Gewichtsangaben bei Suzuki

  • Mir ist klar, dass meine folgende Frage rein akademischer Natur ist, aber es nagt an bißchen an mir.

    Problem für mich sind die unterschiedlichen Gewichtsangaben, die Suzuki angibt.

    Es fängt an mit der Definition von Trockengewicht. Was beinhaltet es und was nicht.


    Z.B. habe ich mal meine GT250 A mit der Bahn verschickt und sie hatte ein Gewicht von knapp unter 150kg mit ca. 3l Sprit und halb vollem Öltank. DaMals waren die Wagen der Bahn noch ziemlich genau und ab 150 hätte ich einen anderen Tarif gehabt. Suzuki gab für die K 146 kg trocken an. Unter der Annahme, daß Suzuki mit trocken nur Sprit meint, käme es hin, aber nicht mit Motor- und Getrieböl. Anders warum ist die T350J 8kg schwerer als die GT250, obwohl der einzige wirkliche signifikante Unterschied nur zwischen Trommel und Scheibenbremse besteht, wobei ich dort keine 8kg sehe.


    Beim Büffel, die J wiegt 16kg weniger als die L. Wo kommt dieser Unterschied her, wenn beides trocken angegeben ist.


    Hat Suzuki in seinen Angaben mit Definitionen gearbeitet?


    Mir ist klar, daß die nicht wirklich wichtig ist, aber ich würde es schon gerne wissen.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • trocken heißt eigentlich komplett, nur ohne jegliche Flüssigkeiten. Leergewicht ist dann mit Ölen und einer Mindestmenge Sprit im Tank. Das Trockengewicht wurde gerne als Verkaufsargument genannt, ist aber im Grunde sinnfrei.

    Gruß

    Dirk



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  • ....vielleicht auch ohne Luft in den Reifen :?:      :lachen:

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    Gruß Klaus

  • Moin, bei den kleinen T und GTs liegt der Unterschied möglicherweise im Gewicht der Gabel. T ist komplett aus Stahl, GT ist Alu. Beim Büffel wird ein Trockengewicht von 214-230 kg angegeben. Die 214 kg sind dann womöglich ohne jede Flüssigkeit , Batterie und Wkz. Meine 750 J hat vollgetankt damals beim TÜV fast 260 kg auf die Wage gebracht. Die MAB Modelle sind mit 253 kg angegeben. Das ist der Wert in den dt. Papieren mit vollem Sprit und Öltank, Kühlwasser und Werzeug, also betriebsbereit. Gruss Martin

  • Also LMAB sind alle trocken mit 230 angegeben, da machen die 253 Sinn. 2,2l im Getriebe, 1,8l im Öltank, 4,5l Wasser plus 17l Sprit machen grob die 23kg.


    Dirk, was hast hinten für einen Reifen drauf. Seitdem ich den BT46 in 120 draufhabe krieg ich ihn kaum noch drauf und runter ist auch ein Problem, da keine Luft mehr zwischen Reifen und Boden.


    Martin: ich denke mal die Tauchrohre machen keinen wirklichen Unterschied, aber ich werde sie mal wiegen. Was ich spannend fand, als ich einen T 250und einen GT 250 Kupplungsdeckel gewogen habe, hatte ich eine Differenz von ca. 400g, wenn ich mich recht erinnere. Weiß aber nicht mehr von welchem GT Modell.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • Dirk, was hast hinten für einen Reifen drauf. Seitdem ich den BT46 in 120 draufhabe krieg ich ihn kaum noch drauf und runter ist auch ein Problem, da keine Luft mehr zwischen Reifen und Boden.

    eben jenen....

    Gruß

    Dirk



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  • Nicht wenn dabei die Federung noch eingedrückt werden muß.

    verstehe ich trotzdem nicht. Wenn keine Luft mehr zwischen Boden und Reifen ist, wenn sie auf dem Hauptständer steht, sollte der Kraftaufwand deutlich geringer sein, den Ständer "über den Punkt" zu bringen?! Welche Federung musst du denn eindrücken, wenn du das Moped hoch bocken willst?

