Gummis Gasgestänge

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Gummis Gasgestänge

      Hallo, hat jemand einen Tip für mich, wie ich die Gummis an den Hebeln über den Vergasern (550 B) zerstörungsfrei montieren kann? Hatte völlig aufgelöste Faltenbälge an den Vergasern und habe bei der Demonatage Risse in den oberen Gummis hinterlassen. Oder kann ich die einfach auch kleben (sind ja nicht ganz billig)? Falschluft ist ja an den Hebeln vermutlich kein Problem. Danke für die Hilfe.
    • Hi,

      meine ober Gummiabdeckungen hatte vereinzelt auch einen Riss. Da die neuen Faltenbälge aber ganz dicht
      am gestäge anliegen und gesichert sind , gehe ich mal nicht von möglicher Falschluft aus.
      Also hab ich die Risse mit Cyancrylatkleber ( Sekundenkleber) geflickt.
      Grüße
      Frank
    • Hallo,

      danke für den Tip. Werde mein Glück auch mit Sekundenkleber versuchen und dann berichten. Trotzdem zwecks der Neugier: Wie kriegt man die Dinger aufgezogen, ohne sie zu beschädigen?

      VG Helmut
    • Hallo Helmut...

      ich habe 2 Vergaserbänke für die GT550 instandgesetzt und mir ist es mit den oberen Reprogummis aus England (evtl. sind ja die Originalen besser/flexibler?) nicht gelungen, alle Gummis ohne Beschädigungen aufzuziehen....
      Ich vermute mal, dass man die Gummis ohne Beschädigungen bei total demontierter Betätigungswelle draufkriegt, das war mir aber zu umständlich/aufwändig.

      Möglicherweise geht es ja auch, wenn man die Betätigungswelle lockert, also quasi die Schrauben der Hebelarme für die 3 Vergaser öffnet und die Welle jeweils soweit verschiebt, dass man das Gummiteil dann von hinten über den Hebelarm drüberziehen kann, was die montierte Betätigungswelle ja verhindert....

      Evtl. muss man zusätzlich den oberen Hebelarm komplett demontieren, dann den Gummi auf den unteren Teil der Vergaserbetätigung draufstecken und soweit nach unten verschieben, dass man oben die Hebelarme wieder montieren kann.

      Keine Ahnung ob das so funktioniert....müsste man mal ausprobieren...aber da fahr ich lieber mit dem Moped... :D
      Habe deshalb die leicht eingerissenen Gummis mit einem dauerhaft flexibel bleibenden Silikondichtmittel (Reinsosil) geflickt/geklebt...bei den oberen Gummis kann es keine Falschluft geben...diese haben def. nur den Schutz (vor Staub und Dreck) der oberen Hebelarmbetätigung zu gewährleisten....
      Probiers doch mal aus und berichte uns....
      ca. 1400 Beiträge futsch...
      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • Korrektur!!!

      ;( :kratz: :rolleyes:

      Ich habe mir mal meine Ersatzvergaserbatterie angeschaut...ich glaube was ich oben spekuliert habe, ist großer Quatsch....das Demontieren der Betätigungswelle wird nix bringen, weil der kritische Teil die untere Öffnung des Faltenbalges ist. Diese muss über den Hebelarm bzw. dessen Achsbefestigung am oberen Ende des Gasschiebergestänges drübergestülpt werden. Das ist der wohl sperrigste Bereich und genau da reißt der Gummi dann ein.

      Die andere, obere Öffnung des Gummis ist vom Durchmesser her kleiner und auch fester, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit diesem Ende über das vorgenannte Hebelstück drüber kommt??? Also Kommando zurück, das Problem mit der Gefahr des Einreißens am unteren Ende des Gummis lässt sich aus meiner Sicht wohl kaum vermeiden.....
      Sorry muss wohl wieder mal an der Vergaserbatterie rumbasteln...
      ca. 1400 Beiträge futsch...
      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • Also ich hab die auch einen mit riss gehabt und ihn dan durch ein neuteil ersetzt und sehr vorsichtig drüber gefummelt und ohne riss montiert

      Evt vorher in heissem wasser baden?
    • Hat jemand mal ein Bild zu diesem Thema?
      "Erst wenn der letzte Slick verrottet und die Nordschleife unter Moos verschwunden ist, werdet ihr einsehen, dass man mit Hotelbetten keine Rennen fahren kann!" ?by onkelheri

