Ich darf mich vorstellen? Ich bin's, der Neue:-)

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    • Moin,
      brauchst Du eine lange oder kurze Blinkerstange?
      Die Farbe ist etwas anders, vielleicht hast Du das "K" Blau drauf..
      Die Schwinge ist eine Hillmer Kastenschwinge aus den 80ern, die hatte ich mir seinerzeit mal gekauft,
      hat damals über 500 DM gekostet. Ist aber für den sportlich gefahrenen Büffel ein Muss!
      Gruss
      MArtin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • Hi Micha, hi Martin.

      Für den vorhandenen Blinker suche ich die kurze Stange - ist ein hinterer Blinker. Für den Fall, dass es die nicht einzeln gibt, hatte ich überlegt einen Bolzen einzusetzen. (bin aber nicht beleidigt, wenn ich die Arbeit sparen kann :D )

      Einen zweiten hinteren Blinker brauche ich auch noch. War nur der eine dabei X/

      Beste Grüße
    • Moin!
      Habe mir heut den Feierabend wieder kalte Füße in der Garage geholt.
      HBZ ist nun als letztes Teil der Bremsanlage gereinigt und mit neuem Dichtsatz wieder zusammen gesetzt.
      An dem Korpus des HBZ ist eine Vertiefung, in die geradezu hervorragend eine Feder passen könnte, um den Hebel unter Spannung zu halten. Bei mir war nur Dreck darin. Kommt dort eine Feder rein?

      Als nächstes habe ich die Platte mit der Elektrik ein wenig reinigen wollen. Die Leitung zum Anlasserrelais ist doch mal arg warm geworden. Hat da jemand noch ein brauchbares Exemplar liegen?

      Bilder anbei!

      Beste Grüße
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    • Moin,

      zu der Bohrung im HBZ bzw. einer eventuellen Feder kann ich dir leider auch nix sagen, aber du könntest mal bei AP auf die Seite schauen, da gibt es teils noch recht detaillierte Informationen zu diesen Teilen.
      Daß das Kabel warm geworden ist, muss gar nicht unbedingt sein. Dann wäre wahrscheinlich auch die Verzinnung der Litze nicht mehr so schön. Teils lösen sich diese Gummiteile nach all den Jahren einfach in Wohlgefallen auf. Ich würde sehen, ob ich das einfach neu einschrumpfe oder evt. mit selbstvulkanisierendem Iso-Band neu wickele.

      Gruß
      Dirk
    • Hi Dirk!

      Was genau meinst Du mit AP?
      Habe in die Suzuki Teileliste geschaut- da ist mal keine Feder abgebildet...

      Zum Kabel:
      Ich dachte auch erst, dass sich nur die Isolierung wegen Alter aufgelöst/zusammengeschrumpelt hat/ist. Dann kam mir Hitze doch naheliegender vor. Werde noch mal genauer schauen und dann entsprechend nur neu isolieren. Habe vermutlich beides da, Schrumpf und Verschweiß.

      Ahoi!

      PS: wollte Euch nicht vorenthalten, dass Herr Schwarz mir ein neues Lager geschickt hatte :D
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    • Ich vermute er meint AP Lockheed. Im allgemeinen hat Suzuki Tokico Hauptzylinder verbaut, nur im K Model war es eine andere Marke und du hast einen solchen. Aber wofür noch eine Feder, da sollte eine unterhalb des Kolbens sein, also zum Leitungsanschluss hin. Schau mal hier im Disc Brake Manual oldjapanesebikes.com/mraxl_GT_…ce/manuals/disc/index.php
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Hi,
      danke für den Link! Dort ist auch keine Feder, wie ich sie meine verzeichnet. Das Papier muss ich aber mal in Ruhe noch genauer durchschmökern - ist sehr interessant 8)

      Die innere Feder, die ist natürlich klar, ohne die geht’s nicht :D

      Nein, was ich meinte ist eine zusätzliche außen liegende Feder, die den Bremshebel in eine Endposition drückt- damit der im ungezogenen Zustand nicht vor und zurück schlackert.
      Sowas war mir an einer Bremse meiner anderen Mopeds mal begegnet; vielleicht die XS400? Ich weiß es nicht mehr.
      Aber wenn in den Zeichnungen nichts vermerkt ist, wird da wohl auch keine sein...
      Dirk wird sich vermutlich an die hintere Bremse verirrt haben; die ist ja Lockheed. (Und bereits fertig überholt)
      So long
      Gunnar
    • Moin zusammen!
      Gerne lasse ich euch noch mal ein kleines Update zukommen :D

      Also, die Tage ist das schöne Alu-Rohr angekommen, mit dem ich die Gabelholme verblenden wollte. Also vorhin schnell abgelängt, poliert, Mike Sanders an die Holme geschmiert und mit den Gummis montiert. Oberhalb der Stummel bleiben noch etwa 2-3mm Luft, damit die obere Brücke sicher spannungslos angebaut werden kann.

