Orischinalregler-Live-Funktionstest

  • Sodale, heute erste Saisonausfahrt mit der GT550. Auch in dieses Moped habe ich Geld für ein Voltmeter investiert, :ja: auch ein KOSO Mini 3...wie bei der 250er direkt an die Batteriepole angeklemmt.

    Nach dieser Ausfahrt, die mir sprichwörtlich die Augen geöffnet hat, habe ich nunmehr doch etwas Bedenken, was die Funktion dieses mechanischen Reglers angeht.


    Im Gegensatz zu dem Nachrüstregler/-gleichrichter bei der GT250, wo über das komplette Drehzahlband ein kontinuierlicher und gleichmäßiger Anstieg der Ladespannung zu verzeichnen ist, gibt es bei der GT550 hier ganz unterschiedliche, extrem schwankende Werte, teilweise bei niedrigen Drehzahlen Werte von knapp über 14V und bei höheren Drehzahlen eher etwas niedrigere Spannungswerte von 13,5 - 13,8V.

    Kann mir das jemand erklären? Hängt das mit der Funktion des mechanischen Reglers irgendwie zusammen?

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Du hast also eine Schwankungsbreite von 0,5 Volt über den ganzen Drehzahlbereich.

    Ist eigentlich nicht der Rede wert; zeigt aber, daß der vielgeschmähte elektromechanische Regler sehr gut arbeitet.

    Ich möchte bezweifeln, daß die Bordspannung mit einem elektronischen Regler an der Drehstrom-LiMa stabiler ist.


    Die Anlagen von der 250er und 550er kannst Du nicht direkt vergleichen wegen der anderen Bauart und Funktionsweise.

  • Du hast also eine Schwankungsbreite von 0,5 Volt über den ganzen Drehzahlbereich.

    Ist eigentlich nicht der Rede wert; zeigt aber, daß der vielgeschmähte elektromechanische Regler sehr gut arbeitet.

    Ich möchte bezweifeln, daß die Bordspannung mit einem elektronischen Regler an der Drehstrom-LiMa stabiler ist.


    Die Anlagen von der 250er und 550er kannst Du nicht direkt vergleichen wegen der anderen Bauart und Funktionsweise.

    ...ja OK, wenn man es so sieht, hast du natürlich Recht.


    Mich hat hauptsächlich irritiert, dass die höchsten Ladespannungen eher bei niedrigen Drehzahlen zu verzeichnen waren bzw. sind und das erschien mir ziemlich unlogisch...

    Und noch ein Unterschied zur GT250...im Leerlauf lande ich bei der 550er (mit Fahrlicht) bei 12,2 V.


    Liegt dann vermutlich an den im Vergleich zur "LED-gestärkten" 250er deutlich stärkeren Verbrauchern mit H4 Licht usw.

    Und bei Leerlaufdrehzahl von 1100 U/min ist auch die Kokusan Drehstrom-LiMa ziemlich schwach auf der Brust :?:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Hallo Klaus,

    die Leistung der Lima ist natürlich von der Drehzahl abhängig, das sind dann im Leerlauf die von dir gemessenen ca. 12,2 V. Ohne Licht sind es übrigens schon über 13 V. Alles ungeregelt, also mit maximalem Erregerstrom. Wenn du dann die Drehzahl erhöhst, steigt auch die Spannung bis zum eingestellten Regelpunkt (mit Licht bei ca. 3500/min). Darüber fängt der Regler an zu arbeiten und reduziert den Erregerstrom und damit die Spannung. Alles so gewollt und in Ordnung.


    Gruß

    Bernard

  • Hallo Klaus,

    die Leistung der Lima ist natürlich von der Drehzahl abhängig, das sind dann im Leerlauf die von dir gemessenen ca. 12,2 V. Ohne Licht sind es übrigens schon über 13 V. Alles ungeregelt, also mit maximalem Erregerstrom. Wenn du dann die Drehzahl erhöhst, steigt auch die Spannung bis zum eingestellten Regelpunkt (mit Licht bei ca. 3500/min). Darüber fängt der Regler an zu arbeiten und reduziert den Erregerstrom und damit die Spannung. Alles so gewollt und in Ordnung.