    Gruß

    Dirk



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  • Okay, dann werd ich einfach nur alt. Früher ging es leichter.

    Das glaub ich dir aufs Wort.

    Vor Publikum bocke ich die sicher nicht mehr mit dem Hauptständer auf.

    "Like tasting beer for the first time or losing one's virginity, seeing a Gt750 is never forgotten"

  • Das glaub ich dir aufs Wort.

    Vor Publikum bocke ich die sicher nicht mehr mit dem Hauptständer auf.

    dann bin ich damit wohl doch nicht alleine. Ich reiße mir mittlerweile gefühlt fast die Arme dran aus. Früher ging das ja auch nicht leicht, aber es ging. Vielleicht muß ich häufiger mal in mein Garagen-"Gym", Aufbocktraining machen? :winking_face_with_tongue:

    Gruß

    Dirk



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  • dann bin ich damit wohl doch nicht alleine. Ich reiße mir mittlerweile gefühlt fast die Arme dran aus. Früher ging das ja auch nicht leicht, aber es ging. Vielleicht muß ich häufiger mal in mein Garagen-"Gym", Aufbocktraining machen? :winking_face_with_tongue:

    Tja...Männer...wir werden alle nicht jünger, nee sogar älter :idee: ...was für eine Erkenntnis :!:


    Aber Muckis trainieren wird besonders im Alter immer wichtiger, wobei ich keine Ahnung vom Büffelaufbocken habe, jedenfalls geht die 550er ganz easy, wenn man's denn beherrscht und in Übung ist :!: , auf den Hauptständer...die 250er geht nur mit höherem Kraftaufwand rauf, obwohl die ja um Einiges leichter ist.

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    Gruß Klaus

  • Ich glaube es gab größere Toleranzen bei der Befestigung der Ständeraufnahmen. Meine 750 A konnte ich mit einer Hand auf den Hauptständer ziehen, die J braucht echten Krafteinsatz.

    Vielleicht sollten die Drehpunkte des Hauptständers auch regelmäßig gereinigt und geschmiert werden. Das wird oft vernachlässigt.

  • Im Vergleich meiner 250 zu einer damaligen Honda 250, war die Suzuki beim aufbocken ein Schwein. Die Honda dagegen konnte man mit 2 Fingern aufbocken.


    Ich glaube Suzuki hat die Anlenkpunkte nicht richtig berechnet. Es könnte aber auch die Form des Ständerfußes sein.

    Büffel ist einzig, aber nicht artig

  • ja, die Kinematik ist bei den ollen Dingern einfach Scheiße. Aber da jetzt noch was neues erfinden? Och nööööö.... Wozu gibt's denn Seitenständer?

    Gruß

    Dirk



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  • ich denke, das Problem ist der Ausleger, auf den du drauf latschen musst. Der bringt keine vernünftige Übersetzung. Der müsste im aufgebockten Zustand deutlich weiter nach hinten reichen. Beim (J-)Büffel brauchst du gefühlt echt die meiste Kraft zum hoch reißen. Der Ständerhebel bringt gefühlt nix. Das ist aber bei der T500 oder GT250 aber auch nicht ganz viel anders. Nur nicht so ausgeprägt.

    Im Optimalfall stehst du auf dem Hebel und ziehst nach oben. Beim Büffel musst du auch noch am Lenker reißen.

    Gruß

    Dirk



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  • Die GT 250 ging schon sehr schlecht auf den Hauptständer.

    Selbst die Goldwing ging damals um welten besser rauf

    und runter. Trotzdem kriege ich auch heute die GT noch

    aufgebockt, während ich darauf sitze.

  • Die GT 250 ging schon sehr schlecht auf den Hauptständer.

    Selbst die Goldwing ging damals um welten besser rauf

    und runter. Trotzdem kriege ich auch heute die GT noch

    aufgebockt, während ich darauf sitze.

    :h    :?:

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    Gruß Klaus