Mittlerer Zylinder fällt aus

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    • Was man auch nicht vernachlässigen darf, ist die Bekleidung. Wenn Du mit einer flatternden weiten Jacke fährst, ist es wesentlich unruhiger als mit eng anliegenden Klamotten. Das habe ich letztens noch festgestellt.
      Gruß
      Ralph
    • Nicht zu venachlässigen ist die seitlich Anlagefläche der Schwingenlage die nun nach langer Zeit oft schräg, hier nach "hinten offen" ausgeschlagen sind.

      Bei Buchsellager Schwingen sind die Lagerachsen oft abgenudelt weil nur die Schraube lagerte usw. usw.

      Das richtige ausdistanzieren , bei dem der Rahmen +1/10 , besser nur +5/100 "Spiel" zu den Buchsen erhält ist wirklich hernach eine "Offenbahrung".

      Diese Problematik / Thematik ist Markenübergreifend bei allen diesen Lagerungen gleich. Nicht zu vergessen ist dabei auch das Zusammenziehen des Rahmens beim nichtausdistanzierten "nichtspannungsfreiem"Motorenwiedereinbau.

      Ich bin mal so frei und verlinke einige Beiträge aus dem XS Forum:

      xs650.de/forum/viewtopic.php?f…Schwingenlagerung#p202459

      xs650.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=27117&hilit=schwinge

      xs650.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=28012&hilit=schwinge

      xs650.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=25238&hilit=schwinge

      Gruß Heri
      "Erst wenn der letzte Slick verrottet und die Nordschleife unter Moos verschwunden ist, werdet ihr einsehen, dass man mit Hotelbetten keine Rennen fahren kann!" ?by onkelheri

      http://www.schueller-metallbau.de/
    • Hallo, danke mal wieder für die vielen antworte hier, ich werde die lenkkopflager und Schwinge nun neu machen. ich habe nadel Lager gefunden aber nur für die Schwinge der gt250, und gs 500 + 550. Aber ich denke mal, die Schwingen hat ein anderes Maß als die der 550 oder?

      Die Maße der Lager sind 22 x 29 x 30

      Mfg
    • Moin, nur die Nadellager (passen für die GS Modelle und X7) allein reichen nicht! Du brauchst entspr. Innenbuchsen, Distanzbuchse und seitliche Anlaufscheiben. Auch muss dafür die Schwingenbohrung etwas ausgedreht werden, die Originalbuchsen haben 22x28,4x40!
      Ich würde auf Bronzebuchsen umrüsten, die sind Plug&Play :-).
      Gruss
      Martin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • leider ist es nicht sooo simpel, es sei den du willst nen Wackelstuhl zusammenstecken...

      Hast du nicht mal in die Links geschaut?

      Gruß Heri
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    • Hallo!

      Doch habe ich, aber das alles ist alle male besser als die 46 Jahren alten original Lager. Es kommt auf die spielwirkung an, um so weniger die Lager spiel haben und nach links und rechts pendeln zu können so wie immoment, um so länger hält das ganze. Also Bau ich alles aus und arbeite genau im 100 Bereich was anderes bleibt mir nicht.

      Wir fahren in 2 Wochen ne Tour von 2500 km und das werden die messing Büchsen wohl aber übel aushalten müssen, alles andere kann ich mir danach inruhe überlegen!
    • Heri das Längen und Bundmass ist einfach von der ursprünglichen Buchse zunehmen. Das Problem ist nur das Spiel für das Innenmaß. Was soll da wackeln, wenn ich die Maße vom Original abnehme. Die Führung im Rahmen, Seitenführung erfolgt durch die Breite des Rahmens und das ist bei der Schwinge schon durch die Unterleger, Buchsen und das Distanzrohr vorgeben. Die Länge durch die Auflage auf der Lagerbuchse, jene die direkt auf der Schwinge sitzt, gegeben. Kürzer verschenk ich Auflagefläche und länger ist verschwendetes Material, da Lagerung nur da wo Kontakt.
      Die alten Lager sind von der Grundidee ja nicht schlecht, sondern besitzen nur das falsche Material.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin , das Innenmaß machst Du 0,02 mm größer als die innere Stahlbuchse, die Du ja hast, das Aussenmaß kannst Du auch auf 28,48 machen, dann sitzt es strammer.
      Das passt dann schon und ist Welten besser als die ollen Plastikbuchsen.
      Gesamtlänge ist 40 mm incl. Flansch.
      Gruss
      Martin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • leutz, obige links in Kürze :

      1. Wer ne Drehbank dafür hat, macht die Bronzebuchsen aussen so klein das sie ins Schwingenrohr " flutschen " und verklebt sie mit Loctite!

      2. Das Rameninnenmaß mittels Achsrohr und Dichtscheiben und Blattspion feststellen.

      3. Schwingenrohrbreite davon abziehen ergibt halbiert die Buchsenkragenstärke!

      4. Immer Gilt: Rahmeninnenlagerrohr + 5/100mm länger als Schwingebronzelager!!!

      5. Anzug um 40 Nm = Schwinge muss mit der Hand beweglich sein.

      Gerne telefonisch für Detailfragen...
      "Erst wenn der letzte Slick verrottet und die Nordschleife unter Moos verschwunden ist, werdet ihr einsehen, dass man mit Hotelbetten keine Rennen fahren kann!" ?by onkelheri

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    • Nicht zu vergessen, bzw. mal bebildert: die Lageranlage im Rahmen ist in vielen Fällen schief ausgelullert. Da helfen "nur neue Bronzebuchsen", die dann nur einseitig ~ 12o Grad Anlagefläche haben auch nur im Kopf. Aber halten tut das von 12 - Mittag.

      Ich vermesse den Rahmraum, das Schwingenrohr und passe das exact ein und plane diese Flächen neu.
      Wobei ich normalerweise auch vorher darauf achte das der Motor auch ordentlich ausdistanziert im Rahmen sitzt und dieser nicht als "Anschlag" für das zusammenspannen des Rahmens dient.

      Diese gezeigte Fläche eines nicht zu beruhigenden Fahrwerks, hatte einen Schiefstand von gut o,8mm. Nach der Bearbeitung nur noch o,o2mm, und läuft nun wieder wie auf Schienen.

      Gruß Heri
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    • Was ist deine Definition von ausdistanzieren?
      Erst die Schwinge einsetzen und schauen mit wieviel Spiel der Motor im Rahmen sitzt oder erst den Motor einsetzen, mit der Fühlerlehre ausmessen und dann ausschimmen. Erst danach die Breite der Schwingenaufnahme messen und dann entsprechende Büchsen auf Seitenmass drehen. Ich würde die erste Methode nehmen, da die Schwinge das Maß ist und nicht der Motor.
      Im übrigen, wenn du erst mal hinten Ruhe hast, merkst du erstmal wie besch.... die Gabel ist. Wir haben das Spiel bereits 2x gemacht. Zuerst beim Büffel meiner Frau, mit Nadel gelagerter Schwinge und Hagons. Danach merkte man, dass die Schwingungen um die Längsachse von vorne kommen und hinten, durch ein weiches Heck nur verstärkt werden. Meinen habe ich schon vor Jahrzehnten auf einen Bronzebuchsensatz und Konis, alten Typs, umgerüstet mit geringem Effekt. Erst nach Einbau von Konis neuen Typs war Ruhe. Marzocchis hatten es übrigens auch nicht gebracht.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • in meiner Welt meint ausdistanziert das der Rahmen nicht verspannt wird. Das geht natürlich mit dem Motor los. Im Idealfall mit Passbuchse/ Chims.

      Dann wie oben: Rahmenaufnahme egalisieren/planfräsen, Messen (Staubkappen & Lagerrohr), dann Schwingenkragen und Schwingenrohr auf dieses Maß, -o,o5mm(!) anpassen. Dann Buchsen schlabbrig 1-2/10mm Spiel,einkleben (Loctite) dazu aber das Lagerrohr kleberfrei mit in die Buchsen stecken. Im Idealfall ist das Schwingenrohr -> Bundanlage, selber auch Planparallel gefräst.
      "Erst wenn der letzte Slick verrottet und die Nordschleife unter Moos verschwunden ist, werdet ihr einsehen, dass man mit Hotelbetten keine Rennen fahren kann!" ?by onkelheri

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    • Hört sich in der Theorie prima an, jedoch haben nur wenige von uns die handwerkliche Qualification noch die technische Ausstattung. Das fängt schon mit dem Messzeug an, es zu besitzen ist eine Sache, da reicht mal eben nicht die obligatorische Schieblehre, damit umzugehen eine weitere. Für dich hört sich das leicht und natürlich an, aber für die Masse legt es die Hürde schon extrem hoch.
      Und als Laie Must du erstmal jemanden finden, der es für dich macht. Die normale Motorradbude reicht da nicht mehr.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Federbeine hinten sind getauscht. Schlagen ist so gut wie weg....
      Lag wohl doch daran.


      Aber jetzt mal was anderes.. Kommt hier jemand aus dem Raum NRW/Düsseldorf und hat die Möglichkeit die Zündung mit mir vernünftig mit der messuhr und einem stroboskop einzustellen?

      Bin gute 1000 km gefahren und irgendwie läuft sie nun nicht mehr so wie anfangs und hat ab und zu fehlzündungen... Die unterbrecher gehen sehr spät auf. Bevor ich es aber halbherzig mache würde ich es gerne korrekt einstellen..

      Vielleicht kommt jemand ja aus der Nähe und hätte mal Zeit sich eine Stunde mit mir hinzusetzen, bin auch gerne bereit weiter weg zu fahren...


      LG Robin
    • Foxkilo schrieb:

      Moin Heri,

      Ich glaube in meinem Kommentar ging es nicht um die Schwinge selbst sondern die Rahmenaufnahme, wo du etwas von egalisieren/planfräsen schriebst. Möchtest du jetzt wirklich mit Rahmen bombardiert werden? Nur Spass.
      ooch, gegen übernahme der Anfahrtskosten mache ich auch Hausbesuche... Bewährt hat sich übrigens das herkommen. Letztlich biete ich ja auch eine Lagerkombination aus Bronze und der Lagerung mittels einen gehärteten Lagerrohr ~ 65 Rockwell, an. Hat jemand hier mal die Abmessungen parat? 16x22x 198??? Davon habe ich aktuell aber nur noch eine vorrätig...
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    • Bei den GTs hast du kein durchgängiges Rohr sondern 3 Teile. Das mittlere Teil dient nur als Distanzstück während die anderen zwei Lagerfunktion übernehmen. Länge müßte ich nachmessen, entspricht ungefähr Länge der Bronzebuchse.
      Wenn ich diese Teile richtig einschätze, sind sie bereits gehärtet.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Ja das kenne ich, war Standard bei auch den ur-alt xs-1&2... Kann aber voll ersetzt werden... Was ich da sonst so mache lassen die Bilder erahnen... Schmiernippel kann ich auch"nachrüsten".. IMG_20180621_083103.JPGIMG_20180621_084544.JPG
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    • So.... Zündung ist bestellt...

      Habe vorhin das getriebe Öl Wechseln wollen...

      Unterm Motor sind zwei Schrauben. Die eine genau parallel zum Boden die andere ist schräg. Habe die schräge raus gedreht aber viel Öl kam da nicht. Zu meinem erstaunen war an der schraube eine feder? Habe ich jetzt die Öl ablass schraube erwischt oder doch eine andere?

      Mfg