Ich darf mich vorstellen? Ich bin's, der Neue:-)

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      Moin!
      Das hätte ich nicht erwartet - die Geister scheiden sich in der Tat an der Wapu. :P
      Aber langsam und der Reihe nach - für den Anfänger der Wasserkühlung.
      Zuerst die Kupplung:
      Sauber, freut mich, dass Reimo das gleich gemacht hat :thumbup:
      Dann eine kurze Erläuterung zu Foxkilo (sorry, dein Vorname ist mir durchgegangen X/ ) die Lager bleiben, nur die Welle muss ich tauschen, da die Zähne, die das Antriebsritzel halten, schon zur Hälfte abgeschliffen sind.

      Und nun:
      Den Bypass werde ich also mit Schraubensicherung behandeln!

      Die Problematik der Wasserpumpe versuche ich mal zusammenzufassen:
      Entweder ich lasse sie drinnen, und bohre ein Loch ins Gehäuse. Damit kann die Pumpe auch später (einigermaßen vernünftig) ausgebaut werden. Wobei die Sache fummelig bleiben wird.
      Soweit ich es blicke, ist der Vorteil, dass ich relativ sicher eine heile Pumpe habe. (Die bei meinen Fahrleistungen mutmaßlich bis ans Ende aller Tage halten wird - 100kkm werde ich vermutlich nicht erreichen ;) )
      Oder aber, zweite Möglichkeit:
      Pumpe ausbauen - was anscheinend leichter ist, wenn der Motor eh schon zerlegt ist.
      Dann könnte ich sie genauer anschauen - weil aufgrund des Alters eine verhärtete Dichtung oder eine korrodierte Welle nicht unwahrscheinlich sind.
      Nachteilig könnte sein, dass ich für vernünftigen Ersatz, also für eine neue Pumpe 250€ hinlegen muss.

      Habe ich das soweit richtig?

      Sollte das Loch auch ins Gehäuse gebohrt werden, wenn ich die Pumpe jetzt ausbaue (und sichte oder erneuere)?
      Was ist von dem Überholsatz für die Wasserpumpe zu halten? Wäre das eine Möglichkeit? Oder muss es zwingend eine neue sein? (Vermutlich kommt es darauf an, wie meine aussieht...)

      2takte.de/product_info.php?inf…satz-inkl-faltenbalg.html

      Beste Grüße
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      Moin,

      die Pumpe stand letztes Jahr noch mit 167€ bei Reiner Schneider in der Liste. Eine aktuelle habe ich leider nicht. Der wäre mein erster Ansprechpartner dafür. Der Ausbau ist auch bei eingebautem Motor möglich. Dazu habe ich mir einen kleinen Ziehhammer gebaut, der wie ein Bajonettverschluss über den Spannstift der Welle gedreht wird. Damit habe ich bisher alle Pumpen raus bekommen. Schlimmstenfalls brauchst du hinterher einen neuen Spannstift. Mir widerstrebt die Bohrung im Gehäuse irgendwie.
      Der häufigste Fehler war bei mir eine stark korrodierte Welle, die nur mit guten Beziehungen zu einem Werkzeugbau (mit Laserschweißanlage und Rundschleifmaschine) sinnvoll zu reparieren ist. Habe ich auch schon gemacht, aber ich würde mir künftig in dem Fall den Stress sparen und eine neue Pumpe verbauen.

      Gruß
      Dirk
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      Martin:
      Genau, und wenn nun die By Pass Leitung im Dut ist, dann das Wasser auch ins Getriebe und Öl ins Wasser.

      Dirk:
      Irgendwo im Forum gibt es auch noch eine Abzieherkonstruktion vom GTKarl. Meiner Meinung nach für den Ausbau im eingebauten Zustand, das am einfachsten zu handhabende Verfahren. Für einen Ausziehhammer brauchst du Platz, sprich eine Bühne.

      Mario
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
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      Moin!