      Die hinteren Blinker sind auch bereits an Ort und Stelle.
      Auf der zweiten Werkbank liegt immer noch, gelegentlich mit respektvollen Blicken bedacht, der Endgegner - der zerlegte Motor rum. :whistling:
      Den muss ich so langsam in Angriff nehmen- solange der Rahmen noch recht leer ist, lässt er sich sicherlich besser einsetzen :D

      Bis die Tage

      PS: von dem Rohr ist noch was über, falls jemand Interesse hat...
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    • Neu


      Hi zusammen!

      Wie oben angekündigt, habe ich mir die kurze Batterieanschlussleitung noch mal genauer angeschaut. Bis auf die zerbröselte Isolierung schien sie noch tauglich – entsprechend habe ich sie einfach mit einem Stück Bougierrohr isoliert und verbaut. Soweit so schick ^^



      Als nächstes MUSS ich mich endlich um den Motor kümmern.
      Dazu sind eigentlich alle notwendigen Teile da:
      Dichtsatz mit Simmerringen,
      Neue Clipse für die Kolbenbolzen
      Neue Sicherungsbleche für Antriebsritzel und Kupplung,
      Kurbelwelle überholt von B.Braun,
      Zylinder und Kolben vermessen von Reimo.
      Zusätzlich noch eine gebrauchte Getriebeausgangswelle, da meine schon ein wenig angenagt ist.
      Und ganz wichtig: ein Haynes und das Suzuki-Motoren-Manual, sowie die Bilder, die ich beim Zerlegen gemacht hatte.

      Die ersten Schritte werden wohl das Tauschen des Lagers auf der Ausgangswelle und das Reinigen der Gehäusehälften sein.

      An welcher Stelle muss ich Eurer Meinung nach noch genauer schauen? Gibt es Probleme mit rausspringenden Gängen oder sowas? Welche Schwächen sind bekannt?

      Beste Grüße
    • Neu

      Wenn die Zahnräder auf der Welle wackeln, ganz besonders das vom 3. Gang oder die Mitnehmer nicht mehr eckig sind, dann fliegen die Gänge raus. Wichtig ist es auch auf Pittingbildung der Zahnräder vom 3., 4. und 5. Gang zu achten, das macht zwar nichts und man kann mit fahren, aber das Getriebe jault dann und das geht einem irgendwann auf den Wecker. Bei der Ent-/ oder Belüftungsleitung von der Wasserpumpe zum Gehäuseboden würde ich die Hohlschrauben mit Loctite sichern, ansonsten kann es passieren, das sie sich lösen und dann schraubst Du den ganzen Motor auseinander um die Schraube festzuziehen. Ich hab schon 2 Motoren deshalb zerlegt. Das die Schraube sich gelöst hat merkt man daran, das Getriebeöl aus der Be- oder Entlüftungsbohrung hinter dem Wasserpumpendeckel tropft. Beim Zusammenbau auch auf die Stifte für die Fixierung der Kurbelwellenlager achten. Die Rückholfeder für den Kickstarter nach dem groben Zusammenbau mal auf Funktion testen, nicht das man alles zusammenschraubt und dann ist die Feder nicht richtig eingehängt. Den Stahlring um den Kupplungskorb auch mal genau ansehen, der bricht gern, wird dann vom Zahnrad der Kupplung zusammengeknüllt und dann platzt das Gehäuse wenn man Pech hat. Entweder gleich ausbauen, das funktioniert auch oder einen massiven Stahlring anfertigen und mit dem Kupplungskorb verschrauben. mehr fällt mir im Moment nicht ein. Gruß Micha
      Viele Grüße

