Mittlerer Zylinder fällt aus

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    • Mittlerer Zylinder fällt aus

      Hallo, ich heiße Robin bin 25 Jahre jung und habe mir vor knappen 2 Monaten eine GT550 im ziemlich guten Zustand gekauft. Habe sie dann nach erfolgreicher Probefahrt auf dem Hof mitgenommen, getüvt und angemeldet. Danach ging es dann zur ersten Probefahrt nach über 6 Jahren standzeit. Nach neuen Zündkerzen und getriebe Ölwechsel schnurrt sie wenn sie kalt ist astrein! Nur hatte ich das Problem das immer bei 5000 Umdrehungen das Gefühl hatte das Der Motor ausgebremst wird , quasi war dann keine Leistung mehr da. Zudem wenn der Motor heiß war drehte sie fröhlich rauf und runter. Habe darauf hin die komplette bedüsung + Nadeln in allen vergasern erneuert, alles sauber gemacht durch gepstet etc. Danach wurde das öllrückleitungs System wieder ins Leben geholt weil jemand einfach die Kabel durchgeknipst hatte und Schrauben reingesteckt hat. Nachdem auch dies alles erledigt war Springt sie sofort an und läuft ganz ruhig. Nun habe ich jedoch das Problem, dass sie die ersten 500 M super läuft und sobald sie etwas warm wird fällt der mittlere zylinder komplett aus. Wenn ich sie dann ausmache und ein paar Minuten warte läuft sie wieder auf allen drei. Aber wieder nur für 2 Minuten danach fällt er wieder aus. Ich musste gestern 5 km auf zwei Zylindern nachhause fahren. Als ich zuhause ankam war der Krümmer des mittleren zylinders eiskalt. Was wir gecheckt haben : -Kerze ist ölig aber nicht nass ( haben 2 mal eine neue genommen) Funken ist vorhanden. - Zündung verstellt (Zündung ist Kontaktos, wenn ich nachher zuhause bin sende ich ein bild ich weiß nicht welche der Zündungen das ist!) - die auspuff pfeifen raus geholt und geschaut ob sie zu sind (es ist die Orginale auspuff Anlage), sind alle 4 frei. --ansauggummi vom vergaser ist nicht rissig und dicht. (mit sprühen getestet und angeschaut) Verbaut ist die vergaser Bank! Das Ersatzteile Set habe ich von keyester aus dem Internet. Ich hoffe ihr habt ein paar Tipps, entschuldigt für Rechtschreibung und aufmachung des Beitrags, mit dem Handy sind die Ansichten hier sehr unübersichtlich, Mfg Robin
    • Auf Anhieb fällt mir nur ein, zum einen, dass der Choke auf der Mitte hängen könnte. Möglich wäre auch noch, dass Keyster falsche Düsen für die Mitte hatte. Aber check auch mal die Höhe der Düsennadel.

      Welche Ölleitungen meinst du, die SRIS Leitungen oder die primäre Ölversorgung, sprich die Leitungen, die vom Kurbelgehäuse zu den Zylindern gehen oder die von der Ölpumpe? Wenn es die vom Kurbelgehäuse sind, kann es auch daran liegen, falls die Ventile im Gehäuse kaputt sind. Diese Leitungen sind nicht nötig, man sehr gut darauf verzichten. Es müssen nur die Anschlüsse gut verschlossen sein.

