Classic-racer GT 380

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    • Mal ne ganz blöde Frage und wirklich ernst gemeint, ihr habt soviele Möglichkeiten, was den Maschinenpark und auch die Fähigkeiten angeht, warum baut ihr dann nicht Zylinder komplett auf. Dann kann man Wasserkühlung und Membranen direkt mit einplanen. In meiner laienhaften Vorstellungswelt, kann es eigentlich nicht schwieriger sein, als einen existierenden Zylinder so komplett umzufrickeln. Muss ja nicht aus einem ganzen Stück gefräßt sein, sondern kann doch auch aus Einzelteilen gebaut sein. Den Verzug beim schweißen müsste man doch beim planen rausbekommen. Axel baut Buchsen die dann eingepresst werden ... Soviel weniger Aufwand kann das doch nicht sein und man hätte es annähernd so wie man es braucht. Bei unserm Rennmofa (kreidler) hatten wir jemanden, der uns einen Wassergekühlten Kopf gebastelt hat. Erstaunlich, was das alleingebracht hat.
      Wie gesagt ist nur meine Vorstellung als Laie.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Also blöde Fragen soll es ja nicht geben nur dumme Antworten. Also bei den Classicern ist das etwas anders wie im richtigen Leben. Mann darf , nach den Regeln, nur Komponenten oder Material verwenden, das aus der Zeit stammt.
      Ein paar wassergekühlte Zylinder von einer Yamaha TZ 250 auf das Suzuki Gt 380 Gehäuse zu verpflanzen wäre, denke ich, machbar. Nur will man das nicht. Ich will den luftgekühlten Typ beibehalten. In der Klasse in der ich starte könnte ich bis 500 ccm haben. Daran möchte ich arbeiten, aber 3 zylindrig und luftgekühlt.
    • Die Beschränkungen der Classic Rennerei sind mir schon bekannt, aber es hat damals schon wassergekühlte Renner auf 380 Basis mit 500ccm gegeben, die Barton oder Sparton. Somit wäre ein Umbau auf Wasser eigentlich schon Zeit typisch. Okay, jede Rennserie ist anders im Detail, aber da müßte eigentlich was machbar sein.
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Moin!

      morbidelli1 schrieb:

      Das Kann doch mit dem anderen Hub 54mm zu 61mm nicht funktionieren. Oder kann sich da von euch einen Reim darauf machen.
      Kann ich mir im Groben folgendermaßen vorstellen:
      Hub 54mm bleibt. (GT550: 62mm)
      550er Zylinder oben und unten kürzen/abfräsen, so, daß die Kanale auf brauchbarer Höhe liegen. Die insgesamt 8mm sollten kein Problem sein.
      Zylinderfußbolzenabstände und Zylinderabstände anpassen, vermutlich Bohrungen am Zylinderfuß versetzen und Kühlrippen an den Seiten kürzen.
      380er Kurbelwelle mit GT250KL/T250/T305/T350-Pleuel aufbauen für 16mm Kolbenbolzen.
      T350-Kolben o.ä. verwenden

      martingt750 schrieb:

      Der mittlere Zylinder andersrum, warum nicht?
      ??? Wo siehst Du das ???

      bis dann
      Markus
    • Moin Markus....auf der vorherigen Seite ziemlich weit unten ist ein Classic Racer aus Italien abgebildet, den Karl da irgendwie entdeckt hat...da ist der mittlere Zylinder umgedreht montiert......jedoch weiß Karl nicht, ob die Maschine jemals gelaufen ist....

      :D :D :D :D
      Gruß Klaus
    • Hallo
      Markus ich denke Martin meint die andere Maschine mit dem gedrehten mittleren Zylinder.
      Zu der Sache mit den 550er Zylindern auf dem 380er Gehäuse. Das Anpassen könnte ich mir schon vorstellen das hinzu bekommen. Nur mit den Steuerzeiten bei 7 mm weniger Hub. Meinste das könnte gehen? Ich müsste mir mal einen 550er Zylinder besorgen und anschauen. Wenn die Italiener das in den 70er Jahren gemacht haben und es "molto bene" funktionieren soll dann wäre es einen Versuch wert. Gerechnet wären das dann 480 ccm.
    • Im Geländebereich bessere Traktion. Man hat versucht es auch auf der Straße zunutzen, siehe die letzten 500 2T Renner. Theorie dahinter, man gibt dem Rad einen großen Impuls mit einer längeren Ruhephase anstelle von einer Kette von Impulsen mit kürzeren Phasen dazwischen. Siehe auch Ossa Yankee, die ersten fürs Gelände bestimmten Prototypen hatten den Big Bang, die späteren Strassenserienversionen 180° Versatz.

      de.wikipedia.org/wiki/Big-Bang-Z%C3%BCndfolge
      Büffel ist einzig, aber nicht artig
    • Ich hab mal an meinem Projekt weiter machen können. Bin mit meinem Zeitplan "etwas" hinterher aber das ist halt wie im richtigen Leben. Ich sage nur Flughafen Berlin.
      Vergaser und Püfffe müssen noch adaptiert werden dann kanns bald los gehen. Bin schon gespannt wie en Flitzebogen. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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    • Ummi schrieb:

      Die NSR500 von Mick Doohan und Wayne Gardner wurden 1992 vom Screamer zum Big Bang um die Fahrbarkeit zu verbessern.
      Aussage Gardner: Das Motorrad fühlte sich langsamer an, aber die Rundenzeiten waren besser.