      Micha
    • Neu

      Hi Micha,
      danke für die Hinweise!
      Habe mir direkt das Getriebe mal angesehen. Dazu weiter unten.
      Als Erstes ist mir vorhin aufgefallen, dass ich beim Zerlegen nicht gründlich war - verschiedene Sachen sind ja noch unangetastet. Wasserpumpe, Schalt-Mechanismus und die Kickerwelle samt Antrieb für die Ölpumpe.
      Zum Ausspülen des Ölschlammes (da habe ich schon Schlimmeres gesehen) hätte ich das alles an Ort und Stelle gelassen- abgesehen von der Wasserpumpe, die sollte gesichtet werden. Was meint ihr, was sollte definitiv ausgebaut und begutachtet werden?
      Auch die von Dir genannte Leitung hätte ich drinnen gelassen- wird sich nach all den Jahren wohl nicht mehr von selbst lösen...
      Die anderen Hinweise werde ich verinnerlichen (als Postit ins Haynes :D ) und später berücksichtigen.
      Getriebe:
      Wackelig war da nix - auch die Schaltgabeln waren nicht verfärbt. Pitting hätte ich auch nicht gefunden.
      ABER: die Ecken der Mitnehmer sind abgerundet ;(
      1) Ist das der dritte Gang?
      2) Was tun?
      3) wie geht das verflixte Lager (zur Kupplung hin) von der Welle - ich hätte mir ausgemalt, es wäre nur gesteckt :whistling:

      Ahoi
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      Hi Gunnar,
      die Mitnehmerklauen an den Zahnrädern der Gänge 3 und 4 verschleissen gern,
      aber das sieht alles noch ganz ordentlich aus, da habe ich schon viel schlimmere vorgefunden,
      siehe Bild.
      Das Lager hinter der Kupplung kannst Du mit leichten Hammerschlägen runtertreiben.
      Die Bypassleitung vorsichtig nachziehen.
      WaPu würde ich drinlassen. Falls sie mal fällig sein sollte, eine 3 mm Bohrung über der Welle
      ins Gehäuse bohren (unter dem Starter) und mit Schraube oder Silikon verschließen. Dann bekommt man sie leicht mit einem Durchschlag heraus getrieben. Sonst ist es eine elende Plackerei; oder gleich eine neue einbauen.
      Ich empfehle bei Reimo einen Stahlring um den Kupplungskorb ziehen zu lassen, gibt eine merkliche Verbesserung der Kupplung.
      Gruss
      Martin
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      • 3 G.jpg

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      • Kupplung Reimo Ring.jpg

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      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
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      Was die Kupplung angeht, kann ich mich nur Martin anschliessen, aber bei der Wapu bin ich anderer Meinung. Wenn du den Motor eh auf hast, würde ich sie ausbauen und schauen. Der Motor ist über 40 Jahre alt, Laufleistung und Standzeiten unbekannt und du weißt nicht, ob die Wapu schon mal erneuert oder überholt wurde. Ich würde sie ausbauen, zumindest reinigen und den Simmering zum Getriebe hin erneuern. Hinterher ist es, trotz Martins Trick, eine elende Fuckelei.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Neu

      Moin zusammen!

      Dank für die hilfreichen Tipps!
      Auch wenn sie mich den Moment noch verwirren…

      Versuche mich heut Abend mal in die Problematik mit der Wapu einzuarbeiten. (Im Suzuki-Service-Buch stellt sich der Ausbau der Pumpe doch recht simpel dar- sollte das vielleicht nicht so einfach sein?)

      Laufleistung des Motors ist übrigens bekannt, da ich die Maschine aus erster Hand habe – irgendwas um 24kkm. Standzeit nun ca. 5/6 Jahre.

      Ich fasse also kurz zusammen:
      1) Der Ausbau der Wapu ist umstritten, vermutlich wegen des problematischen Ausbaus. Ggf. ist es trotzdem zweckmäßig sie in einem Zuge auszubauen und zu prüfen.
      2) Die Mitnehmer meiner Getriebezahnräder sind schon gering verrundet, können aber so weiter verwendet werden.
      3) Das Lager der Getriebeausgangswelle (auf der Kupplungsseite) kann mit leichten Hammerschlägen entfernt werden.
      4) Die übrigen noch verbauten Teile können im Motor verbleiben – das Reinigen kann „drumherum“ erfolgen.
      5) Die Leitung am Motorboden (wofür genau ist sie?) entweder nur nachziehen oder sicherer noch, mit Schraubensicherung gegen Lösen sichern.
      6) Stahlring um die Kupplung: Ich habe auf meinen Bildern nach der Kupplung geschaut. Ein Stahlring ist vorhanden – aber ob das der originale Blechring oder der Reimo-Ring ist, kann man darauf nicht erkennen. Ich werde ein aussagekräftiges Bild nachreichen - selbst ist mir die Bewertung nicht möglich - kenne den Unterschied nicht.