      Mario
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Ich hab nur 1x mit Keyster Rep.sätzen zu tun gehabt und es gab ein Problem mit den LLGES. Die Teile wurden eingebaut, aber die Vergaser ließen sich nicht einstellen, und nach langer Suche haben wir festgestellt, das die LLGES eine völlig andere Form hatten. Die waren nicht so spitz und vorn platt, außerdem war der Konus anders. Das war jetzt zwar bei einem anderen Fahrzeug, aber ich würde Original und Keyster mal direkt vergleichen. Eine gute Lupe kann ganz hilfreich sein. Zum Ausfall des mittleren Zylinders: tausch mal Zündungsteile von einem äußeren Zylinder mit der Mitte. Wie z.B. Kerze, Stecker, Zündkabel, aber immer einzeln. Wandert der Fehler mit? Wenn der mittlere Zylinder nach kurzer Zeit ausfällt, dann ist entweder Wärme im Spiel, oder es läuft kein, oder zu wenig Sprit nach. Wenn Du 2 min. wartest, ist dann der Benzinhahn auf PRI? Dann könnte es am Spritmangel liegen. Ist er auf ON, also unterdruckgeschaltet, könnte ja nichts nachlaufen, es sei denn der Benzinhahn ist nicht OK, dann suppt etwas Sprit durch den geschlossenen Benzinhahn und nach 2 min. ist wieder soviel nachgelaufen das es wieder für eine Zeit geht. Also prüfe mal ob der Benzinhahn so funktioniert wie er soll.
      Viele Grüße

      Micha
    • Hallo Robin

      Entweder ist der Fehler in die Sris Leitungen, oder in die neue Bedusung. Verscliesse das Sris system erstmal wieder mit Schrauben. Achtung : beiden Seiten mussen unbedingt dicht sein, also dichtungsring unter der Schraube und auch die gummi Leitungen zu machen.
      Probefahrt machen. Ist der Fehler immer noch da, bedusung wechseln mit der Linken oder Rechten Vergaser. Irgendwann muss der fehler mitgehen nach der Rechten oder Linken Cylinder.
      Wenn der Fehler in das Sris System ist, neue Ventilen kaufen. oder noch besser, das System ausser Wirkung stellen mit Schrauben.
      Du bist noch jung und hast eien klassischen Fehler gemacht und mehrere sachen gleichseitig repariert. Bei unsere alten GT 's immer nur eine Abstimmung / Sache Andern und danach probefahrt machen. Wenn es dan nicht der erwunschte effect hat weist Du genau wo der Fehler steckt.

      Gr Thijs
    • Moin,
      meine Vermutung ist die Spritversorgung des mittleren Zylinders.
      Eine weitere Möglichkeit ist eine defekte Zündspüle, die bei Erwärmung, den Geist aufgibt
      oder die E-Zündung hat eine Macke.
      Das SRIS System ist eher nur Kosmetik ohne Auswirkung auf das Fahrverhalten
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • Da die Maschine ja 6 Jahre gestanden hat, würde ich an gelöste Schmutzpartikel denken, die sich jetzt eventuell im Sieb vom mittleren Vergaser festgesetzt haben. Wenn der Choke nicht ganz zurück käme, sollte der Zylinder trotzdem laufen; wenn auch überfettet.
      Gruß
      Ralph
    • An den Filter hatte ich auch gedacht, aber wenn ich nicht ganz daneben liege haben 380/550 diesen nicht.
      Was Überfetten angeht, dass kann schon zu Aussetzern führen, besonders wenn ich etwas empfindlcihe Kerzen habe. Die Karre hat ja vor der Revision gelaufen, vielleicht nicht perfekt, aber ohne dieses Problem.

      Mario
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Mir fällt gerade ein, das ich auch mal ein ähnliches Problem mit der GPZ 500 hatte, da fiel die Zündung auch immer nach ein paar hundert Metern aus. Da war es letztendlich die CDI (Zündung), die wohl eine kalte Lötstelle hatte. Vorher hatte ich aber auch schon alles andere überprüft und getauscht. Neue CDI probiert, wäre von allem was ich gebastelt habe, das Einfachste gewesen und sie lief wie sie sollte. Also entweder andere Zündung einbauen, oder Kontaktplatte mal probeweise wieder einbauen.
      Viele Grüße

      Micha
    • Hallo !

      Erstmal danke für die vielen Antworten!!

      Heute nachdem es nicht mehr ganz so kalt war habe ich mich mal ranngetraut....

      Also, Lösung des Problems war wie folgt...

