler, Rundheitsfehler im Sitz)

    Messing-/Bronzebüchsen sind lediglich abgekommen weil sie niemand schmiert und dann Spiel in der Schwinge entsteht.

    VG. Wolfgang

  • Im Kfz-Fahrwerk werden Gummibuchsen bewusst eingesetzt, weil innere Reibung/Dämpfung, abgesehen von den elastokinematische Effekten, gewollt sind.

    Gab/gibt(?) es auch als Schwingenlagerung, z.B. damals in einer Maico M250B.


    übrigens:

    Klugscheissermodus an:

    Buchsen sind beidseitig offen, Büchsen sind einseitig geschlossen.

    Klugscheissermodus aus :face_with_tongue: :winking_face:

  • Ich hab seinerzeit beim Büffel eine Nadel gelagerte Schwinge und Hagons eingebaut und das Fahrverhalten hatte sich völlig verändert. Wackelte früher das Heck, war dort jetzt Ruhe im Dorf und man merkte, daß die ganzen Unruhen eigentlich aus der Front kommen. Ob es nun an den Lagern oder den Federbeinen oder Kombi gelegen hat kann ich nicht sagen, aber das Ergebnis sprach für sich selbst.


    Nachsatz, ob sich Änderungen an Schwinge oder Gabel bemerkbar machen, hängt auch viel mit den Fertigungstoleranzen im Fahrwerk zusammen. Horst Owesle, ehemaliger Seitenwagen Weltmeister, der bei Reimo beschäftigt war, erzählte einem verstorbenen Clubmitglied, daß sie mit den Maschinen aus der Kiste nach Hockenheim sind. Einige sollen wie auf Schienen gefahren sein, während andere wie Lämmerschwänze gewackelt hätten.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Auch in der Schwinge meiner GT550 befinden sich Nadellager. Ich hatte sie in den 80ern schon so gekauft. Das funktioniert bis heute hervorragend und spielfrei. Selbstverständlich habe ich alle paartausend Kilometer Fett in den Schmiernippel gedrückt, bis es andernorts wieder rauskam.


    Grüße

    Bernard

  • Bei so viel Kritik bzw. Klugscheißerei bzgl. der Buchsen... Oh nein....schon wieder dieser blöde Begriff, ich meinte natürlich Büchsen :lachen: , wünsche ich mir jetzt zum Abschluss noch einen deftigen Kommentar von Onkel Heri...mal sehen, ob da noch was kommt....


    :leute:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Es mag ja sein, das es Leute gibt, die minimale Fahrwerksveränderungen merken, ich gehöre nicht dazu, aber als ich den Büffel das erste Mal mit BT45 gefahren habe, dachte ich das komplette Fahrwerk wäre getauscht.

    Es kann natürlich sein, das man mit modernen Reifen die auch richtigen Kontakt mit der Straße haben diese feinen Veränderungen besser merkt. :kratz:  :bier:

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • So da will ich meinenSenf auch noch dazu geben, in meinem Büffel sind seit 1978 Bronzebuchsen mit Schmiernut verbaut und haben jetzt 180000 km auf dem Buckel. Ich und Silvia kommen gut damit klar, richtig gut wird der Bock nie laufen! Man muß Ihn einfach wackeln lassen. Ich bin mit den Kisten groß geworden ich kenns nicht anders, seitdem ich aber nicht mehr 75kg sondern ca 95kg wiege liegen die Böcke besser !


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Gruß Burghard und Silvia

  • Es mag ja sein, das es Leute gibt, die minimale Fahrwerksveränderungen merken, ich gehöre nicht dazu, aber als ich den Büffel das erste Mal mit BT45 gefahren habe, dachte ich das komplette Fahrwerk wäre getauscht.

    Es kann natürlich sein, das man mit modernen Reifen die auch richtigen Kontakt mit der Straße haben diese feinen Veränderungen besser merkt. :kratz:  :bier:

    Exakt das Erlebnis hatte ich damals auch. Das war nicht mehr das gleiche Moped....

    Gruß

    Dirk



    Über 1000 Beiträge, alle weg :klo:
    Dann eben von vorne........scheiß drauf :grinning_squinting_face:

  • Ich hab seinerzeit beim Büffel eine Nadel gelagerte Schwinge und Hagons eingebaut und das Fahrverhalten hatte sich völlig verändert


    Es mag ja sein, das es Leute gibt, die minimale Fahrwerksveränderungen merken,

    Üblicherweise erfolgen solche Fahrwerksumrüstungen nicht ausgehend von neuen (Original-)Komponenten, sondern wenn sowieso ein Austausch angesagt ist. Von ausgelaufenen Lagern, Buchsen und Stoßdämpfern umgerüstet auf Nadel-/Kegelrollenlager und neue Federbeine ist der Unterschied natürlich offensichtlich.