      So long
      Gunnar
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      Moin, Du hast schon den Reimo Ring drauf! Sehr schön.
      Die kleine Leitung ist ein Bypass für die Wasserpumpe. Falls die defekt sein sollte läuft das Wasser nicht ins Getriebe sondern nach aussen.
      Wenn sich die Hohlschrauben lösen, dringt Getriebeöl ein und tropft durch die Bohrung am WaPu Deckel nach draußen!
      Bei einer Laufleistung von 24T km würde ich die Wapu drinlassen. Geht oder geht nicht. Deshalb an die kleine Bohrung denken :-), falls das Teil mal doch schnell gewechselt werden soll. Habe mal eine Skizze angehängt wo die Bohrung sitzt falls man von aussen ran muss. Ansonsten mittig durch die Buchse :-).
      Wenn Du noch 200 € übrig hast, baue eine neue ein. Achtung, dabei muss der Impeller umgearbeitet werden, da die alte Pumpe noch die Halbmond förmige Passfeder drin hat, die neue Wapu hat einen Mitnehmerstift.
      Auf dem Bild sind beide unterschiedlichen Impeller, der Kohleschleifring (kann brechen), das Teflon Ersatzteil für den Kohlering, das Schleifstück (kann einlaufen) sowie der Niro Mitnehmerstift für den Impeller zu sehen.
      Gruss Martin
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      • Wapu.JPG

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      • WaPu Welle Bohrmaße.jpg

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      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
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      Sorry Martin, aber ich kann dir nicht recht geben. 24tsd ist keine Laufleistung, deswegen verstehe ich auch nicht warum Gunnar die Lager wechseln will, aber 40+ Jahre kriegen schon die Simmeringe kaputt. Ausbauen schadet nicht, außer dass es eine neue Deckeldichtung kostet. Dann kann man sich in Ruhe den Zustand der Welle zu Gemüte führen. Wenn in Ordnung kann man es ja so wieder einbauen.
      Aber erklär mir mal warum, wenn der By Pass undicht ist kein Wasser ins Getriebe kommt. Im übrigen ist es meiner Erfahrung nach nicht der By Pass der kaputt geht oder sich löst, habe ich persönlich im übrigen auch noch nicht erlebt, kann aber sicherlich passieren, sondern der Simmering zum Getriebe der undicht ist. Etwas Wasser kommt häufig mal aus der Pumppe und irgendwann fängt die Welle anzugammeln. Wenn der Simmering nicht schon hart ist oder sich indie Welle eingearbeitet hat, schafft die Korrosion es garantiert, hier ein Undichtigkeit zuschaffen.

      Was den Aus- und Einbau der Welle angeht, bei offenem Motor kein Problem, sondern sehr einfach, aber in eingebautem Zustand die Pest. Zum einen der Ausbau, der mit Martins Trick einfacher ist, und dann der wieder Einbau, über Kopf und man muss den Pumpenkörper exakt positionieren wg, der Fixierschraube. Ehrlich darauf würde ich es nicht ankommen lassen.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
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      Die Wasserpumpe würde ich nur wechseln, wenn Du eine andere hast von der Du 100 % weißt das sie funktioniert, ansonsten würde ich es machen wie Martin schreibt. Ich habe 2 Büffel, der eine hat 200.000 km gelaufen und der andere 108.000 km, in beiden ist noch die erste WaPu und die Mopeds haben zwischendrin auch mal mehrere Jahre gestanden. Die WaPu des 108.000 km Motors lässt seit einiger Zeit ein paar Tropfen Öl ins Kühlwasser, ich sauge es erst mal ab und beobachte weiter, ist auch schon wieder weniger geworden. WaPus habe ich aber vorsorglich schon mal raus gesucht. Die untere Hohlschraube des Schlauches hat sich bei einem Motor bei 98.000 km und beim anderen bei 135.000 km gelockert, von wegen hat schon 24.000 km gehalten, ich würde kleben. Gruß Micha
      Viele Grüße

      Micha
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      Der Bypass leitet das Wasser ab, dass zwischen den beiden O-Ringen, die den WaPu Körper abdichten, durch die dortige Bohrung austreten kann, wenn die interne Dichtung defekt ist,.
      Gruss
      Martin
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      • DSC_8667.JPG

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