      Mittlerer Vergaser stimme die Einstellung des Schwimmers nicht,
      Nachdem dies erledigt war lief sie ungefähr 20 Km Akzeptabel,
      wobei akzeptabel mehr als grenzwertig ist,
      Bis 5000 Umdrehungen zieht sie super Durch, ab dann bremst der Motor mich wieder aus.


      Jetzt das Kuriose..... nach 20 Km ist der Mittlere Zylinder wieder ausgefallen, Habe dann die ablassschraube der
      Vergaserwanne des Mittleren Zylinders geöffnet und siehe da....Benzin lief raus.
      Also kerze rausgedreht... NASS...


      Kerze gewechselt... Lief dann 10 Minuten und jetzt wieder das Selbe Spiel!


      Absolut nicht nachvollziehbar ist für mich das Sobald der Mittlere Zylinder Ausfällt (wieso auch immer)
      Der Motor Frei im Schubbetrieb bis 8000 U/min Durch dreht und auch trotz 2 Zylinder gut nach vorne zieht...

      Jetzt ist die Frage...? ist vll die einstellung der Zündung für den Mittleren Zylinder falsch und der Arbeitet gegen,
      und sobald die Kerze ausfällt dreht der Motor frei?

      Ich Kann dazu nichts sagen weil ich einfach keine Daten zu der Zündung habe,

      Aber wie versprochen hier ist ein Bild!

      WhatsApp Image 2018-03-14 at 23.00.26.jpeg

      Ich Hoffe ihr könnt mir mehr darüber sagen,,

      und erst recht wie ich diese Zündung vernünftig einstelle!


      Zum THEMA der SRIS Leitungen, Ich habe alle Leitungen neu gemacht, Die Leitungen sind durchsichtig
      und das Öl Fließt auch durch...... Aber kann sie auch wieder Abklemmen wenn die eh unnütz sind!


      so das wars erstmal....


      Liebe Grüße,Robin!
    • Hi, das ist eine Newtronic Zündung.
      Meist funktionieren sie, ich selbst hatte zwei, wo auch ab und zu ein Zylinder ausgefallen ist,
      die habe ich dann entsorgt und durch die Accent Zündung ersetzt.
      Schau Dir mal die futzeligen Kabelverbindungen an der Zündbox an vielleicht hast Du dort einen Wackelkontakt. Ich habe mal die engl. und die erste Seite (S. 2 fehlt) der dt. Einbauanleitung angehängt.
      Im Zweifel mal eine andere Zündung einbauen.
      Gruss
      Martin
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      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • Hey, also ich habe damals einen ganzen Satz vergaser + ein Karton mit bekommen, in dem Karton ist die Orginale unterbrecher Zündung + deutsche Anleitung für die newtronic Zündung...

      Ich werde die kabel überprüfen, aber die Kerze funkt Eigenlich immer... Laufen tut sie trotzdem nicht auf einem zylinder!

      Werde berichten, sonst kriegt die Zündung den Flug. Mit den unterbrecher kann ich die wenigstens perfekt einstellen

      Mfg
    • Hi,
      eigentlich müsste man alle Gewinde sehen.
      Hier ein Einbaubild bei der 750er, die Lochabstände sind gleich!
      Dazu noch zwei Bilder der Accent Zündung, die arbeitet ohne Blackbox!
      Gruss
      MArtin
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      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • Hallo Robin....wenn du keinen Kabelwackler findest, dann ist die "einfachste" Diagnose, die Kontaktzündung wieder einzubauen. Wenn es mit der dann funzt, weißt du sicher, dass es die Newtronic ist!
      Viel Erfolg bei der Fehlersuche.....
      Übrigens....schönes Moped! Dem Bild nach müsste es ne GT550 mit Nikasilzylindern sein, die eigentlich bei 5000 U/min erst richtig loslegt.....
      Machst du noch die passenden Zierstreifen dran?
      Gruß Klaus
    • Die Zündung ist irgendwie nicht optimal eingebaut, eigentlich müsste man die so eingebaut bekommen, wie auf Martins Bild zu sehen. Also fast in der Mitte der Langlöcher, damit man in beide Richtungen regulieren kann. Immer erst die Grundplatte mit dem festen Pickup einstellen und dann die beiden anderen, denn diese haben ja eine extra Platte zum nachjustieren. So macht man es auch bei Kontakten, dort erst den mit der Kontaktplatte direkt verbundenen (ich meine das ist C) tauschen und einstellen, dann den linken und danach den rechten, oder umgekehrt.
      Viele Grüße