    Gruß

    Bernard

    ...dann könnte es also schon sein, dass bei der Drehstrom-LiMa bei niedrigen Drehzahlen unterhalb dieses eingestellten Regelpunktes durchaus Spannungsspitzen von deutlich über 14V entstehen können, was ja evtl. auf Dauer bei GEL- und AGM-Akkus problematisch sein könnte :?: Oder hab ich da was falsch verstanden?

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Eingestellter Regelpunkt entspricht einer gewissen Spannung. Wenn diese erreicht ist, wird der Erregerstrom begrenzt und damit Leistung und abgegebene Spannung der LiMa. Die Einstellung erfolgt über dieses kleine Schräubchen am Regler.

    Spannungsspitzen bei niedrigen Drehzahlen sind zumindest mit Licht aufgrund kleiner Leistung der LiMa unmöglich. Ansonsten s. o.. Wie schnell bzw. träge der mechanische Regler anspricht weiß ich nicht. ich habe den Regelpunkt so bei knapp 14 V und hatte noch nie eine Batterie die vorzeitig gestorben ist. Die elektronischen Regler sprechen vielleicht schneller an, haben aber meiner Erfahrung nach einen Regelpunkt von mindestens 14,5 V.


    Gruß

    Bernard

  • Eingestellter Regelpunkt entspricht einer gewissen Spannung. Wenn diese erreicht ist, wird der Erregerstrom begrenzt und damit Leistung und abgegebene Spannung der LiMa. Die Einstellung erfolgt über dieses kleine Schräubchen am Regler.

    Spannungsspitzen bei niedrigen Drehzahlen sind zumindest mit Licht aufgrund kleiner Leistung der LiMa unmöglich. Ansonsten s. o.. Wie schnell bzw. träge der mechanische Regler anspricht weiß ich nicht. ich habe den Regelpunkt so bei knapp 14 V und hatte noch nie eine Batterie die vorzeitig gestorben ist. Die elektronischen Regler sprechen vielleicht schneller an, haben aber meiner Erfahrung nach einen Regelpunkt von mindestens 14,5 V.


    Gruß

    Bernard

    Bernard...noch ne Frage, bin halt, was Elektrik angeht, blutiger Laie...


    Die vorherige Motobatt MB10U hatte 14,5 Ah...der jetzt als Ersatz eingebaute NRG-AGM-Akku hat jedoch "nur" 11,5 Ah...ist es da logisch, dass ich den Regelpunkt am Regler korrigieren musste ???

    Habe die Verstellschraube hierzu etwas weiter rausgedreht...

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Nein Klaus, das ist nicht logisch. Die Ah-Zahl gibt die Ladungsmenge an, die in die Batterie passt, mit der Spannung hat das nichts zu tun.

    :leute: Mann oh Mann, ich geb's auf...

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • ....ganz einfach, die Motobatt hat sich im Preis stark nach oben verändert, kostet zwischenzeitlich fast 80 €, und die Ersatzlösung NRG YB10L kostete nicht mal 30 € und bei dem Preisunterschied :?:


    Semer Schwoba oder et ??? :lachen:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Daran sollte es aber nicht liegen. Original gab's glaube ich nur 10 Ah.


    Gruß

    Bernard

    Stimmt genau, deshalb habe ich mich auch auf diesen "Versuch" eingelassen, mal sehn wie lange der 11,5 Ah Akku durchhält.

    Die Motobatt habe ich ja vorzeitig durch Unachtsamkeit :dalarm: geschrottet...das passiert mir nicht mehr, da der Pluspol jetzt geschützt ist...

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Sodale, heute erste Saisonausfahrt mit der GT550. Auch in dieses Moped habe ich Geld für ein Voltmeter investiert, :ja: auch ein KOSO Mini 3...wie bei der 250er direkt an die Batteriepole angeklemmt.

    Nach dieser Ausfahrt, die mir sprichwörtlich die Augen geöffnet hat, habe ich nunmehr doch etwas Bedenken, was die Funktion dieses mechanischen Reglers angeht.


    Im Gegensatz zu dem Nachrüstregler/-gleichrichter bei der GT250, wo über das komplette Drehzahlband ein kontinuierlicher und gleichmäßiger Anstieg der Ladespannung zu verzeichnen ist, gibt es bei der GT550 hier ganz unterschiedliche, extrem schwankende Werte, teilweise bei niedrigen Drehzahlen Werte von knapp über 14V und bei höheren Drehzahlen eher etwas niedrigere Spannungswerte von 13,5 - 13,8V.