      Sonic schrieb:

      .... aber bei zweitakter hab ich das nochnie gehört

      Würde das möglich sein meine rennmaschiene so umzubauen gt 250a brauchts da andere kurbelwellenwangen?

      Andere frage hat jemand die kw schon zur glockenwelle umgebaut oder gibts da probleme mit den ölleitungen.?
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      Fast fertig!!
      Vergaser und die jollymotos sind adaptiert. Zum Wochenende will ich, wenn das wetter mitmacht, den Umbau zum laufen bringen.
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    • Neu

      Hm versuch mal 30er mikunis mit den zahmen steuerzeiten sollte das besser laufen die 34er sind für drehzahlen über 10000upm

      Ich habe bei meinem den zylinder 2mm angehoben und habe sehr änliche sterzeiten wie die yamaha tz

      Und fahre 32mm mikunis die tz ist nur minimal schneller

      topspeed 196kmh bis jetzt am hockenheimring


      Wo fährst du mit der mit?


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      Sonic schrieb:

      Hm versuch mal 30er mikunis mit den zahmen steuerzeiten sollte das besser laufen die 34er sind für drehzahlen über 10000upm

      Ich habe bei meinem den zylinder 2mm angehoben und habe sehr änliche sterzeiten wie die yamaha tz

      Und fahre 32mm mikunis die tz ist nur minimal schneller

      topspeed 196kmh bis jetzt am hockenheimring


      Wo fährst du mit der mit?



      und wie kommst du mit den vergasern zu den erkenntnissen? das sind eher aussagen aus den 70er-80er jahren :) wenn dann würde ich eher auf flachschieber der moderneren art setzen und da ist es dann auch egal ob es 30er oder 34er sind. fahre selbst 38er pwk as auf meiner umgebauten gt250 und das macht spürbar leistung gegenüber 34er zm mikuni vergaser
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      morbidelli1 schrieb:

      Normalerweise fahre ich beim VFV,manchmal auch bei der Moto Trophy (John). Wenn in der Nähe ist und zeitlich passt, wie Walldürn oder Hockenheim.
      Und wie ist das bei dir. Stell mal ein Bild von deinem moped rein.
      Also Klassik Trophy fahre ich auch Hockenheim und Colmarberg nächstes jahr möchte ich mal noch nach Spa ans Bikers Classic
      Walldürn hab ich mir auch schon überlegt ist das nicht ein wenig langweilig?
      von wo bist du den?
      bild meiner kleinen 250 er


      picload.org/view/dclioaiw/auto…_generoso_6_squa.jpg.html




      Suse schrieb:

      und wie kommst du mit den vergasern zu den erkenntnissen? das sind eher aussagen aus den 70er-80er jahren :) wenn dann würde ich eher auf flachschieber der moderneren art setzen und da ist es dann auch egal ob es 30er oder 34er sind. fahre selbst 38er pwk as auf meiner umgebauten gt250 und das macht spürbar leistung gegenüber 34er zm mikuni vergaser
      Hallo Suse
      ja bei denem Umbauprojekt habe ich gespannt deinen Fred beobachtet.

      Flachschieber sind bei vielen Klassen nicht erlaubt. da diese erst später erfunden worden sind.
      du hast ja aber auch 150ccm zylinder da ist es logisch das du grössere vergaser brauchst.

      also ich habe mit vm 30 und vm 32 experimentiert der durchzug mit dem 30er vergaser ist besser (bergrennen) aber ab 8600 hat der 32er vergaser mehr leistung
      da ich noch die Originale Suzuki kurbelwelle fahre darf das ganze eh nie über 11000 drehen da sich sonst die Kurbelwelle verschiebt. jetzt habe ich pmax bei ca 10000 upm

      ich habe mit einer formel den optimalen vergaser durchmesser errechnet fals bedarf ist kann ich die auch posten.
    • Neu

      das mit dem regelwerk in den classikserien hab ich nicht bedacht.

      das mit dem vergasern -kleiner untenrum besser, größer untenrum schlechter und obenrum besser- ist aber eher ein mythos. meist liegt es halt an der einstellung der gaser und der zündung.
      normal, schon zichmal auf der rolle getestet, bringt ein größerer vergaser unten- wie auch obenrum einen leistungszuwachs.
      schau mal wann diese formel, die ja ziemlich theoretisch ist weil da nichts an vorhandenen kriterien mit einfließen, entstanden ist ;)

      könntest du mir mal erläutern was es mit der kurbelwelle auf sich hat?
      warum verschiebt sie sich ab einer gewissen drehzahl?
      meine kiste dreht locker bis um die 13500 und das mit der originalwelle.
      da wurden ja nur längere pleuels der bultaco und silber-anlaufscheiben verbaut und vom pressmaß und der benötigten presskraft war die welle ziemlich gut.
      klar ist jetzt die 250iger aber interessiert mich sehr was da bei der 380er so passiert
    • Neu