      Micha
    • Hi,
      habe mal genau hingesehen, vielleicht kannst Du die Zündungsgrundplatte soweit drehen, dass das 3. Gewinde wieder sichtbar wird und dann nochmal die Zündung komplett einstellen, so wie Micha es beschrieben hat.
      Btw. Deine GT hat einen J oder K Rahmen (72-73) mit einem späteren Motor mit Nikasilzylinder (MAB) und Anbauteilen, wie z. B. der neuere Luftfilterkasten der nicht genau mit den alten Seitendeckeln zusammenpasst.
      Aber insgesamt macht die Maschine einen guten optischen Eindruck.
      Gruss
      MArtin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • Moin,
      das ist definitiv eineNewtronic-Zündung. Bei Einbau dieser Zündanlage an der 550er bedenken, dass die Drehrichtung der Unterbrecherscheibe rechtsherum ist. Gilt nur für die 550er. Bei 380 und 750 linksherum weil: 750er Zündung linke Motorseite und 380er Zwischenrad, dadurch Drehrichtungsumkehr. Ist nach meiner Erinnerung aber in den Newtronic-Unterlagen beschrieben.
      Die Zündanlage arbeitet mit optischen Pick-Ups, d.h. Fotosender/Empfänger.
      Bei der Einstellung mittels Stroboskoplampe (anblitzen) kann es daher zu Fehlern kommen.
      Es gab damals bei einigen Zündanlagen Probleme mit diesen Fototransistoren.
      Daher kann es durchaus sein, dass bei dir der Pick-up für den mittleren Zylinder faul ist, dieser also nach kurzer Laufzeit ausfällt. Den Transistor kann man auswechseln, allerdings erinnere ich den genauen Typ des Fototransistors nicht mehr.
      Eventuell habe ich in meinen alten Unterlagen dazu noch einen Hinweis.
      Ich würde erst mal auf Kontaktzündung zurückbauen, dann weißt du, was los ist.
      Gruß,
      Claus
    • Also die Grundplatte ist verdreht. Schauder mal Position der Langlöcher an, sie sind nicht symmetrisch angeordnet. Schrauben entfernen, Platte drehen und schauen wann es passt. Es gibt nur drei Positionen von denen nur eine passen kann.
      Ich glaube aber nicht, dass es an der Zündung liegt, sie funktioniert ja auch in dieser Position. Ich glaube du bekommst aus irgendeinem Grund eine Überfettung und das bringt die Kerze zum Abschmieren. schraub doch mal die Sris Ventile raus und schau was da für eine Suppe rauskommt. Theorie ist doch, je nach Temperatur Reichert man zum Start das Gemisch, da ein Teil kondensiert. Je wärmer es wird nimmt man diese Anreicherung zurück . Wenn dies nicht mehr sauber funktioniert, hast du bei steigender Temperatur ein Überfettung und die versaut dir die Kerze. Bisher hattest du es beim Übergang vom Choke, nun setzt es später ein. Vermutlich weil die Überfettung noch auf der Skipper steht und erst bei weitersteigender Temperatur dirgendwann die Selbstreinigungskapazität der Kerze überschreitet.
      Mario
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Ich habe die Maschine jetzt auf der Arbeit und die Komplette Vergaserbank abgebaut.... Alle Teillastnadeln sind auf Höchster Stufe! Natürlich Bekommt die zuviel sprit...

      Ich habe jetzt alle Nadeln in die 2 Kerbe von Oben gehangen, Sonntag bau ich alles zusammen! Und dann mal schauen...