      http://www.schueller-metallbau.de/
    • Find ich beeindruckend, wieviele Antworten kommen! :) Fühl ich mich gleich gut aufgehoben, weil ich grad wieder am Verzweifeln bin:
      Die Gummitüllen waren bei mir ja völlig zerlaufen. Jetzt steh ich beim Zusammenbau vor der Frage, ob die obere Öffnung auf den Ansatz der Kontermutter soll oder nur auf der Gewindestange läuft. Gewindestange ist nicht luftdicht, Ansatz Kontermutter läßt kein Verstellen/Verdrehen mehr zu, weil der Gummi auf dem Ansatz nicht gleitet. Oder hab ich falsche Tüllen?
      Ein Bild von der ganzen Chose mache ich morgen beim nächsten Versuch.
      (Ich tät so gern wieder ein Rängdängdäng hören)
    • Moin!
      Die original Gummibälge damals ließen sich zu Anfang weit genug dehnen, um sie zerstörungsfrei zu (de-)montieren. Nach ca. 15 -20 Jahren war damit Schluß. Ich kaufte dann nochmal neue Originalteile, auch diese ließen sich einwandfrei montieren (und hatten noch einen akzeptablen Preis). Die unteren Faltenbälge begannen aber schon nach wenigen Jahren (ca. 4) an zu kleben und zu schmieren. (wegen des veränderten Kraftstoffs?) Bei der letzen Vergaserüberholung habe ich darum preiswerte Faltenbälge aus dem Zubehör verwandt und die oberen Gummis weggelassen, da ich sowieso nur bei Schönwetter fahre.
      Um die Schieber einzustellen(synchronisieren), muß man die oberen Gummis zurückschieben, wobei sie dann auch wieder reissen können.
      Der Faltenbalg wird oben auf den entsprechenden Sitz an der Stellmutter geschoben. Wenn man etwas Fett dranmacht, läßt sich die Stellmutter auch im Faltenbalg verdrehen.

      im Bild nicht-original Bälge.

      Vergaser_Faltenbalg_02.jpg Vergaser_Faltenbalg_03.jpg

      bis dann
      Markus
    • Also ich musste bei einer Batterie 3 neue Reprogummis draufziehen...2 davon gingen ohne Riss, aber bei Einem ist es mir nicht gelungen...trotz Verwendung von reichlich Fett und vorsichtigem Vorgehen. Ich denke die Originalen müssten von der Qualität eindeutig besser (gewesen) sein.
      Aber wie gesagt, man kann ja kleben bzw. flicken und das hält jetzt schon seit 2012....
      Zu deinem zuletzt angeführten Problem mit den unteren Faltenbälgen kann ich Dir nicht so richtig folgen Helmut.
      Ein Bild wäre def. hilfreich!!!

      Gerade erst gesehen...dank dem Bild von Markus dürfte sich deine Frage erledigt haben, oder nicht Helmut??
      ca. 1400 Beiträge futsch...
      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • markush wrote:

      Die unteren Faltenbälge begannen aber schon nach wenigen Jahren (ca. 4) an zu kleben und zu schmieren. (wegen des veränderten Kraftstoffs?) Bei der letzen Vergaserüberholung habe ich darum preiswerte Faltenbälge aus dem Zubehör verwandt und die oberen Gummis weggelassen, da ich sowieso nur bei Schönwetter fahre.



      bis dann
      Markus
      Bezugsquelle der faltenbälge?

      Ich hab meine nun zum zweiten mal gewechselt.
    • Bezugsquellen, Adressen z.B. auf meinen Seiten:
      suzuki-gt380.de/gt380_dateien/motor/Vergaser/
      suzuki-gt250.de/index.php?b=4&m=M8

      Die auf meinen Bildern oben sind von Schreiber (unter oberem Link);
      da schneidet man das dünne Ende + 2,5 Falten ab.
      Auf den Bildern hatte ich 3 Falten abgeschnitten und ohne extra Befestigung unten montiert.
      Das hielt erst, aber nach einigen Monaten mit Spritdämpfen und Motorwärme löste sich der Balg manchmal unten. Schön beim Mittleren, wo man so gut drankommt. :evil:
      Das nächste Mal habe ich die erwähnten 2,5 Falten abgeschnitten und die Bälge unten mit Kabelbinder befestigt.
      Oben mit zufällig rumliegenden passenden Vierkantgummidichtringen zusätzlich befestigt; passende O-Ringe oder auch Kabelbinder werden es auch tun.
      Aktuelleres Bild folgt in Kürze.

      Ich habe die Bälge mit Talkum behandelt, damit sie bei längerer Standzeit speziell innen nicht so leicht zusammenkleben.
    • Hallo Helmut...
      ich habe die unteren Gummis, auch hier, wie schon geschrieben, Repros aus UK, die oben und unten absolut dieselben Maße wie die Originalen haben, an einer Vergaserbank mit den serienmäßigen Minirohrschellen befestigt...oben liegen die so satt an, dass man da nix Zusätzliches braucht.

      An der 2. Vergaserbank habe ich die unteren Gummis unten einfach mit dem Silikondichtzeugs (Reinzosil) angeklebt....sieht zwar optisch nicht so doll aus, aber wer kuckt schon untern den Tank und schaut sich diese Gummis da an?
      Falls du noch zusätzlichen Input benötigst, kann ich dir folgende Infoseiten wärmstens empfehlen:

      Die Hauptseite

      oldjapanesebikes.com/

      und dann die Infoseite für unseren GT's

      oldjapanesebikes.com/mraxl_GT_Resource/index.php

      Viel Erfolg bei der Instandsetzung deiner Rängdängdäng
      ca. 1400 Beiträge futsch...
      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • Hallo Männer,

      ich konnt's kaum glauben, aber nach dem 8. Tritt war es wieder da, das Rängdängdäng!