    Kann mir das jemand erklären? Hängt das mit der Funktion des mechanischen Reglers irgendwie zusammen?

    Ich habe auch eine Voltmeter.

  • Ich habe auch eine Voltmeter.

    Lob...Lob....Pit das sieht ja eindeutig professioneller aus, als meine Lösung... 👍🏻👍🏻👍🏻

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Leider habe ich die Winterbastelei nicht dokumentiert. Ist wirklich eine Bastelei. Nichts für schwache Nerven.

    Der Grund dafür war, daß ich mir 3 Batterien geschrottet habe. Ich dachte erst "defekte Batterie erwischt" - umgetauscht. Dann die Nächste. Dieses mal eine Gel-Batterie. Schon wieder kaputt. Dann endlich habe ich mal die Spannung gemessen. War deutlich zu hoch. Über 15V. Versucht den Regler einzustellen. Vergebens. Anderen Regler eingebaut. Lief erst. Dann das Gleiche Spiel. Schlußendlich habe ich einen modernen Regler und seitdem ist Ruhe. Zur Kontrolle wollte ich aber ein Voltmeter das ich ganz dezent wärend der Fahrt sehen kann und zusätzlich noch einen USB Anschluß für das Handy, welches ich mit SENA als Navi nutze.

    Als Basis dient das Gerät:

    pasted-from-clipboard.jpg

    Google-Ergebnis für https://m.media-amazon.com/images/I/61ITzvagjnL.jpg


    Das habe ich hinter dem Lampenhalter montiert.

    pasted-from-clipboard.jpg


    pasted-from-clipboard.jpg


    Da kann ich die Anzeige aber nicht sehen.

    Also 7-Segmentanzeige ausgelötet. Dafür ein Kabel mit entsprechend vielen Adern dran. (Das ist wirklich eine Fummleri).

    Einen Stecker dazwischen, weil die Armaturen müssen ja auch mal ab.


    Das Alublech kann man rausnehmen.

    pasted-from-clipboard.jpg

    Ich habe mir eine Vorrichtung zum Spannen in der Fräsmaschine gebaut und habe das gelb markierte Feld ausgefräst. Die Ecken musste ich dann noch feilen.

    Das runde Loch habe ich von hinten mit einem Schälbohrer

    pasted-from-clipboard.jpg

    aufgebohrt


    pasted-from-clipboard.jpg


    Die Frage war dann, wie fixiere ich die 7-Segmentanzeige, daß ich sie von hinten durch das Loch bis vor das Alublech schieben und befestigen kann.

    Da habe ich lange gegrübelt. Schlußendlich wurde es eine Konstruktion aus Modellbau Sperrholz. Lässt sich einfach verarbeiten und kleben.

    Vielleicht baue ich im Winter das nochmal aus um Fotos zu machen.


    Wäre da nachfrage da, nach so einem Umbau?

    Vielleicht könnte man das professioneller machen. Die Halterung als 3-D Druck usw.


    Gruß Pit


    PS: Wer fährt denn auf das deutsche Wasserbüffeltreffen nach Österreich?

  • Leider habe ich die Winterbastelei nicht dokumentiert. Ist wirklich eine Bastelei. Nichts für schwache Nerven.

    Der Grund dafür war, daß ich mir 3 Batterien geschrottet habe. Ich dachte erst "defekte Batterie erwischt" - umgetauscht. Dann die Nächste. Dieses mal eine Gel-Batterie. Schon wieder kaputt. Dann endlich habe ich mal die Spannung gemessen. War deutlich zu hoch. Über 15V. Versucht den Regler einzustellen. Vergebens. Anderen Regler eingebaut. Lief erst. Dann das Gleiche Spiel. Schlußendlich habe ich einen modernen Regler und seitdem ist Ruhe. Zur Kontrolle wollte ich aber ein Voltmeter das ich ganz dezent wärend der Fahrt sehen kann und zusätzlich noch einen USB Anschluß für das Handy, welches ich mit SENA als Navi nutzen....


    Gruß Pit

    Hallo Pit...interessant, dein Batterieschrottprogramm 🤭🤭🤭 ...