      Die Zündung werde ich richtig Montieren... ich Habe eine Orginal rechnung mit einbau von einem Suzuki fachhändler.....

      bin eigendlich davon ausgegangen die wissen was sie tun..
      Nunja, wer weiß was andere vorhänger daran gefummelt haben...


      Übrigens danke für die Info mit dem Motor...? Ist das ehr Positiv mit dem Nicasil-Beschichtetem Zylinder oder ehr schlecht ?

      Ich habe eine Komplette 2 Vergaserbank hier liegen, aber die Durchmesser der Gasschieberkolben ist anders und es passt auch alles nicht zusammen...

      die sind bestimmt von dem Alten Motor........


      ich werde Berichten!

      Mfg
    • Deadmatcher schrieb:

      1. Alle Teillastnadeln sind auf Höchster Stufe! Natürlich Bekommt die zuviel sprit...

      2. Ich habe jetzt alle Nadeln in die 2 Kerbe von Oben gehangen, Sonntag bau ich alles zusammen! Und dann mal schauen...

      3. Übrigens danke für die Info mit dem Motor...? Ist das ehr Positiv mit dem Nicasil-Beschichtetem Zylinder oder ehr schlecht ?
      Hallo Robin....
      ich muss noch nachfragen, bevor ich auf deine Fragen näher eingehen kann.
      Die GT550 erhielt von Modell M - B je nach Auslieferungsmarkt unterschiedliche Vergaserbedüsungen. Die Modelle mit Gusszylindern waren da am Beständigsten ausgestattet, da gab es weniger Änderungen.
      Auf dem europäischen Markt wurden jedoch mit Einführung dieser beschichteten Zylinder laufend die Vergaserbedüsungen geändert.
      Deshalb wäre es wichtig zunächst festzustellen, welche Düsennadeln und welche Hauptdüsen in deiner Vergaserbrücke eingebaut sind. Bei Nikasilzylindern müssten eigentlich 5 D 1 Nadeln Clipposition 3 und als Hauptdüsen mind. 100er oder noch Größere drin sein.
      Bei den Gusszylindern waren durchgehend 5 DH21 Nadeln Clipposition 4 drin
      Schau bitte mal nach und berichte.....

      zu 1.

      Du meinst mit höchster Stufe, dass der Clip ganz unten Richtung Nadelspitze auf Position 1 war?

      zu 2.

      Das wäre Position 4 und würde für die 5 DH21 Nadeln passen bei 5 D1 wäre Position 3, also eins tiefer, vorgegeben.

      zu 3.

      Positiv bzw. negativ wäre falsch ausgedrückt....die beschichteten Zylinder wurden eingeführt mit neuen Steuerzeiten, zusätzlichen Überströmern und anderem Zündzeitpunkt. Die GT550 sollte mit der H1 von Kawasaki mithalten können und erhielt durch die Umbaumaßnahmen eine andere Motorcharakteristik. Statt Drehmoment aus dem Keller setzte die Leistung bei den neuen Motoren erst später ein, dafür drehten diese ab 5000 U/min locker bis in den roten Bereich des Drehzahlmessers.
      Ich bevorzuge die Gusszylinder, da ist die Leistungsentfaltung gleichmäßig, allerdings nach oben natürlich begrenzt ist...
      Man könnte noch einige weitere Dinge aufzählen, das soll aber mal genügen...
      Gruß Klaus
    • Hallo Klaus!

      Danke für die ausführliche Antwort...


      Ich werde die alten Nadeln raus suchen und die alten düsen ich habe alles aufgehoben... Ich meine mich erinnern zu können das die alten düsen 87.5 hatten und die neuen 97.5... Die Bezeichnung der neuen nadel ist 21.D... Sonntag zähle ich alles auf und schreibe es hier rein....