    Im Gegensatz dazu habe ich beim Aufbau meines GT250-Renners neue original Lenkkopflager und Schwingenbuchsen eingebaut, schon auch weil ich die Teile noch liegen hatte. Bei diesem leichten Motorrad habe ich damit keine Nachteile festgestellt.

    Bei den Federbeinen habe ich auf möglichst gleiche brauchbare Dämpfung und Federrate geschaut, dazu einige original Federbeine zerlegt und mit Koni-Federn kombiniert. Da die GT-Schwingen nicht 100%ig verwindungssteif sind, bringen unterschiedlich arbeitende Federbeine auch Unruhe ins Hinterrad.

  • Nun ja, ich kann eure Reifenerfahrungen bzw. Euphorien nicht teilen...habe bei beiden Mopeten so ziemlich alle Fabrikate durch, weder auf der 250er, noch der 550er hat mich der BT45 überzeugt bzw. in eine "neue Fahrwerksdimension" katapultiert.

    BT45 auf der 550er hatte Sägezahnbildung hinten und lief nicht sauber rund, sondern total eckig ab.

    Einzig die Michelin pilot activ, die es leider nicht mehr gibt, haben mich überzeugt....keinerlei für mich spürbaren Unterschiede was das Fahrverhalten im Vergleich zum neuen BT45 angeht aber deutlich höhere Laufleistung und gleichmäßige Abnutzung ohne Sägezahn und eckige Reifenschultern...

    Zum Glück bietet mein Reifenlager noch einen Hinteren an, dann ist Schluss.

    Ich werde es mit dem Nachfolger von Michelin pilot activ probieren und denke, dass ich von dem nicht enttäuscht werde...


    Ach ja auf der Kleinen fahr ich jetzt seit 3 Sätzen Heidenau, sind auch nicht schlecht...

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Klaus. fahr doch mal die Straßen mit den Kurven. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Nach mehr als 20 Satz BT 45, auf verschiedenen Maschinen, kann ich deine Erfahrungen nicht teilen. OK Sägezahn hatte ich auch, hat mich aber nie gestört. Ist beim BT46 aber vorbei, der läuft rund ab.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Moin Miteinander,


    wie Eingangs gesagt, also haben beide Systeme ihre Daseinsberechtigung. Wer seinen Hobel ordendlich und dynamisch durch die Kurven scheucht, dem will ich das Glücklichsein mit Nadelrollenlagern nicht absprechen. Die Kegelrollenlagerung stellt hierbei die stabilste Form der Rollenlagerung dar. Und es geht auch nicht darum dem Nadellager perse die Funktion sbzusprechen! Pleuellager hier anzuführen ist der ausgesprochen falsche Vergleich - genau wie Bronzebuchsen für den Lenkkopf : beide Drehwinkel sind größer, bei Pleuellager unterstelle ich zudem dauerschmierung durch ordendliche Gemischentnebelung. LenkkopfKUGELlager haben grade bei Tourenfahrern oft genau ihre "Rastpunkte" in der Geradeausstellung ( siehe Tüffffprüfung). Dazu kommt der Effekt der elektrochemische Erosion weil der Hersteller sich 60 cm Massekabel zum Lampentopf gespart hat und somit schon nur der Hauptscheinwerfer mit 100 Watt bei 12Volt 8 Ampére durch die Rollen saugt.. Daher Massekabel nachrüsten.


    Wenn der Hintern 20 kg breiter wird und dann das Fahrwerk wieder ruhiger ... da erhöht sich die Lagerpressung dank Zuladung, da wackelt es halt weniger.

    Ist halt der Effekt von Gebäck/Gepäck🤣🫶🏻


    Bronzelagerhülsen(☝️🧐) nehmen die Last auf ihrer , sogenannten Schattenfläche (2x 700 bis 800 mm2) auf, und so werden sie auch ausgelegt.


    Sind als Pleuellager übrigens auch gut etabliert☝️.


    Die Schwingensteifigkeit als auch der Kettenruck belasten die Lager ebenso. Bei z.B. Z 75o Twin kommt der Effekt des Kettenschlagens sehr störend zum tragen da sich das wirklich schon richtig böse zu Fahrwerksaufschaukeln ausgewirkt hat. Hier war tatsächlich die genaue Einpassung der Schwingenlagerung der Erfolgsschlüssel.