      Foxkilo schrieb:

      Dirk:
      Irgendwo im Forum gibt es auch noch eine Abzieherkonstruktion vom GTKarl

      Den habe ich vorhin bei meiner Lesearbeit schon gefunden.

      zweitakt-freunde.de/index.php/…e/?postID=21339#post21339


      Auch den Ziehhammer von Dirk habe ich im alten Forum entdeckt.
      Der ginge bei mir ebenfalls, da ich in der glücklichen Situation bin, eine Bühne zu besitzen.

      Aber ich glaube, dass ich mir die Pumpe doch mal genauer ansehen möchte. Eine neue ist bei Reiner in der diesjährigen Liste (immer noch für den von Dirk genannten Preis) enthalten.

      Grüße
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      Moin,

      ich würde nur zwischen den beiden Varianten neue Pumpe, oder alte drinlassen wie sie ist incl. der kleinen 3 mm Bohrung, wählen.

      Wenn die Pumpenwelle eingelaufen sein sollte, dann hilft auch kein neuer Simmerring mehr!

      Die Carbon-Schleifdichtung kann man auch bei eingebauter Pumpe wechseln!

      Mit neuer Pumpe hast Du die nächsten 30 Jahre Ruhe .-).

      Gruss Martin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
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      martingt750 schrieb:

      Mit neuer Pumpe hast Du die nächsten 30 Jahre Ruhe .-).
      Moin,

      @Martin: genau deshalb schrieb ich auch, daß ich immer eine neue nehmen würde.

      Der Ziehhammer ist übrigens so kurz, daß das am aufgebockten Moped problemlos funktioniert. Nur der Auspuff muss natürlich ab.

      @Mario: genau da vermute ich bei mir auch das Problem mit dem Wasser im Öl. Die Pumpe ist neu, ich glaube fast, bei mir ist auch die kleine Leitung defekt oder undicht.

      Gruß
      Dirk
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      Dirk, wenn die Leitung undicht ist, dann tropft eigentlich nur Getriebeöl aus der Bohrung. Das war bei beiden Motoren so. Ich hab ja beide Motoren zerlegt, Wasser im Getriebe konnte ich nicht entdecken. Vielleicht ist es doch was anderes. Ich hab ja im Moment das Problem, das ich Öl im Wasser habe, aber Wasser im Öl scheine ich nicht zu haben. Gruß Micha
      Viele Grüße

      Micha
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      dirksandmann schrieb:

      Moin,

      meine Pumpe ist bei der Restaurierung vor 4 Jahren neu von Reiner rein gekommen. Dass da was kaputt ist, kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Das sollte mich wundern.

      Gruß
      Dirk
      Hi Dirk, ich bezog mich auf Micha´s Problem, seine WaPus sind noch die ersten!
      Gruss Martin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
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      Danke Martin für die Info, sitzt der Dichtring eigentlich in der WaPu oder im Gehäuse? Ich hab hier schon ausgebaute WaPus rum liegen, ich werde sie mir daraufhin mal ansehen. Ich hab mich ja mit diesem Bauteil noch nicht beschäftigt, deshalb werde ich sie mir mal genau ansehen und hoffentlich auch die Dichtfunktion auf der Wasserseite erkennen. So das ich hoffentlich beurteilen kann, ob sie wohl dicht sind oder nicht. Das mit dem Öl ist im Moment noch nicht schlimm, jedenfalls nicht so schlimm, als wenn Wasser im Getriebe wäre. Das Öl, weil leichter, schwimmt immer direkt unter dem Einfüllstutzen. Ich sauge etwas Kühlwasser ab, bis kein Wasser mehr zu sehen ist und dann putze ich mit einem Lappen und langem Schraubendreher den Bereich sauber. Wenn ich dann wieder Wasser auffülle und den Motor laufen lasse, dann ist auch kein weiteres Öl zu sehen. Aufgefallen war es mir das erste Mal, als ich das Kühlwasser nach recht zügiger und längerer Autobahnfahrt kontrolliert hatte. Nach 200 km Landstraße normal bis flott gefahren ist es gerade zu erkennen, also sehr wenig. Mal sehen, ich werde weiter beobachten, hab ja in der Vergangenheit schon öfters Glück gehabt, das sich Sachen von selbst repariert haben und außerdem ist ja Ölverlust-Stop im Getriebeöl, aber andererseits hätte es den Dichtring schon längst reparieren können, wenn er denn nur ausgehärtet wäre. Gruß Micha
      Viele Grüße

      Micha
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      Nochmal zur grundsätzlichen Funktion des Bypasses, er leitet sowohl Wasser als auch Getriebeöl nach draussen, sofern eine Abdichtungen kaputt oder gestört ist. Ich schreib gestört, da durch Fremdkörper die Wasserabdichtung undicht werden kann. und aus eigener leidlicher Erfahrung weiss ich, dass beide Dichtungen ihre Funktion aufgeben können.

