Kolbenklemmer und Loch im Kolben: Motor total demontiern?

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    • Kolbenklemmer und Loch im Kolben: Motor total demontiern?

      Liebe Kollegen, ich war heute total paralysiert (s.u.) und versuchte, im alten Forum zu schreiben, was nicht ging. Nun konnte ich mich Marioseidank hier mit den alten Kontaktdaten neu anmelden und hoffe, daß Ihr mir dazu etwas sagen könnt: heute kam ich vom Stadtparkrennen Hamburg, völlig beseelt, daß die meisten Teilnehmer bei den Rennen wirklich alles gaben und am Limit fuhren (zum Schluß die luftgekühlten Porsche), und habe auf der Bahn (A23) den Hahn aufgerissen. Die GT 500, deren Kurbelwelle ich vor etwa 10 Jahren bei Bernd Braun überholen ließ (er hat auch den Motor wieder zum Laufen gebracht), hat meinen Ausdruck purer Lebensfreude nicht mitgemacht und kurz vor Elmshorn kam es zum plötzlichen Leistungsabfall: ich habe sofort die Kupplung gezogen, das Schlimmste ahnend, dann ausgerollt und kurz vor dem Ende nochmal die Kupplung kommen lassen: ging wieder, aber nur auf 1 Zylinder. Ich hatte auf Stehenbleiben keine Lust und bin dann mit 50 auf dem Standstreifen nach Hause gehumpelt. Dort kurz den Kopf demontiert: ein fettes Loch im Kolben. Leider auch Freßspuren oben am Zylinder und vor allem: ganz viele kleine Aluminiumkrümel im Kurbelgehäuse! Was soll ich nun machen? Den Motor ausbauen und total zerlegen und alles saubermachen (keine Zeit und keine Lust)? Oder Ausbauen und dann über Kopf das rechte Kurbelgehäuse über Kopf spülen und ausblasen und hoffen, daß die Simmeringen keinen abgekriegt haben? Oder gleich den Motor zu Bernd Braun schicken und dort auch gleich die Gangräder 4/5 wechseln lassen? Mußte soeben feststellen, daß seine Seite crankup.de nicht mehr geht. Weiß jemand, ob Bernd noch so etwas macht? Kann man irgendwie den einen (rechten) Kolben wechseln, ohne den anderen Zylinder abnehmen zu müssen? Ich weiß nicht, wie man sonst den Kolbenbolzen austreiben soll. Gibt es da einen Trick oder soll man auch den anderen (heilen) Zylinder demontieren, damit man Platz hat. Fragen über Fragen... mit der Bitte um Antworten. Vielen Dank schon mal!
    • Hallo, kenne die GT 500 nicht wirklich, also Allgemein. Für Kolbenbolzen ausziehen gibt es extra Werkzeug, nennt sich Kolbenbolzen Auszieher. Dann zum Klemmer, das hat immer einen Grund, wenn alles ok ist passiert das nicht. Wenn du jetzt nur den Kolben wechselst , dann passiert das gleiche irgendwann wieder. Es gab früher bei Suzuki Vergaser die von dem Atmosphärendruck abgekoppelt waren, die brauchen sehr viel größere Hauptdüsen, ca 60 Düsengrößen, wäre eine Möglichkeit. Die Art Vergaser funktioniert prima, hat aber keinen Überlauf. Ist das Nadelventil undicht kann der Motor halt voll laufen.Ansonsten Undichtigkeiten suchen oder auch eine zu frühe Zündeinstellung kann schuld sein, also lieber 2 Grad später als zu früh einstellen. Auswaschen kann funktionieren, würde ich aber nicht machen, lieber gleich richtig. Die Luftgekülten Motoren sind auch in ganz kurzer Zeit zerlegt, da reicht die Mittagspause. Man hat halt nie Bock drauf :-))
    • Hi
      Zylinder runter
      Bolzen bekommste schon raus
      Moped auffn Kopf
      Kurbelhaus spülen ausblasen nachölen nicht vergessen wenns länger dauert
      das taugt hab ich schon mehrmals
      neuer Kolben und ne Punze beim Motordienst ausn Zylinder rausholen lassen

      natürlich Zündung und Vergaser checken
      dann sollte es wieder schnaggln

      gruss Olli
      Schall und Rauch
    • Fangen wir hinten an, Bernd macht noch, hat aber wie viele ein Thema mit seiner Webside. Am besten per Mail.

      Ich kann Olli nur zustimmen, es geht auch ohne zerlegen, aber, wenn du den Motor eh draußen hast ..... .
      Die Trippel haben es da besser, da kann man das SRIS als Ablass benutzen und muss den Motor nicht aus dem Rahmen nehmen.

      Hogger: Die alten Vergasre sind anderer Bauart und haben auch eine andere Düsengröße, jedoch liegt die große Differenz was die Größe betrift an einer geändert Bezeichnung bzw. einem anderen Mess-/Bezugssystem. Hier hat einer was dazu geschrieben. Die alten wWerte waren wohl an die Amal Vergaser angelehnt, damlas mit das Mass der Dinge, bis Mikuni auf ein eigenes Masssystem umschwenkte.
      offroadforen.de/index.php/Thre…vergaser-Hauptd%C3%BCsen/
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin,
      gibt es bei der 500er keine Ablassschraube an den Kurbelgehäusen?
      Früher bei meinen RDs habe ich immer das Kurbelgehäuse so gut es ging mit Diesel ausgespült. Der Fehler lag damals letztendlich am zu niedrigen Wärmewert der Kerzen. Habe dann immer mindestens NGK 9er verwendet.
      Welche Kerzen hast Du drin gehabt? Bei Autobahnfahrt sollten es bei der GT500 schon 8er sein.
      Die Vergaser der GT500 sind fast identisch mit den 750 JK Vergasern, auch ähnliche Düsengröße!
      Die GT500 hat ja serienmäßig E-Zündung, oder hast Du einen T-Motor drin?
      Gruss
      Martin
    • Das bisschen Alu macht gar nichts, ich habe schon einige Kolben durchgebrannt. Mit Druckluft ausblasen reicht, aber wenn Du noch damit gefahren bist, ist da wahrscheinlich eh kein Krümel mehr drin. Den Zylinder würde ich prüfen und vermessen lassen, vielleicht reicht honen, wenn Du Pech hast und die Riefen sind zu tief , dann muss gebohrt werden. Die Ursache wird, wie Mario schon geschrieben hat bei Zündung oder Vergaser liegen. Die Zündung würde ich zuerst überprüfen. Sind da noch Kontakte drin? Ansonsten eine Gemischabmagerung im Vergaser, das pass passiert aber eigentlich auch nicht nur mal so, meist liegt es daran, das die Spritversorgung eingeschränkt ist, also nicht genug nach läuft. Mit 9er Kerzen ist man z.B. auch auf der sichereren Seite, die werden nicht ganz so heiß. Was die 2-Takter auch nicht mögen, ist bei niedriger Drehzahl Vollgas zu geben und den Motor hoch zu quälen, da kommen die Gleichdruckvergaser nicht mit klar, das Gemisch magert kurzfristig ab und irgendwann ist der Kolben mal durchgebrannt. Das hat mich auch schon 2 Kolben gekostet, einfach runter schalten und Gasgeben hilft. Ich fahre die ersten 100 km auch immer auf Reserve, damit sich erst gar kein Schmodder im Tank ablagert, auch der kann dir die Düsen verstopfen wenn´s blöd läuft. Hat die 500er einen Unterdruckbenzinhahn? Da hatte ich auch schon mal Probleme, als der Unterdruckschlauch undicht war und die Membrane nicht weit genug aufgesogen wurde, da floss dann natürlich auch weniger Sprit. Gruß Micha
    • Guten Tag zusammen,

      die älteren (T-)Motoren hatten diese Ablassschrauben, bei den GT-Motoren sieht man nur noch die unbearbeiteten Angüsse. Es steht einem aber frei, wenn man schon das Gehäuse offen und leer hat, hier Löcher und M8-Gewinde zu bohren und die Dichtfläche zu planen. Wegen der Absaufsicherung der neueren Vergaser hat man diese Löcher wohl in der Produktion weggelassen.

      Zum Ausdrücken des KoBo nimmt man zweckmäßiger Weise auch den Nachbarzylinder ab, so bereitet es kein Problem, den KoBo mit Handballenkraft (notfalls spuckheiß erhitzen) herauszudrücken. Allzu große Kraft sollte hierfür nicht erforderlich sein, man muss also nicht unbedingt das/die Pleuel dabei verbiegen.

      Technisch einwandfrei wäre es, für die Reinigung den Motor zu zerlegen, zumal ja auch das Getriebe offensichtlich auf eine Kur wartet. Man kann aber sicherlich auch bei einiger Sorgfalt die Alureste bei eingebautem Motor mit einem durchgezogenen fettigem Lappen und Geprokel mit Putzhölzchen der früheren "Deutschen Bundespost/Fernmeldedienst" versuchen zu entfernen - mit dem Gefühl, hierbei zu pfuschen, muss jeder selber umgehen.

      Sollte übrigens der Zylinder mechanisch unbeschädigt und "nur" mit Alu verschmiert sein, so kann man dies sehr schön mit Natronlauge wegätzen. Hierzu wird Natriumhydroxid (NaOH) in Wasser vorsichtig!!! aufgelöst (die Blättchen oder Kügelchen in Wasser geben und warten, bis sich alles aufgelöst hat - dabei erwärmt sich das Ganze). Vernünftige Leute setzen sich übrigens für die gesamte Prozedur zumindest eine Schutzbrille auf.
      Das NaOH gab es früher in jeder ordentlichen Drogerie. Nachdem diese mehr und mehr von Schicki-Micki-Buden à la Douglas etc. ersetzt werden, sollte man es in einer Apotheke versuchen, die müssten das Zeug wenigsten bestellen können.

      Nachdem man so die Natronlauge hergestellt hat, tupft man nach vorherigem Entfetten des Zylinders die Lauge auf die verschmierten Stellen und sieht dann sehr schön, wie die ganze Geschichte unter Bläschenbildung reagiert. Nach kurzer Einwirkzeit, wenn die Reaktion beendet ist, spült man mit Wasser nach. Sollte noch Alu vorhanden sein, wiederholt man die Prozedur.
      Zum Schluss aber auf jeden Fall die Laufläche gut einölen, es bildet sich ruckzuck Flugrost. Wenn man erst nach mehreren Tagen zum Zusammenbau kommt, weil man z.B. noch auf Teile wartet, sieht das nicht so gut aus.

      Wer dies und noch vieles andere selber nachlesen möchte (ich wiederhole mich da gern) - es steht alles in den von meinem (Technik-)Lieblingsautor Carl Hertweck verfassten Motoradbibeln.

      Frohes Schaffen
      Siegbert
    • Foxkilo, das mit den Mikuni Düsen ist klar, ab einer Größe x gehen die von Durchmesser zu Durchfluss , ich hab aber was anderes gemeint. Es gab früher Vergaser bei Suzuki (glaub es waren die ersten T 500 Modelle) ohne Überläufe und ohne das die Schwimmerkammer mit der Atmosphäre in Kontakt kommt. Da sind die Entlüftungen zwischen Vergaser und Luftfilter. Diese Vergaser reagieren so gut wie nicht auf Höhenunterschiede beim Gemisch. Diese Vergaser müssen aber sehr viel größer abgedüst werden (das sind die ca 60 Düsengrößen) als normale Vergaser und reagieren auf Änderungen sehr genau. Ich hab früher meine Keihin PWK auch so umgebaut, dann kann man so ein 2 T Crosser auf der Straße fahren ohne das ganze geruckel und gestotter und dauerne umbedüsen. Wieder bissel vom Thema abgekommen Sorry :)
    • Liebe Kollegen,
      Danke für Eure Antworten! Gottseidank gibt es den Bernd noch, er hat auch per Email (ich hatte die Adresse noch von damals) geantwortet. Zur GT: ja, es ist der modernere Motor, mit eletronsicher Zündung usw. Ich hatte letzten Herbst neue LuFi-Einsätze eingebaut, diese aber nicht eingeölt. Das hätte ich mal tun sollen. Auch die Kerzen waren bislang immer 7er (der nächste Fehler). Bei den norddeutschen Temperaturen kam ich damit immer klar. Bislang. Ich hätte doch besser die 8er verwenden sollen, das hatte Bernd mir damals auch noch gesagt: zum Einfahren die 7er, dann die 8er Kerzen nehmen! Wie man nun sieht. Ich werde auf jeden Fall den Motor erstmal ausbauen und versuchen, die Brösel dort so herauszubekommen. Habe aber nicht viel Hoffnung (und Zeit), so daß ich vermutlich den ganzen Block nach herne bringen werde und dort dann auch den 4./5. Gang machen lassen werde.
      Frage dazu: hat jemand schon mal die Teile in GB bestellt? Maß man sinnvollerweise beide Räder eines Paars ersetzen (ich denke, ja)? Sind weitere Teile notwendig?
    • Ach ja: der Zylinder hat oben Freßspuren und muß gehont oder ausgebohrt werden. Ist aber schon das 2. Übermaß. Von Suzuki gibt es aber nur bis zum 2. Übermaß. Habe im Netz Wiseco-Kolben gefunden, die gehen bis zum 4. Übermaß. Gibt es damit Erfahrungen?
    • Ich würde keine Wiseco einbauen. Sind Schmiedekolben und hatten zumindest früher immer das Problem das die nach dem ersten mal Heißfahren schrumpfen. Das Geklapper nervt extrem .Die Ringe hatten extreme Vorspannung und laufen sich sogar in die Buchse ein. Meine Erfahrungen damit. Vielleicht meldet sich ja noch jemand zu dem Thema.
    • Hogger, wie kommst du auf 60 Düsengrößen? Rein Bezeichnungstechnisch hat die Cobra, mitVM34SC Vergasern, 410 Hauptdüsen, die T500 II Titan, mit VM32SC, nur noch 140 Düsen. Aber diese Größen verhalten sich wie Birnen zu Äpfeln, nicht vergleichbar. Oder hast du die 410 schon umgerechnet?
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Sorry , ich hab ums Eck geschrieben. Ich hab da an die umgebauten Keihins gedacht, da muss zb statt der 175 eine Düse mit ca 220 bis 240 rein nach dem Umbau.Keihin gibt nicht diese Durchflussgrößen wie zb die 410 er bei Mikuni an . Die 410 bei Mikuni entspricht ja nicht 4,1 mm plus ein bestimmten Prozentwert x . Die 410er wär bei Keihin etwas mehr als eine 175. Grob gesagt ich bin bei der angabe also ganz grob von 0,6 mm mehr ausgegangen bei so einem Umbau. Nur als Anhaltspunkt.

      Ich kann einfach nichts erklären, ich lasse zu oft viele Sachen einfach weg, Sorry
    • Kein Problem. Dafür verschwurbel ich es um so öfter und erzähl zuviel.
      Ich glaub wir müssen uns mal auf irgend einem Treffen zusammensetzen und Benzin reden.

      BTW. Wie heißt du eigentlich? Kommt Hogger von Holger?

      Mario
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Stenz wrote:

      Liebe Kollegen, Danke für Eure Antworten! Gottseidank gibt es den Bernd noch, er hat auch per Email (ich hatte die Adresse noch von damals) geantwortet. Zur GT: ja, es ist der modernere Motor, mit eletronsicher Zündung usw. Ich hatte letzten Herbst neue LuFi-Einsätze eingebaut, diese aber nicht eingeölt. Das hätte ich mal tun sollen. Auch die Kerzen waren bislang immer 7er (der nächste Fehler). Bei den norddeutschen Temperaturen kam ich damit immer klar. Bislang. Ich hätte doch besser die 8er verwenden sollen, das hatte Bernd mir damals auch noch gesagt: zum Einfahren die 7er, dann die 8er Kerzen nehmen! Wie man nun sieht. Ich werde auf jeden Fall den Motor erstmal ausbauen und versuchen, die Brösel dort so herauszubekommen. Habe aber nicht viel Hoffnung (und Zeit), so daß ich vermutlich den ganzen Block nach herne bringen werde und dort dann auch den 4./5. Gang machen lassen werde. Frage dazu: hat jemand schon mal die Teile in GB bestellt? Maß man sinnvollerweise beide Räder eines Paars ersetzen (ich denke, ja)? Sind weitere Teile notwendig?
      Mit den den Kerzen hast Du ja schon mal eine eventuelle Schadenquelle gefunden. Ich fahre beim Büffel z.B. links und rechts die 8er und in der Mitte die 9er Kerze da kann das beim Luftgekühlten nur um so besser sein. Die 7er Kerzen mögen ja auf der Landstraße funktionieren, aber nicht wenn man mal auf der Bahn einen Moment Vollgas fahren möchte. Der nicht eingeölte LuFi kann auch noch seinen Teil dazu beigetragen haben. Ich fahre den Pipercross LuFi, der hat von Grund auf mehr Luftdurchsatz, aber ich habe auch die Hauptdüsen geändert, auch weil die Kanäle bearbeitet sind. Die Düsennadeln hab ich, glaube ich zumindest, auch noch hoch gesetzt, kann ich aber aus dem Kopf nicht 100 % sagen. Besser ist es auf jeden Fall, zumindest ist man ein Stück weiter auf der sicheren Seite und der Spritverbrauch liegt eigentlich noch im gleichen Bereich. Zum Getriebe: Zahnradpaare sollte man immer zusammen ersetzen, da sie ja aufeinander eingelaufen sind. Wenn wirklich mal eins Pitting oder Laufspuren hat und das andere auch mit der Lupe noch ok aussieht, dann könnte man event. auch mal nur eins wechseln. Gruß Micha
    • Moin,
      die Cruzing Image Kolben sind ok, fahre ich seit Jahren in mehreren GT´s.
      Nur die Kolbenbolzensicherungsclips nicht verwenden, die sind zu weich, da Originalteile verwenden! Gruss Martin
    • Ein weiteres könnte sein, weshalb habe ich auch gefragt auf welcher Zylinder festgegangen ist, Nebenluft an der Welle. Lt einem Freund, der bekennender GT500 Fan ist und das Teil auch hart fährt, tendiert der Rechte festzugehen oder Sparbüchsen zuproduzieren. Seiner Meinung nach liegt es irgendwie an der Belastung durch den Abtrieb auf die Kupplung. Er hat deshalb statt das rechte KW Lager mit nur einem C ring zufixieren, einen weiteren dazu gepackt, also Vollkreis. Hat seiner Meinung nach funktioniert.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Hallo Foxkilo, ja, der rechte Kolben ist festgegangen! Das werde ich dem Bernd Braun sagen, Danke für den Hinweis!
      Leider habe ich von den Engländern noch keine Antwort erhalten (Gangräder 4./5. Gang). Wie sind Eure Erfahrungen mit den Kollegen dort und vor allem mit dem Material?
    • So, ich habe Antwort aus England erhalten: die Gangräder des 5. Gangs werden erst im Oktober produziert. Man wird mich dann kontaktieren und der Kauf soll dann stattfinden können. Hoffen wir das beste, und zwar noch vor dem bescheuerten Brexit!
    • So, der Motor ist seit dem Wochenende bei Onkel Bernd in Herne.
      An Alle: kann mir jemand verraten, wie ich den Gaszugverteiler (es geht der Gasgriffzug rein und es wird dieser auf 2 Vergaserzüge plus 1 Ölpumpenzug verteilt) zerstörungsfrei auseinander bekomme? Ist über 40 Jahre alter Kinststoff, da möchte ich nur ungern mit Gewalt herangehen.
      Hintergrund: der Ölpumpenzug ist doch recht ausgefranst, er muß erneuert werden.
    • Guten Abend,

      ich habe bei mir die Metallversion verbaut, die kann man aufschrauben.

      In meiner Kramkiste habe ich allerdings noch ein einsames Oberteil für den Plastikverteiler (also das für den Gasgriffzug) gefunden.
      Ich habe mir das mal genauer angeschaut: So wie es aussieht, ist das Unterteil nur hineingesteckt und hält sich lediglich mit einem Ringwulst in der entsprechenden Ringnut des Oberteils. Du solltest also das Ganze zerstörungsfrei kräftig auseinanderziehen können (notfalls etwas hin-und-herhebeln), da ist nichts geklebt und die Ringnut des Oberteils ist stark verrundet, da kann sich also auch nichts verkanten.

      Das schöne bei diesen Plastikverteilern ist übrigens, dass die Außenhüllen nur eingesteckt und nicht wie bei den Metallausführungen verpresst sind - da lässt sich also ohne große Fummelei eine malade Außenhülle ersetzen.

      Viel Erfolg
      Siegbert
    • Update 26.1.2019: Habe diese Woche beim lieben Bernd in Herne den Motor abgeholt. Er hat mir noch die Zylinder und Köpfe gestrahlt. Sieht klasse aus. Wie immer gute Arbeit. Schön, daß es den Bernd gibt! Die Montage der englischen Getrieberäde (4./5. Gang) ging wohl auch gut: Bernd hat ja eine ordentliche Presse. Es genügte, den rechten Zylinder neu zu honen. Der Kolben rechts ist neu. Sobald die Temperaturen mal wieder Plusgrade errichen, werde ich den Motor einbauen und vorsichtig in Betrieb nehmen. Bernd betonte, daß 8er Kerzen notwendig sind. Er hatte gerade 2 750er da, wo ähnliches passiert ist: beim Abmagern auf der Autobahn kurz vor Umschalten auf Reserve in einen Kolben ein Loch gebrannt! Den Gaszugsatz (mit Ölpumpenzug, der war ja ausgefranst) habe ich für relativ kleines Geld (unter € 30,-) bei Matthies in HH gekauft. Auf eine gute Saison 2019!
    • Fehler eigentlich gefunden ?
      Nicht das dir das gleiche wieder passiert.
      An die unmöglischsten Sachen denken.
      Bei der RD 500 zb. gibt es ein Kunststoffsieh im Tank das sich mit den Jahren leicht verzieht. Ist alles ok geht die beim Übergang von Normal auf Reserve aus, man schaltet um und es geht weiter. Es gibt aber irgendwann mal den Punkt, wo der Sitz vom Sieb so verzogen ist das die RD bei Vollgas (stellung auf Normal) am den Tank ganz leer fährt. Ist das Sieb so weit verzogen das es genug durchlässt das sie bei Vollgas nicht ausgeht , der Benzinstand aber im Vergaser weit absinkt, dann kann es passieren das man einen Klemmer fährt. Dann sucht man sich dusselig und findet den Fehler einfach nicht. Ich hatte selbst nie einen Klemmer, aber bin durch den Fehler ohne Benin einmal stehen geblieben. Ein Kollege hatte auch Normalstellung einmal so einen leichten Klemmer gefahren. Da waren vielleicht noch ein Liter Benzin im Tak, obwohl der eigentliche Hahn unten in der Verkleidung völllig ok war. Das Sieb (Sitz) im Tank war halt stark verzogen.
    • Update II: Moped zusammengebaut, neue Kette dran. Startet erst ganz gut, läuft aber sofort viel zu fett (4-taktender 2-Takter). Vergaser habe ich original wie damals gefahren wieder anmontiert. Klar, es könnte irgendeine Schwimmerkammer klemmen oder es geht das Spritventil des Schwimmers nicht richtig zu, aber gleich beide Vergaser? Zündung abgeblitzt (okay), Kerzen neu, keine Veränderung.
      Kann es nicht auch der Simmering zwischen den Zylindern sein? Den hat Bernd wohl nicht gewechselt. Das Problem könnte sein: es waren in einem Kurbelgehäuse Späne durch das Loch im Kolben, diese könnten den Simmering kaputt gemacht haben.
      An die Experten: wie wirkt sich solch ein defekter Simmering aus? Als ich vor knapp 10 jahren die GT das erste Mal bei Bernd hatte, hatte ich monatelang mit diversen Vergasereinstellungen gekämpft und nichts lief ordentlich. Kann es also wieder der Simmering in der Mitte sein? Ich bin echt am Ende...
    • Überfetten könnten beide wenn der Simmerring völlig hin wär und in einem der beiden Kurbelgehäuse sprit steht. Den Fall wird es aber eher nicht geben. Also eher nicht. Die Gemischschrauben evtl ganz zu gedreht oder etwas im Luftfilter vergessen ?. Bist du mal ein paar Meter damit gefahren ?