    Alle Erfolgsstorys und "ich fahr schon ewig und glücklich" damit, sei das ja gegönnt. Aber ganz ehrlich: bei euch würde ich gerne mal Mäuschen spielen, bzw. mal tatsächlich nachschauen was da real nach 20 jahren anliegt!

    Hier das dazu passende Horrorbild, mit Lagerinnenhülsen aus Mopeten " die angeblich immer total super fuhren" :

    3209EA0B-B4EC-4D6B-ADA1-34B7BDE1D99F.jpeg


    So und nun zum Ausschweifen zum Reifenthema: "Sägezahn" ist eine Erscheinung welche mal nachgewiesen durch eine Hochschule oder was anderes wichtiges, jedenfalls war das mal in einer Mopetenzeitung schön beschrieben, durch die Anzahl der Kolbenschläge bei der Übersetzung XYZ zum Radumfang und damit zum Profilsegment. Und bei den Einzylinderdampfern war die Reifensorte nahezu egal ... was die XT dem Stollen antat machte die SR mit dem Profilblock.


    Hier ist aber meine Meinung:

    wenn der Reifen den großen Unterschied ausmacht ist dies ein eindeutiger Hinweis, das man sich VORHER mit der Schwingenlagerung befassen hätte sollen. Das ist wie bei Hose voll, nur das Hemd zu wechseln!


    Ich selber mag zum Beispiel die Marke AVON, da hatte ich immer den Eindruck das die nach 500 metern so kleben das man ein Hochhaus hochfahren könnte.


    Tatsächlich freut es mich, das dieses, aus zumindest meiner Sicht, wichtige Thema doch etwas Widerhall gefunden hat und der ein oder andere nun sich dochmal mit der möglichen Ursache seiner "Schlingerlagerung" befasst.


    Gruß Heri


    PS.: wie sind denn nun die gängigen Lagerabmessungen? Wirklich 29,5 aussen? Und innen 22 ? Hat jemand eine Maßskizze?

    "Erst wenn der letzte Slick verrottet und die Nordschleife unter Moos verschwunden ist, werdet ihr einsehen, dass man mit Hotelbetten keine Rennen fahren kann!"

    "mens sana in carburetor sano"


    by onkelheri


    http://www.schueller-metallbau.de/

  • Masse bekommt die Gabel/ der Scheinwerfer aber auch durch Kupplungs- und bedingt durch den Gaszug. Bei Verkleidungen über den Verkleidungsrahmen. Beim Büffel kommt die Masse doch aus den Kabelbaum, wo das Kabel auf Masse geklemmt ist weiß ich aus dem Kopf ist nicht.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • ...Bronzelagerhülsen...


    Sind als Pleuellager übrigens auch gut etabliert

    beim Zweitakter: waren sie etabliert, bis etwa zu den 1960er Jahren. Das obere Pleuel- bzw. Kolbenbozenlager ist beim Zweitakter prinzipbedingt Mangel-geschmiert. Bei den ab ca, den 1960ern aufkommenden Zweitaktmotoren mit höheren Drehzahlen und Leistungen wurde auf Nadellager umgestellt, weil Die bei diesen Schmierungsverhältnissen und passender Auslegung eine höhere Lebensdauer als Buchsen aufweisen.

    Beide Lagerarten (Buchse oder Wälzlager) haben ihre Berechtigung als Schwingenlagerung.

    Wenn man etwas Bestimmtes zum Verkauf anbietet, liefert man gerne Argumente dafür und gegen Anderes.

  • Gaszug schließe ich aus, da der Vergaser durch die Gummis als auch die Ölpumpenbetätigung isoliert ist. Die Masse läuft über den Kabelbaum und ist meines Wissens nach an 2 Punkten am Rahmen angeschraubt, einmal oben bei den Zündspulen und einmal an der Platte für die elektrischen Verbinder.


    Was die Reifen angeht, ich hatte vorher auch Avons auf dem nadelgelagerten Büffel drauf, der nach Einbau der Schwinge und Hagons richtig ruhig war. Aber nach Aufziehen der BTs letzten Sommer hab ich das Ding nicht mehr wieder erkannt. Als Nächstes ist dort die Gabel dran, da gibt es ein Schwarz Lager im Lenkkopf.


    Was die Schwing angeht, so gibt es beim Büffel auch 2 verschiedene, die eine soll steifer sein, kann man wohl am Gewicht erkennen. Was die Steifigkeit angeht, so ist lt. Reiner Schneider, die Büffel Schwinge gar nicht schlecht. Er hat sich damals selbst eine Kastenschwinge und mußte dafür einige Daten zur Abnahme bereit stellen und demnach war die Schwinge so steif wie seine Kastenschwinge, nur daß sie leichter war.