      Moin,
      mir ist nicht bekannt, dass sich Kurbellen der GTs verdrehen/verschieben..
      Von GT750 Dragster-bzw. Salzsee Fahrern in Australien und USA habe ich gehört, dass sie z. T. die Kurbelwangen verschweißen.
      Da werken dann aber bis zu 1000 Kubik mit einem Output von über 300 PS!
      Gruss
      Martin
      Registrar und GT 750 Typreferent im Suzuki Wasserbüffel Club
    • Neu

      nabend...

      Diese Annahme einer Obergrenze der Kurbelwellendrehzahl von 11000U/min geht vermutlich auch zurück auf ein Suzuki Bulletin zur TR250 bzw. zum Umbau der X6 für "Road Racing" bzw. "Flat Track".
      "Suzuki Performance Bulletin 4" vom 9.August 1969.

      Da die Motoren der GT250/380 von der T250/X6 abstammen und deren Kurbelwellen(-Teile) gleiche Teilenummern haben, ist die Annahme nachvollziehbar. Für die GT380-Konstruktion gilt: hier sind im Prinzip ein X6-Zylinder und entsprechender Kurbelwellenteil zum X6-Motor hinzugefügt.

      Im Anhang die betreffende Seite des Bulletins. siehe den Text: "...You may have crankshaft trouble..."

      tr250bul4-1.gif

      bis dann
      Markus
    • Neu

      Suse schrieb:

      das mit dem regelwerk in den classikserien hab ich nicht bedacht.

      das mit dem vergasern -kleiner untenrum besser, größer untenrum schlechter und obenrum besser- ist aber eher ein mythos. meist liegt es halt an der einstellung der gaser und der zündung.
      normal, schon zichmal auf der rolle getestet, bringt ein größerer vergaser unten- wie auch obenrum einen leistungszuwachs.
      schau mal wann diese formel, die ja ziemlich theoretisch ist weil da nichts an vorhandenen kriterien mit einfließen, entstanden ist ;)

      könntest du mir mal erläutern was es mit der kurbelwelle auf sich hat?
      warum verschiebt sie sich ab einer gewissen drehzahl?
      meine kiste dreht locker bis um die 13500 und das mit der originalwelle.
      da wurden ja nur längere pleuels der bultaco und silber-anlaufscheiben verbaut und vom pressmaß und der benötigten presskraft war die welle ziemlich gut.
      klar ist jetzt die 250iger aber interessiert mich sehr was da bei der 380er so passiert
      die formel war zum ausrechnen der Referenz drehzahl und war


      n= 1750xeinlass winkel in grad - 30°
      _______________________________________
      Wurzel( kurbelgehäuse x Ansauglänge / vergaserquerschnittsfläche



      naja so theoretisch ist das nicht einige freunde von mir habe Ihre TD2 auf 30mm umgebaut damit läuft sie deutlich besser als mit den 32mm vergasern

      Das mit der Kurbelwelle ist wie es Markus erwähnt aus dem Service Bulletin
      einige in England bauen Ihre Gehäuse um damit sie RD /TZ wellen verbauen können (bis auf die Aufnahme der Zündung sind sie Identisch)
      gemäss denen benötigt die Suzuki welle ca 1 tonne kraft um sie zusammen zu pressen
      bei den Yamaha wellen sind es über 4 tonnen

      was für ein presskraft hatest du den?

      also kurzzeitig wird die Drehzahl womöglich schon ausgehalten


      ich vermeide es auch auf längeren geraden zu doll über 11000 zu drehen
      ich habe auch schon mal in den neutral geschaltet und dann kurzzeitig auf 12000 gedreht passiert ist da auch nix

      habt ihr bei den vespa renner glockenkurbelwellen oder vollwangen?
    • Neu

      bei einer pressktaft von nur 1 tonne würde die welle wohl noch nicht einmal die 27 ps halten und sich recht schnelm verfrehen. bei mir waren es um die 5 tonnen bei der 250iger welle.

      nur mal so, eine vespawelle hat nur ca. 12mm breite wangen mit einer extrem geringen pleuelbolzenüberdeckung und hält auch über 11000 umdrehungen. bei den suzukiwellen hab ich da überhauüt keine bedenken. hab beim.polradeinschleifen auch fesrgestellt, dasd die welle auch noch mega hart ist. beim enschleifen hat sich an der welle überhaupt nichts getan. dad einschleifen lief nur übers weichere polrad. jatte denn schon mal einer von euch eine nachweislich verdrehte welle?