    Ich hab ja meine 6 Jahre alte Motobatt AGM Batterie kurz vor Beginn dieser Saison geschrottet durch nen selbst verursachten Kurzschluss mittels Flachzange, die ich auf der Batterie abgelegt habe...ja,ja ich weiß... :dalarm:

    Deshalb neue Batterie eingebaut und jetzt zu Beginn der Saison zusätzlich mit Voltmeterüberwachung durch das KOSO MINI3


    Ich habe mich ja hier im Forum schon dem Gelächter der Elektroinschenöre und sonstigen Elektrikexperten preisgegeben 🤭 weil ich ja in der Vergangenheit ohne Voltmeter nie mitbekommen habe, ob und wie der serienmäßige Regler tatsächlich arbeitet.

    Heute hab ich wieder ne Ausfahrt gemacht und 240 km über die Alb genießen können.

    Wie bei den ersten 2 Ausfahrten konnte ich wieder feststellen, dass nach dem Losfahren auf den ersten 10 - 15 Kilometern im niedrigen Drehzahlbereich (2000 - 3000 U/min) die Voltanzeige teilweise bis knapp über 15V ging...über 3000 war alles im grünen Bereich, 13,8 - 14,4 V.

    Wenn die Kiste dann betriebswarm ist, womöglich gilt das auch für den Regler :kratz: :nixwiss: , dann ist die Ladespannung auch im unteren Drehzahlbereich unter besagten 14V.


    Jetzt frage ich mich, ist das normal bei dem Regler, war das womöglich immer so oder wurde der Regler durch den Batteriekurzschluss irgendwie beschädigt  :?:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus

  • Leider habe ich die Winterbastelei nicht dokumentiert. Ist wirklich eine Bastelei. Nichts für schwache Nerven.

    Der Grund dafür war, daß ich mir 3 Batterien geschrottet habe. Ich dachte erst "defekte Batterie erwischt" - umgetauscht. Dann die Nächste. Dieses mal eine Gel-Batterie. Schon wieder kaputt. Dann endlich habe ich mal die Spannung gemessen. War deutlich zu hoch. Über 15V. Versucht den Regler einzustellen. Vergebens. Anderen Regler eingebaut. Lief erst. Dann das Gleiche Spiel. Schlußendlich habe ich einen modernen Regler und seitdem ist Ruhe. Zur Kontrolle wollte ich aber ein Voltmeter das ich ganz dezent wärend der Fahrt sehen kann und zusätzlich noch einen USB Anschluß für das Handy, welches ich mit SENA als Navi nutze.

    Als Basis dient das Gerät:

    pasted-from-clipboard.jpg

    https://www.google.de/imgres?q…xXRBNsEHVK2NtoQM3oECCgQAA

    Hi ,

    danke für die Info. Evtl wäre es einfacher geworden, wenn Du die Voltanzeige und USB Lader separat genommen hättest.

    Voltanzeige bekommst Du schon in sehr kleinen Abmessungen.


    Aber gut gemacht

    Grüße

    Frank

    Grüße
    Frank

  • Sodale, jetzadle...Heute mit etwas zurückgedrehter

    ( a Muggaseggele :?: ) Einstellschraube ne Ausfahrt gemacht...im unteren Drehzahlbereich bei Ortsdurchfahrten und auf den ersten 15 Kilometern wie gehabt, gibt es die höchsten Ladespannungswerte...die gingen bis um die 14,8 V...beim Gasgeben und höherer Drehzahl fällt dann die Spannung kontinuierlich ab...im Fahrbetrieb (4. u. 5. Gang) bewege ich mich mit der GT550 auf Landstraßen bei 80 - 100 km/h mit Drehzahlen zwischen 3000 und knapp über 4000 U/min...


    Hierbei bleibt die Spannung ziemlich konstant bei Werten zwischen 13,5 und 13,8 V...so bin ich zufrieden und fahre jetzt einfach mal entspannt mit dem ollen Regler weiter...


    Und wenn er nicht gestorben ist, dann fahr ich munter weiter...

    :lachen:

    ca. 1400 Beiträge futsch...und tatsächlich Mitglied seit Oktober 2011
    :heuldoch:
    also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...


    Gruß Klaus