    Ein Problembereich wurde hier noch gar nicht angesprochen, die Gabel. Die frühen Gabeln hatten Führungshülsen aus Stahl, während die Gabeln ab L, sehr viel einfacher aufgebaut sind. Ich vermute, obwohl ich es bisher noch nicht nachgemessen habe, daß die späteren Gabeln, durch das Fehlen der Führung, das Tauchrohr irgendwann leicht oval verformen, da Stahl in Alu läuft und es beim Einfedern sowohl Kräfte in Längs- als auch Querrichtung gibt.


    Danke Markus, das wollte ich auch noch geschrieben haben. Kann man übrigens sehr schön im Buch „Team Suzuki“ von Ray Battersby nachlesen. Ernst Degner hat damals Suzuki, über seine Beziehungen zu INA, sehr geholfen.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Im übrigen ist was Fahrwerksunruhen angeht, jeder anders Schmerz befreit.

    Ich brauche ein absolut spurstabiles und Wackel freies Fahrwerk. Meiner Frau hingegen hat wackeln nichts ausgemacht.


    Dazu eine Anekdote. Ich fuhr mal auf der Bahn hinter ihr her und das Ding hat gewackelt, daß es nicht mehr schön war, zumal sie die Füße auf den hinteren Rasten hatte. Hab sie beim nächsten Tankstop gefragt, ob sie verrückt wäre. Ihr Kommentar: „ Es wäre gut beherrschbar und außerdem bräuchte der Büffel das.“

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Im übrigen ist was Fahrwerksunruhen angeht, jeder anders Schmerz befreit.

    Ich brauche ein absolut spurstabiles und Wackel freies Fahrwerk. Meiner Frau hingegen hat wackeln nichts ausgemacht.


    Dazu eine Anekdote. Ich fuhr mal auf der Bahn hinter ihr her und das Ding hat gewackelt, daß es nicht mehr schön war, zumal sie die Füße auf den hinteren Rasten hatte. Hab sie beim nächsten Tankstop gefragt, ob sie verrückt wäre. Ihr Kommentar: „ Es wäre gut beherrschbar und außerdem bräuchte der Büffel das.“

    ...da sieht man mal wie unterschiedlich das Wackeln bewertet wird...man gewöhnt sich wohl auch dran...beim letzten TÜV hatte die Schwinge meiner 550er spürbares Spiel...beim Fahren hab ich nix bemerkt.

    Die Fettpresse vor Ort hat das Problem sofort gelöst und ich bekam die begehrte Plakette...

    Nun ja die Kunststoffbüchsen 😜 haben jetzt so um die 50Tkm drauf und sind wohl ausgelutscht. Deshalb liegen die Bronzebüchsen (scho wieder 😜) von Hoffi bereit.


    Wäre der Heri hier um die Ecke, würde ich mir das mit den ca. 400 Euronen ja überlegen.

    Aber 300 km Autobahn hin und dasselbe wieder zurück schrecken mich total ab...und auf Landstraßen bin ich da jeweils fast nen ganzen Tag unterwegs.

    Schau mer mal :!:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • So da will ich meinenSenf auch noch dazu geben, in meinem Büffel sind seit 1978 Bronzebuchsen mit Schmiernut verbaut und haben jetzt 180000 km auf dem Buckel. Ich und Silvia kommen gut damit klar, richtig gut wird der Bock nie laufen! Man muß Ihn einfach wackeln lassen. Ich bin mit den Kisten groß geworden ich kenns nicht anders, seitdem ich aber nicht mehr 75kg sondern ca 95kg wiege liegen die Böcke besser !


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Gruß Burghard und Silvia

    Hallo Burghard...da wird einem ja Angst und Bange...also muss ich einfach mehr essen, damit die SUZI ruhiger liegt/fährt 😜😜😜

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • wenn der Reifen den großen Unterschied ausmacht ist dies ein eindeutiger Hinweis, das man sich VORHER mit der Schwingenlagerung befassen hätte sollen. Das ist wie bei Hose voll, nur das Hemd zu wechseln!

    Da möchte ich widersprechen. Bei einem Fahrwerk ist es so wie bei einer Kette: Es ist nur so gut wie sein schwächstes Glied. Das war wohl bei vielen von uns der Hinterreifen, und der BT45 deswegen der Gamechanger.