      Was eingelaufene Simmerringe betriffft, die Ersatzdichtung von Reiner hat leicht andere Dimensionen und die Dichtlippe sitzt etwas oberhalb der Originalen, d.h. sie dichtet oberhalb der Einlaufriefe.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
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      Moin Micha, der Dichtring sitzt unter dem Lager.
      Hier das Bild einer noch brauchbaren Wapu Welle, die muss man nur mit 1000er Schmirgelleinen ablaufen lassen.
      Das linke Druckstück, welches auf dem Carbonring rotiert, ist ziemlich verschlissen, rechts ist neu.
      Im Zweifel neue Pumpe, da die Einzelteile fast genau so teuer sind.
      Gruss
      Martin
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      Moin zusammen!
      Habe die Sache noch mal überdacht- besonders auch vor Euren letzten Schilderungen.
      Pumpe also ausgebaut und zerlegt.
      Ich denke es war nicht verkehrt.
      Aber seht selbst:
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      PeterHacke schrieb:

      Moin zusammen!
      Habe die Sache noch mal überdacht- besonders auch vor Euren letzten Schilderungen.
      Pumpe also ausgebaut und zerlegt.
      Ich denke es war nicht verkehrt.
      Aber seht selbst:
      Da würde ich eine neue nehmen, die Welle sieht ziemlich angegriffen aus!
      Gruss
      Martin
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      Beim J Pumpenrad kannst Du den Schlitz tiefer feilen bzw. fräsen, dann passts auch bei der neuen Pumpe,
      Stift gibt's auch bei Reiner.
      Gruss
      Martin
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      Die Welle sieht zwar schlimm aus, aber ich würde sie erst mal reinigen und dann weiter sehen.

      Aber was generäl die Reparatur von der Welle angeht, kapuut ist ja immer nur der untere Teil, der meiner laienhaften Einschätzung recht einfach auf gebaut ist und entsprechend einfach auf einer Drehbank herzustellen sein dürfte. Wenn man jetzt die Welle am Bund absägt, in den verbliebenen oberen Teil ein Gewinde schneidet und den unteren Teil, um ein Gewinde verlängert, neu dreht, dann müßte das doch auch gehen. Wenn mein Überlegung stimmt, dreht sich die Welle im Uhrzeigersinn, somit reicht ein rechts Gewinde. Oder mit Untermas und verstifften. Platz ist genug. Okay kommt sehr wahrscheilnlich teurer als neu, es sei denn man kann es selber machen.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
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      Moin, auch der Bereich wo oben der Simmerring läuft, kann eingelaufen sein.
      Die Welle ist auf jeden Fall Wärmebehandelt, oben hart, da würde ich nichts absägen und dranschrauben,
      das ist immer eine Schwachstelle. Solange es neue Pumpen gibt, rein damit.
      Beim Auto repariert auch keiner eine WaPu, oder?
      Gruss
      MArtin
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      Moin zusammen!
      Anbei ein Bild von der Welle.
      Um die Welle wieder herzustellen braucht man allerdings das Knowhow und den Maschinenpark.
      Das ist mir in diesem Fall nicht gegeben - deshalb bleibt nur die Lösung mit der neuen Pumpe. Zugegeben, die gefällt mir auch ganz gut, weil ich aufgrund der mangelnden Erfahrung mit wassergekühlten Mopedmotoren keine Experimente machen möchte.
      Mein Ziel es eigentlich, dass der Motor nach dem Zusammenbau ohne weitere Fummelei funktioniert.

      Grüße
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