Motor stirbt ab beim Versuch anzufahren

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    • Motor stirbt ab beim Versuch anzufahren

      Hi!
      Bin neu im Forum, könnte also sein, dass das Thema schon mal gepostet wurde - hab's jedoch nicht gefunden.
      Seit kurzem bin ich im Besitz einer 74iger Suzuki, mein erstes Motorrad dieser Marke (bis jetzt Vespa-Schrauber!). Anfängliche Schwierigkeiten, so dachte ich, kann ich mit gewissenhaftem Reinigen des Vergasers, Kontrolle der Kolben, Kolbenringe, Zylinderlaufbahn, Kupplung, Flüssigkeiten neu, Kontrolle Unterbrecherabstand, Zündfunke (gross, kräftig, blau), aus der Welt räumen. Doch leider - sie mag nicht. Ankick sofort da, schöner Leerlauf, hängt gut am Gas, und jetzt kommt's: erste rein, Kupplung kommen lassen und - aus! Mit 5.000 Touren und Kupplung schleifen lassen, würd' sie sich bewegen, aber das ja nicht Sinn und Zweck! Meine Vespa hat beim Anfahren mehr Dampf (bei den halben PS ...).
      Woran kann es liegen? Kondensator? Batterie sollte ausreichend Leistung bringen....

      Danke für nen Tipp! Gruss, Andrea
    • RE: Motor stirbt ab beim Versuch anzufahren

      hi! danke für den tipp, die habe ich noch nicht gecheckt - ist bei der vespa einfacher!
      hast du ev. einen link oder ne beschreibung, wie's am einfachsten geht? ich such natürlich auch selber im forum ...
      andrea
    • RE: Motor stirbt ab beim Versuch anzufahren

      Moin!
      Es wurde nicht gesagt, um welches Modell es sich handelt. Da das Thema hier unter GT125 steht, ist anzunehmen, daß es um so eine Mopete geht.
      Da dreht die Zündung nicht gegenläufig.
      Man stellt so ein, das der Funke springt, wenn die entsprechenden Markierungen übereinstimmen, dann passt das. Das ist die gleiche Anlage wie bei der GT250
      siehe dort: suzuki-gt250.de/elektriknavi/elektrik.php?b=6
      @hirsch:
      Da wir Deine Vespa (Typ/Leistung?) nicht kennen, nutzt der Vergleich mit Dieser hier nichts.
      Die GT125 ist kein Trecker. Man muß das Motörchen schon drehen lassen, wenn es voran gehen soll. Mit Leerlaufdrehzahl anfahren ist nicht. Max "Leistung" bei 9500 U/min. Wenn der Motor rund läuft, wie Du schreibst, würde ich vorschlagen, erstmal eine richtige Probefahrt zu machen, ehe Du Defekte oder Fehler vermutest.

      Bis dann
      Markus
    • Eine Drehzahl zwischen 3000 und 4000 Umdrehungen ist zum Anfahren wohl normal. Überprüfe doch mal die Übersetzung. Vielleicht hat der Vorbesitzer sie länger übersetzt und es klappt deshalb nicht so gut beim anfahren. Originale Übersetzung sollte 14-50 sein.
      Gruß
      Ralph
    • RE: Motor stirbt ab beim Versuch anzufahren

      Hallo Hirsch,

      wilkommen im Klub.
      Zunächst mal möchte ich warnen ich bin hier der Schwarz Seher! :lachen: :lachen: :lachen:

      Wenn die einfachen Mittel Erschöpft sind, wird es komplizierter.

      Der GT 125 Motor läuft fast immer ;-), ich habe schon einen mit verharzten Vergasern mit dem Bunsenbrenner (ohne Flamme) ans laufen bekommen.

      Wenn keine Leistung da ist kann es zb. daran liegen:

      Ich hoffe du hast kein Gemisch im Tank (wie bei der Vepa). :nixwiss:
      Dafür aber 2 Takt Öl im Öltank?

      Batterie, z. B. wenn beim Licht einschalten der Motor ausgeht

      das kein Sprit nachfließt, das Plastik der Ansaugröhrchen quillt mit der Zeit auf und lässt nicht mehr genug durch, im Sprithahn sitzt auch ein Benzinfilter.
      (war so bei meiner GT 185)

      Auspuff verstopft

      Kondensatoren kann sein, aber eher nicht, sollten pro forma eh neu.

      Zündkerzen B 8 HS (wie Halb so Lang) ? nicht ES :kratz:

      Hast du den Motor aufgehabt?
      Wir hatten schon Anfänger die beim Einbau die Ringe nicht in die Nuten einfädelt haben. Kolbenringe gebrochen-
      Die Ringe werden durch im Kolben eingelassene Stifte gegen verdrehen arretiert.
      Moped hat keine Kompression. (zuletzt bei einer GT 185) :nene:

      Kurbelwellen Simmeringe verschlissen. keine Leistung (teuerer Spass)

      Mehr fällt mir gerade nicht ein...

      Viel Erfolg beim Suchen

      Jörg

      The post was edited 1 time, last by gtjoerg ().

    • Hallo an alle! Danke vorerst einmal für eure Hilfe.

      Also - ja es ist eine GT 125 BJ74, heute habe ich mal mit einer Messuhr den Zündzeitpunkt kontrolliert - ca. 2,1 mm v OT. Ich denke das ist mal nicht so falsch.

      Dann war nochmal der Vergaser dran. Schwimmerstand kontrolliert - mit "kommunizierender Röhre" ca 1-2 mm unter Schwimmerkammer Oberkante - weiß allerdings nicht ob das passt.

      Übersetzung muss ich checken.

      Danach (Zylinder,Zylinderkopf,Brennraum und Kolbendach gereinigt bzw. sauber abgedichtet) angekickt läuft - Probefahrt - naja, besser als zuvor aber einmal unsere Gasse rauf - runter, das wars dann auch, dann wieder die selben Symptome.
      Ich hab fast das Gefühl dass sie einfach zu fett läuft.
      @gtjoerg kein Gemisch im Tank - Super - frisch von der Tanke.

      Batterie ist zwar nicht die neueste - kommt erst morgen.

      Benzinhahn läuft eigentlich gut - hab den Schlauch abgezogen - sprudelt fein, Filter werde ich aber trotzdem noch prüfen.

      Auspuff noch nicht gecheckt - sieht aber etwas verkokt aus - kann man den einfach ausbrennen?

      Kondensatoren sind die alten - waren stümperhaft verlötet - sauber gemacht neu verlötet - werden aber neu kommen obwohl Funke sehr gut aussieht.

      Neue Kerzen sind drin.

      Motor selbst war nicht offen - nur Zylinderkopf und Zylinder abgebaut - Kolbenringe auf freigängigkeit geprüft Nuten gereinigt und Ringe wieder eingesetzt. Natürlich auch auf die Stifte im Kolben geachtet. Wie gesagt Verkokung entfernt.

      KUWE Sommeringe noch nicht geprüft, werd ich auch noch checken.

      Mann, Mann, Mann - da hab ich noch ganz schön zu tun.

      Ach ja, die Wespen sind eine 150er GL mit 172er Quattrini auf Langhub, macht auch spass! Dann eine VNB mit 177er Polini auch Langhub, drehen beide so ca 7000 U/min - wurde auch so konzipiert als "Traktor". Eine Smallframe ist auch kürzlich dazugekommen - eine 50 Special mit PK125 Motor.

      lg, Andrea
    • Hast Du auch mal den Luftfiltereinsatz überprüft? Da dürfte ein Schaumstoffeinsatz drin sein. Nach vielen Jahren zerbröseln die gerne mal und dann hast Du den Mist überall am Vergaser hängen. Wenn er noch ok ist, dann mal reinigen und einölen.
      Gruß
      Ralph
    • Danke für den Tip, aber dürfte schon mal gewechselt worden sein, es ist nämlich so eine Art Stahlwolle, ähnlich wie diese Topfreiniger drin. Jetzt hab ich mal die Reparatursätze für die Gaser beim Hoffi bestellt, Kondensator hat er möglicherweise auch, dann schau ich mal weiter. Ich glaub noch immer dass sie zu fett läuft. Ich lade heut mal ein Video hoch was ihr dazu sagt.
      Grüße Andrea
    • Danke für den Hinweis. Muss ich dann auch besorgen. Mir ist schon aufgefallen dass einer der Vorbesitzer bei manchen Dingen sehr "kreativ" war. Was soll´s, an was würden wir den sonst schrauben ;), kann leider kein Video hochladen, ich glaub es sind nur Fotos möglich.
    • So Leute, die kleine läuft! Manchmal denke ich etwas zu kompliziert. Wie gtjoerg vermutet hatte war es wohl wirklich die Batterie. Hab jetzt die neue bekommen, zwischenzeitlich auch den Benzinhahn gereinigt ( der allerdings noch ein bisschen sifft), dann wieder eine Proberunde, und siehe da, das fühlt sich echt gut an. Anfahren super, kein abwürgen mehr! 2., 3., guter Ganganschluss wenn die Drehzahl nicht zu tief fällt. So muss das sein. Jetzt noch ein paar kleinigkeiten wie Luftfilter, alles saubermachen, Bremsen checken ( Vorderbremse gibt anscheinend nicht ganz frei), fehlender Fussrastengummi besorgen, Defekte Lampen tauschen, kleinkram eben.
      Danke nochmal für eure Unterstützung, Bilder kommen wenn alles fertig.
      Grüße Andrea
    • Hallo Andrea,

      lade die Bilder irgendwo ins Netz und verlinke sie hier. Das ist deutlich unkomplizierter und schont Marios Speichervolumen auf dem Server :ja:

      Gruß
      Dirk