  • "Sägezahn" ist eine Erscheinung welche mal nachgewiesen durch eine Hochschule oder was anderes wichtiges, jedenfalls war das mal in einer Mopetenzeitung schön beschrieben, durch die Anzahl der Kolbenschläge bei der Übersetzung XYZ zum Radumfang und damit zum Profilsegment. Und bei den Einzylinderdampfern war die Reifensorte nahezu egal ... was die XT dem Stollen antat machte die SR mit dem Profilblock.

    Sägezahnbildung kenne ich als ein Zeichen von Überlast des Reifens. In der Praxis nur vom Vorderreifen, vor allem auf meiner fahrfertig 300 kg schweren GS850 (Reifengröße 100/90-19, Felgenbreite 1,85). Bridgestone empfahl deswegen, den Reifendruck auf 2,8 bar zu erhöhen, was die Sägezahnbildung verlangsamte, aber nicht grundsätzlich verhinderte. Die Sägezähne beeinträchtigten die Fahrbarkeit allerdings nicht. Im fortgeschrittenen Stadium war lediglich ein ganz leichter Hang zum Shimy-Effekt zu merken, unproblematisch.

    Laut Bridgestone sollen die Sägezähne mit dem neuen BT46F Geschichte sein.


    Grüße

    Bernard

  • Laut Bridgestone sollen die Sägezähne mit dem neuen BT46F Geschichte sein.


    Grüße

    Bernard

    Stimmt. Shimmy-Effekt trat aber nur auf, wenn man den Reifen dreieckig gefahren hatte.

    Bei mir waren die Seiten immer zuerst blank, in den Pyrenäen mal nach nur 1.700 km (neuer Reifen).

    Wie schon geschrieben der BT46 kennt das nicht mehr, der bleibt rund, hab mal einen fast zum Slick gefahren,

    leider kommt man nicht bis an die Kanten.

    Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.

  • Sägezahnbildung kenne ich als ein Zeichen von Überlast des Reifens. In der Praxis nur vom Vorderreifen, vor allem auf meiner fahrfertig 300 kg schweren GS850 (Reifengröße 100/90-19, Felgenbreite 1,85). Bridgestone empfahl deswegen, den Reifendruck auf 2,8 bar zu erhöhen, was die Sägezahnbildung verlangsamte, aber nicht grundsätzlich verhinderte. Die Sägezähne beeinträchtigten die Fahrbarkeit allerdings nicht. Im fortgeschrittenen Stadium war lediglich ein ganz leichter Hang zum Shimy-Effekt zu merken, unproblematisch.

    Laut Bridgestone sollen die Sägezähne mit dem neuen BT46F Geschichte sein.


    Grüße

    Bernard

    Bernard...da muss jetzt ich widersprechen...der BT45 in 120/90-18, den ich hinten drauf hatte, hatte nach 4 - 5Tkm so starke Sägezahnbildung, dass die Fahrerei in Kurven keinen Spaß mehr gemacht hat, ich fühlte mich total unwohl und das Abrollgeräusch war deutlich wahrnehmbar.

    Beim BT45 in 4.00-18 war es auch so, allerdings nicht ganz so extrem...

    Seitdem steht auf meinem Suzitank der Hinweis "ich mag keinen Bridgestone" :lachen:


    Und ich hatte hinten immer (Kontrolle vor jeder Ausfahrt) die 2,8 Bar drinne..

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Klaus, da kann man nicht widersprechen. Es ist meine persönliche Erfahrung, ich hab's erlebt. Kann sein, dass du andere Erfahrungen gemacht hast.


    Grüße

    Bernard

    Tja ich musste widersprechen, weil auch ich es erlebt habe...🙄🙄🙄

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Eine große Verbesserung der Straßenlage ist das ersetzen der Original Auspuffanlage durch eine 3 in 1.

    Bei mir hat das fast - 20 kg. gebracht.

    Original 25 kg, meine Eigenbau rostfrei stahl Anlage ist 5,5 Kg.

    Die Hälfte des Gewichts befindet sich hinter dem Swing Drehpunkt. und verursacht das pendeln wenn die lager spiel haben.

    Dazu Bridgestone BT46 und Bronze Buchsen und moderne Federung und Die Straßenlage ist super füreine Maschine aus den 70er Jahren.


    gr. Thijs


    P.S es geht jetzt nicht darum ob eine 3 in 1 eine bessere Losung ist oder nicht, sondern geht es hier um die Straßenlage.

  • Hallo Thijs...klar doch aber gute Straßenlage gibt's auch ohne BT45 oder 46...auch andere Hersteller bauen gute Motorradreifen... :ja: :ja: :ja:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus