Honbürste für SCEM Zylinder

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    • Honbürste für SCEM Zylinder

      Guten Morgen Hat jemand eine Honbürste Korn 240 für Durchmesser 61mm abzugeben? Möchte nicht unbedingt eine Neue kaufen für 1x gebrauchen.
    • Kauf diese, kann man immer gebrauchen: ebay.de/itm/BGS-Honwerkzeug-Ho…8e3b1d:g:F9AAAOSw3~df7msJ
      Btw: Honen ist kein Bürsten sondern ein oszillierender Feinschleifprozess!
      Gruss Martin
    • Ich will die SCEM Beschichtung nicht wegschleifen sondern lediglich die Honschleifstruktur auffrischen damit sich neue Kolbenringe wieder anpassen und dichten können. Das macht mann halt mit einer flexiblen Honbürste.
    • Moin,

      erst mal: Ich würde an eine SCEM-Beschichtung nicht herum honen/schleifen. Erstens ist die schon neu sehr dünn und unterliegt in deinem Fall schon einem Verschleiß von - wie du in "über mich" schreibst - 80000km. Dann sind diese sogenannten Honbürsten nur zum entgraten von Querbohrungen/Kanälen in einer neuen Bohrung geeignet und nicht zum honen und schließlich dient das honen nicht der Anpassung von Kolben/-ringen und Zylinder, sondern der definierten Herstellung des Maßes und einer Oberflächenstruktur der Zylinderwand, die dazu geeignet ist, das Öl an der Zylinderwand zu halten und damit die Schmierung sicher zu stellen.

      Wenn du deinen Zylindern was Gutes tun möchtest, geh damit zum Motoreninstandsetzer deines geringsten Misstrauens und lass den die Zylinder mal begutachten. Einmal durchmessen und optisch kontrollieren. Wenn der dann meint, da einmal durch honen zu können oder müssen, ist das o.k. Wenn du mit so einer geometrisch völlig unbestimmten Bürste durch die Zylinder wurstelst und sie dabei im schlimmsten Fall noch beschädigst, ärgerst du dir ein zweites Loch in den Allerwertesten und hast nix gewonnen. Wenn der Instandsetzer das macht und beschädigt dabei deine Zylinder, geht das im Normalfall auf seine Kappe. Aber auch der wird da wahrscheinlich jede Haftung ablehnen. Und der weiß, warum.
      Denk dran, eine neue Beschichtung kostet ab 200€ pro Zylinder aufwärts. Aber nur, wenn die Grundbohrung noch völlig unbeschädigt ist. Muss die auch erst wieder hergestellt werden, wird es sauteuer!

      Fazit: Ich mache ja schon wirklich viel, aber davon würde definitiv ich die Finger lassen. Diese seltsamen "Hon"-Bürsten sind auch so eine Erfindung, die man auf den Markt für Hobbybastler niemals hätte loslassen dürfen. Honen ist ein geometrisch genau bestimmter Prozess, um das Bohrungsmaß zu perfektionieren und die angesprochene Struktur zu schaffen, diese seltsamen Bürsten sind dafür völlig ungeeignet. Damit machst du höchstens fürs gute Gewissen ein lustiges Muster in den Zylinder. Nur meine unwesentliche Meinung.....

      Gruß
      Dirk

      @Martin: die besagten Honbürsten sind diese Klobürsten hier
      Über 1000 Beiträge, alle weg :klo:
      Dann eben von vorne........scheiß drauf :D
    • Dass man mit diesen Kugelbürsten einen eben ausgespindelten, sprich gebohrten, Zylinder nicht auf das Fertigmass "hohnen" kann, steht wohl hier ausser Frage! Zum Reinigen und Glätten einer "gebrauchten" (aber noch masshaltigen)Bohrung, z.B. vor der Montage eines neuen Kolbens, oder nach Entfernen einer "Macke" an einer Kanalkante, ist diese Bürste aber sehr wohl geeignet. Zum Entfernen von Flugrost (unter Beigabe von etwas Sunnen Hohnöl) aus einer Zylinderbohrung gibt es nmM. nichts Besseres! Und andere Anwendungen im Bereich Bohren und Hohnen von Zylindern würde ich Laien in diesem Fach nicht empfehlen, insofern haben die Bürsten auch im Hobbyschrauberbereich durchaus eine Berechtigung! Das richtige Werkzeug, aber halt nur für die vorgesehene Verwendung ;) !

      Karl
    • Moin Karl,

      in einer Gussbuchse, zum reinigen und entgraten, ist die Lokusbürste ja o.k. In einem beschichteten Zylinder kann das aber für die Beschichtung tödlich sein, wenn das Ding mal etwas mehr im Kanal einhakt. Das würde ich mir vorher 3x überlegen, ob ich das mache.
      Und ein sauberes Honbild, das nachher auch wirklich funktioniert, wird ein Laie damit auch kaum bis gar nicht hin bekommen. Vielleicht kann man auch die Klemmer-Reste aus ner Gussbuchse damit raus kratzen, aber auch da würde ich dann doch eher zur Natronlauge greifen.

      So im 100er Keramikrohr bei hartnäckigen Rückständen könnte ich mir durchaus eine gewisse Wirksamkeit vorstellen. Geht halt mit dem steifen Drahtstiel nur schlecht um die Ecke :D

      Gruß
      Dirk
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