      Ich habe extra das jetzt helfe ich mir selbst Buch besorgt für die gt aber die vergser Bezeichnungen in diesem Buch sind leider ganz anders als die die ich habe... Hätte ich das mal alles vorher gewusst :(


      Mfg
    • Hallo Robin....
      das kann so nicht stimmen....es kann nur die Nadel 5 DH 21 oder 5 D 1 sein...was anderes gab's bei der 550er nicht, laut Dokumentation in den Teilelisten...es sei denn beim B-Modell von 1977...da hab ich keine Teileliste.....
      Bei den Hauptdüsen gab's ab Modell L nur die Hauptdüsen 97,5 L/95 M/97,5 R, später dann ab Modell M mit Nikasilzylindern dann größere bis 102,5 oder sogar 105.

      Die Vergaserbezeichnungen sind wie folgt:
      Modell L 1974 34110
      Modell M 1975 34111
      Modell M/A/B Nikasilzylinder 34620/34621/34622
      Die Nummer ist auf der Motorseite, sprich Richtung Ansauggummis ins Vergasergehäuse eingeschlagen....

      Brauchst du noch nähere Details?
      Gruß Klaus
    • Hallo!


      Also die die neuen düsen...

      Haben 86 88 oder 98... Sehr sehr schwer zu erkennen,

      Die neuen Nadeln haben eine Bezeichnung von Y49 und sind jetzt auf der 2 Kerbe von oben...


      Bei teillast stottert sie aber immer noch und ist kaum fahrbar. Nur Vollgas fahren geht nun einwandfrei.
      Nadeln werde ich wahrscheinlich auf die oberste Kerbe hängen... .

      Ab 5000 U/min ist aber weiterhin Schluss
      . Aber sie Fährt nun auf allen 3 Zylindern das Problem ist gelöst.

      Werde nun ein bißchen fahren und die Kerzen Bilder anzuschauen.


      Ich suche heute alte düsen + Nadeln raus.

      Wobei sie damit genauso scheiße lief wie mit allen neu Teilen... Kein Unterschied.

      Als nächstes Dreh ich die Platte der Zündung mal so das man alle 3 Schrauben in die lang Löcher bauen kann!

      Mfg
    • Da das Moped so lange gestanden hat, würde ich die Vergaserbank nochmals komplett auseinander nehmen und in einem Ultraschallbad säubern. Da sind viele kleine Bohrungen in den Vergasern, die sich zugesetzt haben können. Die Verschmutzungen bekommt man mit Pressluft meistens nicht entfernt.
      Danach würde ich die originalen Düsen und Nadeln wieder einbauen und testen.
      Hast Du eigentlich mal nach dem Luftfilter geschaut?
      Die Schaumstoffeinsätze zerbröseln gerne nach einigen Jahren. Die Brösel konnen sich dann auch gerne mal in den Kanal für die Leerlaufgemischschraube festsetzen.
      Wenn der Luftfilter noch intakt ist, würde eine Reinigung auch nicht schaden.
      Gruß
      Ralph
    • Deadmatcher schrieb:

      Also die die neuen düsen...
      Haben 86 88 oder 98... Sehr sehr schwer zu erkennen,

      Die neuen Nadeln haben eine Bezeichnung von Y49 und sind jetzt auf der 2 Kerbe von oben...


      Bei teillast stottert sie aber immer noch und ist kaum fahrbar. Nur Vollgas fahren geht nun einwandfrei.
      Nadeln werde ich wahrscheinlich auf die oberste Kerbe hängen... .

      Ab 5000 U/min ist aber weiterhin Schluss
      . Aber sie Fährt nun auf allen 3 Zylindern das Problem ist gelöst.

      Mfg
      Hallo Robin...


      jetzt ist es mir klar...du hast den Keyster Rep. satz eingebaut. Hab ich irgendwie verpeilt...
      OK neue Lage....
      Den Keyster Rep. satz gibt es leider nur in einer Version....die ersetzt aber nur die Vergaserausstattung für den Gusszylindermotor, der bis 1977 in den USA und Kanada in der GT550 drin war!
      So wie ich schon geschrieben habe....Hauptdüsen Originalmikuniausstattung 97,5/95/97,5.
      Dafür liefert Keyster als Ersatz 3 x 98er Hauptdüsen.
      Die Y49 Nadeln sollen lt. Keyster der Ersatz für die 5 DH21 Mikunioriginalnadeln sein.
      Da du nicht den Gusszylindermotor, sondern diesen SCEM Motor drin hast, solltest du mit der Vergaserbedüsung vorsichtig sein.
      Der in Europa ab Modell M ausgelieferte SCEM beschichtete GT550 Motor wurde vergasermäßig deutlich anders bestückt:

      Hauptdüsen mind. 100er, 102,5er oder sogar 105er wären möglich.
      Die Nadeln 5 D 1 sind den 5 DH 21 Nadeln sehr ähnlich, somit kannst du diese Y49 Nadeln mal drin lassen.
      Aber die Hauptdüsen würde ich auf mind. 100 erhöhen. Schau mal, welche Größe die Alten haben...die kannst du ja dann mal probehalber testen.

      Problematisch ist aus meiner Sicht deine Nadelposition...Gusszylinder waren 5 DH 21 - 4, also zweitunterste Position. SCEM-Zylinder waren 5 D 1 - 3, also drittunterste Position.
      Wenn du mit den Y49 Nadeln in zweitoberster bzw. sogar oberster Position fährst, dann läuft dein Moped im Teillastbereich viel zu mager und du riskierst im Zweifelsfall einen kapitalen Kolbenschaden.


      Also Nadelclip auf Position 4 und testen...dann kannst du die GT auch noch auf Position 3 testen. Beide Positionen müssten eigentlich fahrbar sein und dein Teillastproblem könnte sich evtl. dadurch schon in Luft auflösen....
      Gruß Klaus
    • Also so wie du die nadel Position beschrieben hast wie sie Orginale in den Motor gehört hatte ich sie anfangs, damit lief sie so gut wie garnicht bei teillast.

      Jetzt stottert sie zumidnestens... Deutet auf zuviel sprit...


      Die originalen düsen haben 97.5 und dh21 haben die Nadeln... Also die völlig falschen... Ich werde mir 102.5 düsen besorgen und die Nadeln erstmal so lassen.


      Werde berichten! Mfg :)
    • Hallo Robin....

      sei bitte vorsichtig mit solchen Diagnosen....das Stottern muss nicht unbedingt an zu viel Sprit liegen.
      Wie Ralph schon geschrieben hat, wäre eine Komplettreinigung der Vergaserbank im Ultraschallbad sicherlich vorteilhaft, um eine Verunreinigung von irgendwelchen Luftkanälen/Bohrungen usw. auszuschließen.
      Meine war bei Teilast auch bockig....es lag aber wohl doch an zu kleinen Leerlaufdüsen, seit ich die gegen Größere getauscht habe, läuft sie deutlich besser.
      Auch der Zustand des Luftfilters ist enorm wichtig, ist der zu, kriegt die Kiste zu viel Sprit und alle anderen Einstelllungen gehen ins Leere.
      Gruß Klaus
    • Moin,

      ich hatte es an anderer Stelle schon mal angemerkt. Trennt Euch von dem Keyster-Gerümpel. Ich habe das Zeugs in der 500er sowie in der 750er drin gehabt und beide nicht vernünftig zum Laufen bekommen. Erst als ich wirklich alles neu in original genommen habe, liefen beide astrein. Vor allem auch die Düsenstöcke neu machen.
      Wenn das Ding lange gestanden hat, wenigstens die Düsenstöcke zum reinigen ausbauen, wenn keine neuen rein sollen. Ich hatte schon Vergaser, die zwischen Gehäuse und Düsenstöcken so korrodiert vom trockenen Stehen waren, daß da alles dicht war!
      Originale Versager-Innereien gibt es meist noch bei GTReiner. Kostet zwar nen Happen mehr als Keyster, lohnt sich aber absolut.

      Gruß
      Dirk