      Pro Jahr Stillstand ein Tritt, das ist schwer in Ordnung. Klingt gut, riecht gut, jetzt wird sie noch ein bisschen aufgehübscht. Der Polierbock steht schon parat. Na ja, § braucht sie vielleicht auch noch. Und es werden bestimmt noch eine Menge Sachen nicht gleich funzen (Kupplung klebt und so), aber sie läuft.

      Vielen Dank für eure Unterstützung.

      VG Helmut
    • Super Helmut...

      8 Tritte sind voll in Ordnung! Und wie sieht's beim Laufen hinter der Maschine aus? Rauch wie bei ner Lokomotive?

      Also Gratulation zum erfolgreichen Erststart.....

      :laola:


      Wie wär's mal mit ein paar Bilder von der SUZI?????
      ca. 1400 Beiträge futsch...
      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • Lokomotivenrauch hätte ich auch erwartet, war aber nicht. Eher wenig Rauch, was mich eher mißtrauisch gemacht hat, ob vielleicht die Ölleitungen zugesetzt haben. Aber aus jedem Topf pröttelt es so leise bläulich und es riecht gut. Wie kann man feststellen, ob die Ölzufuhr stockt? Also vor dem Kolbenklemmer... ;)

      Hier mal ein Bild vor dem Zerlegen, als die Vergasergummis noch der Schwerkraft folgend in den Gasschiebern verschwunden waren.

      Nicht schön, aber praktisch ist der Becker-Kettenkasten mit den MZ-Rohren. Habe inzwischen ein Kettenblech aufgetan, bau ich vielleicht wieder zurück.

      gt.jpg

      VG Helmut
    • Hallo Helmut...sieht doch eigentlich ganz passabel aus...da reichen sicherlich wenige kosmetische Maßnahmen aus.
      Das mit dem Kettenkasten ist zwar optisch eher von Nachteil aber die ständige Kettenschmiererei mit anschließendem Abwurf des Fettes im gesamten Heckbereich auf Schwinge Hinterrad usw. nerven mich schon...

      Hat die GT550 B eigentlich noch die SRIS Ventile? Hast du nachgeprüft, ob nach der längeren Standzeit nennenswerte Ölrückstände im Kurbelgehäuse waren?

      Wenn du das mit der Ölversorgung tatsächlich prüfen willst, wirds relativ aufwändig. Dann müsstest du die Ölfördermenge der Ölpumpe prüfen bzw. messen...
      Da die SUZUKI-Ölpumpen aber sehr zuverlässig sind, würde ich mir darüber keine großen Gedanken machen.
      Ein häufiger Fehler bei den Ölpumpen ist eher die zu hohe Ölförderung durch falsche Montage der Ölpumpenachse. Wenn die um 180 ° verdreht montiert ist, dann räuchert die SUZI im Leerlauf ganz fürchterlich, was ja bei deinem Moped nicht vorliegt.
      Die Funktion der Ölleitungen bzw. der Kugelventile an den Banjoanschlüssen an Motorgehäuse und Zylindern könntest du aber relativ einfach checken...
      ca. 1400 Beiträge futsch...
      :heuldoch:
      also auf ein Neues...wir lassen uns nicht unterkriegen...

      Gruß Klaus
    • Update:

      Habe weiter zusammengebaut, u.a. den Luftfilter montiert. Sie springt begnadet gut an und mit montiertem Luftfilter (oder aus einem anderen, mir nicht bekannten) Grund raucht sie auch angemessen und überzeugend aus allen Pötten. Die Nachbarschaft soll ja schließlich auch was davon heben. :D

      Habe in einem anderen Fred den Tip mit dem eingelegten Gang auf dem Hauptständer und Tritt auf die Bremse bei gezogener Kupplung gelesen. Funzt prächtig, die verklebte Kupplung hat sich ganz sanft gelöst.

      Das mit der falsch eingebauten Ölpumpenachse hatte ich, als ich sie vor 20 Jahren gekauft habe. Bin fast verzweifelt, weil ich durch noch so viele Einstellversuche die Wolke nicht bändigen konnte, weil die Pumpe damit natürlich im Leerlauf praktisch auf Maximalförderung steht (damals gab's noch kein Internet). Ich hab damals einfach probiert, ob es umgekehrt besser ist und siehe da! War aber abenteuerlich, weil der Erfolg natürlich auch ein Motorschaden sein konnte.

      Aber alles gut, jetzt wird sie angehübscht. Sitzbank ist neu bezogen, nächste Woche geht's dem Alufraß an den Kragen. Was haltet ihr von Silikonwachs als Schutzschicht für poliertes Alu? Taugt das was?

      VG Helmut
    • Mein Büffel lief 400 km mit falsch rum eingebauter Achse, davon das Meiste Autobahn incl. einem Rennen mit einer BMW 1000 RS.
      Gruß Micha - der Anfänger, der auch schon etwas länger dabei ist.